Mathematisch-technischer Softwareentwickler/Mathematisch-technische Softwareentwicklerin
Auch bekannt als: Informatiker/in - Applikationsentwicklung · Applikationsentwickler/in - Coding · Mathematical-technical software developer (m/f)
Über den Beruf
Mathematisch-technische Softwareentwickler/innen entwickeln Softwarelösungen, die auf mathematischen Modellen basieren. Sie analysieren komplexe Fragestellungen aus Technik, Natur- und Wirtschaftswissenschaften, formen daraus formale Modelle und wählen passende Algorithmen. Anschließend programmieren sie Anwendungen in Sprachen wie C++ oder Java, richten Datenbanken und Schnittstellen ein und binden die Software in bestehende Systeme ein. Den gesamten Entwicklungsprozess halten sie in Pflichtenheften und Systemdokumentationen fest. Für die Qualitätssicherung bauen sie automatisierte Tests, prüfen IT-Sicherheit und beseitigen Fehler. Häufig werten sie große Datenmengen statistisch aus, visualisieren Ergebnisse und besprechen sie mit Fachabteilungen oder Auftraggebern. Schließlich schulen sie Anwender und übernehmen Support, damit die neuen Programme effizient genutzt werden.
Ausbildung & Zugang
Zugangsvoraussetzungen1
- Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.
Ausbildungsplätze
Aktuelle Ausbildungsplätze
Karriere & Weiterbildung
Häufige Fragen
Was verdient man als Mathematisch-technische Softwareentwickler/in?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 4.449 € brutto im Monat. Je nach Erfahrung, Branche und Region sind zwischen 3.539 € und 5.831 € möglich.
Wie viel verdient man in der Ausbildung als Mathematisch-technische Softwareentwickler/in?
In der Ausbildung liegt die Vergütung durchschnittlich bei 1.298 € brutto pro Monat. Im ersten Jahr verdienst du etwa 1.238 €, im zweiten 1.295 € und im dritten rund 1.353 €.
Wie lange dauert die Ausbildung als Mathematisch-technische Softwareentwickler/in?
Die Ausbildung dauert regulär 3 Jahre. Bei sehr guten Leistungen kannst du mit Zustimmung von Betrieb und Berufsschule verkürzen.
Welche Schulfächer sind wichtig für Mathematisch-technische Softwareentwickler/innen?
Wichtige Schulfächer sind Informatik, Mathematik und Englisch. Gute Noten darin erleichtern dir den Einstieg in Programmierung, Modellbildung und das Verstehen englischer Fachliteratur.
Wie sind die Berufsaussichten als Mathematisch-technische Softwareentwickler/in?
Die Berufsaussichten als Mathematisch-technische Softwareentwickler/in sind gut. Die Beschäftigung wächst bis 2040. Der Fachkräftemangel ist hoch, offene Stellen sind schwer zu besetzen – das spielt Bewerber/innen in die Karten. Gleichzeitig sinkt die Konkurrenz unter Bewerbern bis 2040, weil Arbeitgeber länger suchen müssen. Einziger Wermutstropfen: Es gibt weniger Altersabgänge als in vielen anderen Berufen.
Welche digitalen Skills braucht man als Mathematisch-technische Softwareentwickler/in?
Gefragt sind breit gefächerte digitale Kompetenzen, die über klassisches Coding hinausgehen. Dazu gehören Cloud-Computing-Umgebungen, Data-Lake-Architekturen und DevOps-Werkzeuge ebenso wie Blockchain-, Bilderkennungs- und Augmented-Analytics-Technologien. Wer zusätzlich Erfahrung im Cognitive Computing mitbringt, verschafft sich einen klaren Vorsprung.
Womit arbeitet man als Mathematisch-technische Softwareentwickler/in?
Mathematisch-technische Softwareentwickler/innen nutzen professionelle Entwicklungsumgebungen, Compiler, Versionsverwaltungssysteme und Datenbank-Tools. Ergänzend arbeiten sie mit technischer Dokumentation sowie typischer Büro- und Präsentationstechnik wie PC, Telefon, Beamer oder Pinnwänden.
Kann man sich als Mathematisch-technische Softwareentwickler/in selbständig machen?
Eine Selbständigkeit ist möglich, etwa mit einem eigenen Software- oder Systemhaus, einem IT-Servicebetrieb oder dem Handel mit Hard- und Software. Auch Franchise-Modelle im Bereich Computerdienstleistungen sind denkbar – ein solider Businessplan und ausreichende Finanzierung bleiben jedoch entscheidend.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Mathematisch-technische Softwareentwickler/in?
Weiterbildungen eröffnen dir viele Spezialisierungen, zum Beispiel in Webentwicklung, Datenbankprogrammierung oder IT-Projektmanagement. Auch Kurse in Software-Qualitätssicherung, Software-Testmanagement oder angewandter Mathematik steigern deine Karrierechancen.
