Elektrotechnik (Master) – Arbeitsumfeld
Studium

Elektrotechnik (Master)

Auch bekannt als: Ingenieur/in - Elektrotechnik · Elektroingenieur/inElektrotechnikingenieur/inDiplom Ingenieur (Uni)/ Diplom Ingenieurin (Uni) - Fachrichtung GerätetechnikDiplom Ingenieur (Uni)/ Diplom Ingenieurin (Uni) - Fachrichtung Theoretische ElektrotechnikElectrical engineer (m/f) ·

BerufsfeldTechnik & Elektro
Arbeitsortein Büroräumen · in Fertigungshallen · in Testlabors und an Prüfständen · in Besprechungsräumen · im Homeoffice bzw. mobil
Studiengänge1.316

Über den Beruf

Elektroingenieur/innen entwickeln Schaltungen, Antriebe und komplexe Systeme für Informationstechnik, Energienetze, Automatisierungsanlagen und Mikroelektronik. Sie berechnen Bauteile, erstellen CAD-Modelle und testen Prototypen im Labor, bis die Konstruktion serienreif ist. In der Fertigung überwachen sie Maschinen, optimieren Prozesse und gewährleisten die Produktqualität mit Mess- und Prüfverfahren. Im Vertrieb oder Kundendienst erläutern sie technische Details, erstellen Angebote und beheben Störungen. Häufig leiten sie Projekte, koordinieren Fachkräfte, planen Budgets und dokumentieren Ergebnisse. Das Tätigkeitsspektrum reicht von energieeffizienter Leistungselektronik über smarte Sensorik bis zur Einbindung von 5G-Funkmodulen in vernetzte Geräte.

Ausbildung & Zugang

Zugangsvoraussetzungen5
  • Erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss, meist in Elektrotechnik
  • Je nach Hochschule hochschulinternes Auswahlverfahren
  • Je nach Hochschule Auswahl nach Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium
  • Bei dualem Studium i.d.R. Praktikums- oder Arbeitsvertrag mit geeignetem Unternehmen (Praxispartner)
  • Ggf. Englischkenntnisse

Passende Studiengänge1316

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Elektroingenieur/in?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 6.940 € brutto im Monat. Einstiegsgehälter beginnen oft bei rund 5.659 € und können mit Projektverantwortung, Branche und Unternehmensgröße deutlich steigen.

Ist der Beruf als Elektroingenieur/in körperlich anstrengend?

Schwere körperliche Arbeiten fallen kaum an, dennoch sind funktionstüchtige Arme und Hände für den Aufbau von Versuchsaufbauten wichtig. Farb- und räumliches Sehvermögen erleichtern das Erkennen von Kabelfarben oder das Lesen komplexer Schaltpläne.

Wie sind die Berufsaussichten als Elektroingenieur/in?

Die Berufsaussichten als Elektroingenieur/in sind gut. Der Fachkräftemangel ist hoch – offene Stellen bleiben häufig länger unbesetzt, was Bewerbern zugutekommt. Zusätzlich sinkt die Konkurrenz unter Bewerbern bis 2040, sodass Unternehmen voraussichtlich länger suchen müssen. Viele Altersabgänge schaffen weitere Einstiegschancen. Einziger Dämpfer: Die Gesamtbeschäftigung im Berufsfeld schrumpft bis 2040 leicht.

Welche digitalen Skills braucht man als Elektroingenieur/in?

Gefragt sind Kenntnisse in 3-D-Simulation und additiven Fertigungsverfahren wie 3-D- oder 4-D-Druck. Du solltest außerdem Anwendungen rund um 5G- und 6G-Technologien, Aktorik sowie App-basierte Überwachung von Produktionsprozessen beherrschen, um vernetzte Systeme zu entwickeln und zu steuern.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Elektroingenieur/in?

Die Tätigkeit ist stark von Bildschirmarbeit geprägt und erfordert häufige Einsätze in Laboren, Werkhallen oder beim Kunden vor Ort. Unregelmäßige Arbeitszeiten bis hin zu Schichtarbeit können auftreten, wenn Störungen behoben oder Anlagen überwacht werden. Wer Personal führt, trägt zudem Verantwortung für Mitarbeitende und hat regelmäßigen Kundenkontakt.

Womit arbeitet man als Elektroingenieur/in?

Im Einsatz sind Mess- und Prüfgeräte, ASICs, FPGAs sowie komplette elektrotechnische Anlagen. Hinzu kommen CAD- und CAE-Softwarepakete zur Konstruktion und Simulation, Schalt- sowie Materialpläne und betriebswirtschaftliche Tools für Kalkulation und Projektcontrolling.

Kann man sich als Elektroingenieur/in selbständig machen?

Eine Selbständigkeit ist möglich, etwa mit einem eigenen Ingenieurbüro für Entwicklung, Beratung oder Gutachten. Alternativ kannst du nach Eintragung in die Handwerksrolle einen Betrieb im Elektro- oder Informationstechniker-Handwerk gründen; Verbände wie der VDI unterstützen dabei mit Gründungsinfos.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Elektroingenieur/in?

Fachspezifische Kurse in Automatisierungstechnik, CAD, Mechatronik oder Projektmanagement halten dein Wissen aktuell. Du kannst dich außerdem in Themen wie Mikrotechnik, Fertigungstechnik oder Forschung & Entwicklung spezialisieren, um neue Aufgabenfelder zu erschließen.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Elektroingenieur/in?

Mit einer Promotion in Elektrotechnik, Energietechnik oder Automatisierungstechnik kannst du Forschungs- und Leitungsfunktionen anstreben oder eine Hochschullaufbahn einschlagen. Eine Zusatzqualifikation als REFA-Ingenieur/in für Industrial Engineering ebnet den Weg in das Produktions- und Prozessmanagement. Später sind Führungspositionen bis hin zur Abteilungs- oder Bereichsleitung möglich.

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