Technologiemanagement (Master)
Über den Beruf
Technologiemanager/innen mit Masterabschluss führen Unternehmen dabei, neue Technologien strategisch zu nutzen. Sie analysieren technologische Trends, bewerten Kosten und Nutzen und entscheiden, ob eine Entwicklung in Forschung, Produktion oder Dienstleistung passt. Auf Basis fundierter Kenntnisse in Ingenieurwissenschaften und Betriebswirtschaft gestalten sie Innovationsprozesse, kalkulieren Budgets und legen Projektmeilensteine fest. Häufig koordinieren sie interdisziplinäre Teams, verhandeln mit Lieferanten und stimmen technische Anforderungen mit der Geschäftsleitung ab. In komplexen Projekten überwachen sie Risiken, sorgen für den Schutz geistigen Eigentums und prüfen, ob gesetzliche Vorgaben eingehalten werden. Nach erfolgreicher Umsetzung messen sie den Markterfolg und leiten Verbesserungen ein. Dank ihrer vertieften Ausbildung übernehmen sie oft die Gesamtverantwortung für technologische Portfolios, die den langfristigen Wettbewerbsvorteil eines Unternehmens sichern.
Ausbildung & Zugang
Zugangsvoraussetzungen6
- Erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss, meist im Studienfach Technologiemanagement
- Bei weiterbildenden Studiengängen mind. 1 Jahr Berufspraxis
- Je nach Hochschule hochschulinternes Auswahlverfahren
- Je nach Hochschule zählen z.B. Leistungen im ersten Hochschulstudium
- Bei dualen Studiengängen i.d.R. Praktikums- oder Arbeitsvertrag mit geeignetem Unternehmen (Praxispartner)
- Ggf. Englischkenntnisse
Passende Studiengänge8
Studienangebote
Häufige Fragen
Was verdient man als Technologiemanager/in?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 7.084 € brutto im Monat. Abhängig von Branche, Erfahrung und Unternehmensgröße sind auch Einstiegsgehälter ab etwa 5.745 € möglich.
Wie sind die Berufsaussichten als Technologiemanager/in?
Die Berufsaussichten als Technologiemanager/in sind ausgeglichen. Der Fachkräftemangel ist hoch – offene Stellen sind schwer zu besetzen, was Bewerber/innen entgegenkommt. Zudem sinkt die Konkurrenz unter Bewerbern bis 2040, Arbeitgeber suchen also länger nach passenden Fachkräften. Gleichzeitig schrumpft die Beschäftigung in diesem Berufsfeld bis 2040. Auch die Zahl der Altersabgänge ist niedriger als in vielen anderen Berufen, sodass weniger Stellen allein durch Rentenfreisetzungen entstehen.
