Softwaretechnik (Master) – Arbeitsumfeld
Studium

Softwaretechnik (Master)

Auch bekannt als: Softwareentwickler/in · Anwendungsentwickler/in · Applikationsentwickler/in

BerufsfeldIT & Digitales
Arbeitsortein Büroräumen · in IT-Labors · in Schulungs- und Besprechungsräumen · bei Kunden und Kundinnen · im Homeoffice bzw. mobil
Studiengänge71

Über den Beruf

Softwareentwickler/innen analysieren Anforderungen, entwerfen Architekturen und programmieren neue Anwendungen sowie Datenbanken. Sie passen Standardsoftware über Customizing an betriebliche Abläufe an und konzipieren wiederverwendbare Softwarebausteine. Sie prüfen Konzepte auf Sicherheit, Performance und Wirtschaftlichkeit. Dabei definieren sie Datenstrukturen, entwickeln Algorithmen und legen Schnittstellen zu anderen Systemen fest. Grafische Benutzeroberflächen gestalten sie ebenso wie Installations- und Integrationsroutinen. Vor dem Roll-out erstellen sie Testfälle, führen Unit-Tests durch und dokumentieren Code, Abläufe und Ergebnisse. Nach der Einführung warten sie die Programme, beheben Fehler und erweitern Funktionen in enger Abstimmung mit Projekt- und Anwenderteams.

Ausbildung & Zugang

Zugangsvoraussetzungen6
  • Erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss, meist in Softwaretechnik
  • Bei weiterbildenden Studiengängen mind. 1 Jahr Berufspraxis
  • Je nach Hochschule hochschulinternes Auswahlverfahren
  • Je nach Hochschule Auswahl nach Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium
  • Bei dualen Studiengängen i.d.R. Arbeitsvertrag mit geeignetem Unternehmen als Praxispartner
  • Ggf. Englischkenntnisse

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Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Softwareentwickler/in?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 6.097 € brutto im Monat. Mit zunehmender Berufserfahrung und je nach Region kannst du zwischen 4.888 € und 7.385 € verdienen.

Wie sind die Berufsaussichten als Softwareentwickler/in?

Die Berufsaussichten als Softwareentwickler/in sind gut. Die Beschäftigung wächst bis 2040, wodurch zusätzliche Stellen entstehen. Ein hoher Fachkräftemangel macht es Arbeitgebern schwer, vakante Positionen zu besetzen – ein Pluspunkt für Bewerber/innen. Zudem sinkt die Konkurrenz unter Bewerbern bis 2040, weil Unternehmen länger nach passenden Kräften suchen. Lediglich die Zahl der Altersabgänge fällt geringer aus als in vielen anderen Berufen, sodass hier weniger Stellen frei werden.

Welche digitalen Skills braucht man als Softwareentwickler/in?

Für Softwareentwickler/innen sind moderne IT-Technologien Pflichtprogramm. Du solltest dich mit Cloud-Infrastrukturen, Continuous-Integration-Werkzeugen und Data-Lake-Architekturen auskennen, um Anwendungen effizient bereitzustellen. Auch Wissen rund um Blockchain- und Distributed-Ledger-Lösungen, Bilderkennung sowie Cognitive Computing verschafft dir einen Vorsprung bei Projekten mit künstlicher Intelligenz.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Softwareentwickler/in?

Die Arbeit als Softwareentwickler/in spielt sich überwiegend in Büroräumen und vor großen Monitoren ab. Kundenkontakt gehört ebenso dazu wie gelegentliche Dienstreisen, wenn du Software beim Auftraggeber vor Ort einführst. Die tägliche Bildschirmarbeit erfordert daher gute Ergonomie und regelmäßige Pausen.

Womit arbeitet man als Softwareentwickler/in?

Zum Arbeitsalltag gehören leistungsstarke Computer, vielseitige Entwicklungsumgebungen und vernetzte Systeme der Informations- und Kommunikationstechnik. Du nutzt Peripheriegeräte wie Tastatur, Drucker oder 3D-Scanner und setzt bei Bedarf CAD-/CAM-Software oder CAE-Tools ein, um technische Modelle oder Fertigungsprozesse zu simulieren.

Kann man sich als Softwareentwickler/in selbständig machen?

Ja, viele Softwareentwickler/innen arbeiten freiberuflich oder gründen ein eigenes Unternehmen. Typische Optionen sind ein eigenes Software- oder Systemhaus, Beratungsprojekte für IT-Dienstleister oder die Tätigkeit als selbständige/r Unternehmensberater/in.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Softwareentwickler/in?

Fortbildungen halten deine Kenntnisse aktuell. Beliebte Themen reichen von Software- und Webentwicklung über Datenbankprogrammierung bis zu IT-Sicherheit, Datenschutz oder IT-Service-Management nach ITIL. Auch Kurse in Software-Testmanagement oder IT-Anwendersupport können deine Einsatzmöglichkeiten erweitern.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Softwareentwickler/in?

Mit einem Promotionsstudium in Softwaretechnik, Informatik oder Künstlicher Intelligenz kannst du dich für Leitungsfunktionen in Forschung und Entwicklung qualifizieren. Eine darauf folgende Habilitation eröffnet dir die Chance auf eine Professur an Hochschulen. In der Privatwirtschaft verbessert der Doktortitel ebenfalls deine Aussichten auf Projekt- oder Abteilungsleitungen.

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