Leiter/Leiterin in der Produktion und Fertigung – Arbeitsumfeld
Tätigkeit

Leiter/Leiterin in der Produktion und Fertigung

Auch bekannt als: Production manager (m/f)

BerufsfeldTechnik & Elektro
Arbeitsortein Büro- und Besprechungsräumen · in Werkstätten, Werk-/Produktionshallen · im Homeoffice bzw. mobil
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Über den Beruf

Produktionsleiter/innen organisieren, steuern und überwachen Fertigungsabläufe anhand von Produktionsdaten. Sie setzen Produktionspläne in konkrete Arbeitsschritte um, disponieren Roh- und Hilfsstoffe und legen verfahrenstechnische Parameter fest, um Durchlaufzeiten und Kosten zu senken. Dafür entwickeln sie Kennzahlensysteme, wählen Software zur Produktionsplanung aus und führen sie im Betrieb ein. Sie sorgen für stabile Prozesse, prüfen Qualitätsergebnisse und leiten Korrekturmaßnahmen ein. Bei Neu- oder Umbauten von Anlagen wirken sie an Planung, Installation und Inbetriebnahme mit und treiben Automatisierungslösungen wie Mikrocontroller-basierte Entwicklerboards voran. In enger Abstimmung mit Logistik, Entwicklung und Produktmanagement gleichen sie Kapazitäten ab und koordinieren Änderungen. Als Führungskräfte verteilen sie Aufgaben, qualifizieren Mitarbeitende und etablieren agile, mitarbeiterorientierte Führungsstile.

Ausbildung & Zugang

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Produktionsleiter/in?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 6.764 € brutto im Monat. Je nach Unternehmensgröße, Branche und Erfahrung sind bereits Einstiegsgehälter ab 5.015 € möglich.

Wie sind die Berufsaussichten als Produktionsleiter/in?

Die Berufsaussichten als Produktionsleiter/in sind ausgeglichen. Der Fachkräftemangel ist hoch, offene Stellen bleiben oft länger unbesetzt – das spielt dir in die Karten. Bis 2040 sinkt die Konkurrenz unter Bewerber/innen, weil Arbeitgeber länger nach Personal suchen. Gleichzeitig schrumpft jedoch die Gesamtbeschäftigung, und es gibt weniger Altersabgänge als in vielen anderen Berufen.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Produktionsleiter/in?

Die Tätigkeit wechselt zwischen Büro­arbeit und Präsenz in der Produktionshalle. Du trägst Personal- und Sachverantwortung, arbeitest viel am Bildschirm mit ERP-Software und bewegst dich in Umgebungen mit Maschinenlärm. Ruhige Planungsphasen am Schreibtisch und Kontrollgänge im Betrieb wechseln sich dabei ständig ab.

Womit arbeitet man als Produktionsleiter/in?

Produktionsleiter/innen nutzen umfangreiche Produktionsdaten, Fehlerstatistiken sowie Vorschriften zu Arbeitssicherheit und Umweltschutz. Sie steuern Abläufe über Software zur Produktionsplanung und Fertigungssteuerung auf PC oder Laptop, oft ergänzt durch Telefon und Online-Tools. Bei Hallenrundgängen greifen sie mobil auf dieselben Daten zu, um Entscheidungen direkt an der Anlage zu treffen.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Produktionsleiter/in?

Beliebte Seminare vertiefen Themen wie Produktions- und Fertigungstechnik, Prozessmanagement oder betriebliche Organisation. Du kannst dich außerdem in Materialdisposition, Controlling oder Logistik spezialisieren, um deine Planungs- und Kostenkompetenz auszubauen.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Produktionsleiter/in?

Höhere Positionen erschließt du dir vor allem über ein Masterstudium in Produktionstechnik, Wirtschaftsingenieurwesen oder Verfahrenstechnik. Mit einer anschließenden Promotion kannst du dich für strategische Spitzenfunktionen bis hin zur Werks- oder Geschäftsleitung empfehlen.

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