Nachhilfelehrer/Nachhilfelehrerin
Auch bekannt als: Tutor (m/f)
Über den Beruf
Nachhilfelehrer/innen unterstützen Schüler/innen dabei, Wissenslücken zu schließen und schulische Leistungen zu stabilisieren. Zunächst klären sie mit Lernenden und Eltern, wo Defizite liegen und welche Ziele erreicht werden sollen. Auf dieser Basis entwerfen sie individuelle Lehrpläne, wählen passende Schulbücher, Übungsblätter oder digitale Lern-Apps aus und bereiten jede Lektion vor. Im Unterricht erklären sie neue Inhalte, üben Aufgaben Schritt für Schritt und geben direktes Feedback – im Einzelsetting oder in kleinen Gruppen. Sie motivieren, zeigen Lernstrategien und fördern selbstständiges Arbeiten. Für Prüfungen strukturieren sie Wiederholungsphasen, simulieren Tests und steigern so die Sicherheit der Jugendlichen. Viele setzen Videokonferenztools und interaktive Whiteboards ein, um Präsenz- und Onlinephasen flexibel zu kombinieren. Häufig arbeiten Nachhilfelehrer/innen freiberuflich oder gründen eigene Nachhilfeinstitute.
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Häufige Fragen
Was verdient man als Nachhilfelehrer/in?
Nachhilfelehrer/innen verdienen typischerweise 5.070 € brutto im Monat. Je nach Erfahrung, Region und ob du freiberuflich oder angestellt arbeitest, sind zwischen 3.479 € und 6.644 € möglich.
Wie sind die Berufsaussichten als Nachhilfelehrer/in?
Die Berufsaussichten als Nachhilfelehrer/in sind gut. Die Beschäftigung wächst bis 2040. Gleichzeitig werden viele Altersabgänge erwartet, sodass zusätzliche Stellen frei werden. Bis 2040 wird es für Arbeitgeber schwieriger, Fachkräfte zu finden – für dich bedeutet das weniger Konkurrenz um offene Jobs. Aktuell ist der Fachkräftemangel jedoch gering, offene Stellen werden meist schnell besetzt.
Wie sind die Arbeitsbedingungen als Nachhilfelehrer/in?
Nachhilfelehrer/innen arbeiten vor allem in Unterrichts-, Schulungs- oder Büroräumen und tragen dabei Verantwortung für ihre Schüler/innen. Du hast viel direkten Kontakt mit Kindern, Jugendlichen sowie Eltern, bereitest Stunden am Bildschirm vor und korrigierst Aufgaben am Schreibtisch.
Womit arbeitet man als Nachhilfelehrer/in?
Zum Handwerkszeug gehören Schulbücher, selbst erstellte Arbeitsblätter, Unterrichtskonzepte und Prüfungsaufgaben. Dazu kommen PC mit Internetzugang, Videokonferenzsoftware, Telefon sowie Präsentationsmittel wie Beamer oder interaktive Whiteboards.
Kann man sich als Nachhilfelehrer/in selbständig machen?
Ja, Nachhilfelehrer/innen können sich problemlos selbstständig machen, etwa mit einem eigenen Nachhilfeinstitut. Alternativ kannst du ein Franchise übernehmen und so von vorhandenen Strukturen und Marketing profitieren.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Nachhilfelehrer/in?
Sinnvolle Aufbauschulungen sind Kurse in Lernpädagogik, Lernberatung oder pädagogischer Diagnostik. Außerdem kannst du dich in Schulpädagogik, Fachdidaktik oder Supervision weiterqualifizieren, um deine Methoden zu vertiefen und Gruppenarbeit souveräner zu leiten.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Nachhilfelehrer/in?
Ein Aufstieg ist vor allem über ein Bachelor- oder Masterstudium in Erziehungs- und Bildungswissenschaft möglich. Mit einem Lehramtsstudium für Grund-, Sekundarstufe- oder Berufsschulen eröffnest du dir zudem den Weg in den staatlichen Schuldienst und übernimmst dort größere Verantwortung.
