Cloud-Architect
Auch bekannt als: Cloud Engineer · Cloud Solutions Architect ·
Über den Beruf
Cloud-Architects entwerfen und entwickeln Cloud-Infrastrukturen, über die Unternehmen Software, Rechenleistung und Speicherplatz beziehen. Sie analysieren fachliche und technische Anforderungen, legen Qualitätsziele fest und wählen passende Programmiersprachen, Frameworks oder DevOps-Tools aus. In Pflichtenheften und UML-Diagrammen dokumentieren sie Module, Schnittstellen und Sicherheitsmechanismen, etwa Verschlüsselung oder Netzwerksegmentierung. Auf dieser Basis schätzen sie Aufwand und Machbarkeit, definieren Arbeitspakete für Entwicklerteams und überwachen Zeitpläne sowie Tests. Auch das Verwalten von Datenbanken und Speichern, das Planen von Migrationen aus bestehenden Rechenzentren und das Einrichten hybrider Cloud-Modelle gehören dazu. Im Projektalltag stimmen sie Konzepte mit Kundinnen und Kunden ab, coachen Mitarbeitende und stellen sicher, dass die gewählte Architektur Skalierbarkeit, Performance und Datenschutz erfüllt. Sie begleiten die Implementierung bis die Cloud-Lösung reibungslos arbeitet.
Ausbildung & Zugang
Zugang zum Beruf
Für den Zugang wird häufig eine Aus- oder Weiterbildung im Bereich Informatik oder ein Studium der (Wirtschafts-)Informatik erwartet. Zusätzlich ist meist langjährige Berufserfahrung in IT-Architektur, Cloud-Services oder im Projektmanagement erforderlich.
Zugangswege
Stellenangebote
Aktuelle Stellenangebote
Karriere & Weiterbildung
Häufige Fragen
Was verdient man als Cloud-Architect?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 6.097 € brutto im Monat, je nach Erfahrung und Region zwischen 4.888 € und 7.385 €. Mit wachsender Projekterfahrung kannst du dich eher an die obere Grenze heranarbeiten.
Wie sind die Berufsaussichten als Cloud-Architect?
Die Berufsaussichten als Cloud-Architect sind gut. Die Beschäftigung in diesem Feld wächst bis 2040. Aktuell herrscht hoher Fachkräftemangel – offene Stellen bleiben länger unbesetzt, was deine Chancen erhöht. Gleichzeitig sinkt die Konkurrenz unter Bewerbern bis 2040. Einziger Wermutstropfen: Es gibt weniger Altersabgänge als in vielen anderen Berufen, sodass weniger Stellen durch Ruhestand freiwerden.
Wie sind die Arbeitsbedingungen als Cloud-Architect?
Die Arbeitsbedingungen für Cloud-Architects sind von intensiver Bildschirmarbeit geprägt, meist in Büro- oder Besprechungsräumen sowie häufig im Homeoffice. Du hast regelmäßigen Kundenkontakt, präsentierst Ergebnisse und übernimmst Verantwortung für Mitarbeiter/innen in Projekten. Das Setting ist projektgetrieben und erfordert eine gute Balance aus Meetings und konzentrierter Konzeptionsarbeit.
Womit arbeitet man als Cloud-Architect?
Cloud-Architects nutzen leistungsfähige Computertechnik, Server- und Speicherinfrastruktur sowie gängige Betriebssysteme und Cloud-Plattformen. Hinzu kommen Entwicklungs- und Dokumentationstools, Anforderungskataloge sowie Kommunikationsmittel wie Laptop, Videokonferenzsoftware und Telefon. Für datenintensive Projekte kommen außerdem Verfahren des Machine und Deep Learning zum Einsatz.
Kann man sich als Cloud-Architect selbständig machen?
Ja, eine Selbständigkeit ist möglich – zum Beispiel mit einem eigenen IT-Dienstleistungsunternehmen, das sich auf Cloud-Technologien spezialisiert. Du könntest etwa Cloud-Migrationen begleiten, Managed-Cloud-Services anbieten oder Unternehmen beim Aufbau hybrider Architekturen beraten.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Cloud-Architect?
Cloud-Architects können sich in IT-Service-Management nach ITIL, IT-Sicherheit, Datenschutz oder Software-Testmanagement spezialisieren. Auch Vertiefungen in Programmierung, Datenbankentwicklung, Software-Qualitätssicherung oder IT-Projektmanagement helfen dir, dein Profil zu schärfen.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Cloud-Architect?
Mit Erfahrung sind Aufstiege in das IT-Management oder die IT-Sicherheit möglich. Studiengänge wie Wirtschaftsinformatik, Softwaretechnik oder internetbasierte Systeme eröffnen zusätzlich strategische Führungspositionen.
