Smart-Factory-Manager/Smart-Factory-Managerin
Über den Beruf
Smart-Factory-Manager/innen planen und steuern die Umstellung klassischer Fertigungen auf vernetzte, automatisierte Produktionssysteme. Sie durchleuchten Märkte, bewerten Geschäftsmodelle, führen Konkurrenzanalysen durch und wählen IIoT-Technologien, Sensorik und Software aus. Gemeinsam mit Ingenieur- und IT-Teams prüfen sie Anlagen auf Digitalisierungspotenziale, klären die technische Machbarkeit, erstellen Konzepte für datengetriebene Prozesse und kalkulieren Zeit- sowie Budgetrahmen. Während der Umsetzung koordinieren sie den Einsatz von Robotik, digitalen Zwillingen oder ERP-Systemen, überwachen den Projektfortschritt und sichern die Qualität. Sie erstellen technische Dokumentationen, richten Datensicherheitslösungen ein und analysieren Produktionsdaten, um Abläufe weiter zu optimieren. Abschließend qualifizieren sie Mitarbeitende für die neuen Systeme und passen Schulungsprogramme an das Feedback aus der Praxis an.
Ausbildung & Zugang
Stellenangebote
Aktuelle Stellenangebote
Karriere & Weiterbildung
Häufige Fragen
Was verdient man als Smart-Factory-Manager/in?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 7.084 € brutto im Monat. Je nach Erfahrung, Unternehmensgröße und Region kannst du zwischen 5.745 € und {{entgeltQ75}} € verdienen.
Wie sind die Berufsaussichten als Smart-Factory-Manager/in?
Die Berufsaussichten als Smart-Factory-Manager/in sind ausgeglichen. Der Fachkräftemangel ist hoch – offene Stellen sind schwer zu besetzen, was deine Chancen verbessert. Bis 2040 sinkt die Konkurrenz unter Bewerbern weiter, Arbeitgeber müssen länger suchen. Allerdings schrumpft die Beschäftigung bis 2040, und es gibt weniger Altersabgänge als in anderen Berufen.
Wie sind die Arbeitsbedingungen als Smart-Factory-Manager/in?
Smart-Factory-Manager/innen verbringen viel Zeit an Bildschirmarbeitsplätzen und tragen Verantwortung für teure Anlagen sowie Budgets. Du wechselst zwischen Kundengesprächen, Besichtigungen in lauten Produktionshallen und klassischen Büroräumen, in denen Dokumentationen entstehen. Dank mobiler Arbeitsplätze ist auch Homeoffice gelegentlich möglich.
Womit arbeitet man als Smart-Factory-Manager/in?
Zum Alltag gehören automatisierte Fertigungsanlagen, vernetzte Logistiksysteme und über das Internet verbundene Maschinen. Du nutzt Simulations- und ERP-Software, wertest Analysedaten sowie Testprotokolle aus und kalkulierst Kosten mit Konstruktions- oder Kalkulationsprogrammen, meist am PC oder per Telefonkonferenz.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Smart-Factory-Manager/in?
Weiterbildungen drehen sich oft um Automatisierung, Steuerungstechnik oder Produktionstechnik. Zusätzlich kannst du dich in Robotik, betrieblicher Organisation und Planung oder im Qualitätsmanagement spezialisieren, um Digitalisierungsprojekte noch effizienter zu leiten.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Smart-Factory-Manager/in?
Aufstieg gelingt vor allem über ein Master- oder Promotionsstudium, zum Beispiel in Automatisierungstechnik, Produktionstechnik, Technischer Informatik oder Wirtschaftsingenieurwesen. Mit einer Promotion in Bereichen wie Computational Engineering kannst du Forschungs- oder Entwicklungsabteilungen leiten oder eine akademische Karriere bis hin zur Professur einschlagen.
