Leiter/Leiterin eines Gastronomiebetriebs
Auch bekannt als: Restaurant-Manager/in · Restaurant manager (m/f)
Über den Beruf
Leiter/innen eines Gastronomiebetriebs organisieren alle Abläufe vom Gästempfang bis zur Küche. Sie erstellen Dienstpläne, wählen Mitarbeitende aus und fördern deren Weiterbildung. Gleichzeitig kontrollieren sie Einkauf, Lager und Wareneinsatz, kalkulieren Preise und prüfen Umsätze sowie Kosten. Sie entwickeln Speise- und Getränkekonzepte, legen Qualitätsstandards fest und überwachen deren Einhaltung. Für Buchführung, Steuer- und Versicherungsfragen führen sie Geschäftsbücher, planen Investitionen und analysieren Kennzahlen. Marketing und verkaufsfördernde Aktionen gehören ebenfalls zu ihrem Alltag; dafür konzipieren sie Werbemaßnahmen oder setzen Self-Service-Systeme zur Bestellprognose ein, um Wartezeiten und Lebensmittelabfälle zu verringern. In kleineren Betrieben unterstützen sie zudem selbst im Service oder an der Kochstation. Entscheidend ist der tägliche Abgleich von Geschmack, Kosten und Qualität.
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Häufige Fragen
Was verdient man als Restaurantleiter/in?
Das Gehalt als Restaurantleiter/in liegt typischerweise bei 3.641 € brutto im Monat, je nach Erfahrung und Region zwischen 2.932 € und 4.551 €. In Spitzenhotels oder Kettenbetrieben rückt die Bezahlung meist in die obere Spanne, während kleine Familienrestaurants eher darunter liegen.
Wie sind die Berufsaussichten als Restaurantleiter/in?
Die Berufsaussichten als Restaurantleiter/in sind eher schwierig. Die Beschäftigung in der Branche schrumpft bis 2040. Der Fachkräftemangel ist gering, offene Stellen werden also meist schnell besetzt, wodurch die Konkurrenz unter Bewerber/innen hoch ist. Zudem fallen weniger Altersabgänge an als in vielen anderen Berufen, weshalb seltener Positionen frei werden.
Wie sind die Arbeitsbedingungen als Restaurantleiter/in?
Der Arbeitsalltag erfordert viel Personal- und Kostenverantwortung sowie ständigen Gästekontakt. Du pendelst zwischen Büro, Gastraum und Küche, erledigst Kalkulationen am PC und greifst ein, wenn es im Service hakt. Abende, Wochenenden und Feiertage gehören fast immer zum Dienstplan.
Womit arbeitet man als Restaurantleiter/in?
Zum Einsatz kommen kaufmännische Unterlagen wie Kostenberechnungen, ein PC mit Warenwirtschafts- und Kassensoftware sowie Telefon und Internetzugang. Im Gästebereich nutzt du automatisierte Kassensysteme, Tischdecken, Gläser und Besteck. Lebensmittel und Getränke gehören natürlich ebenfalls zu den täglichen Arbeitsmitteln.
Kann man sich als Restaurantleiter/in selbständig machen?
Ja, du kannst ein eigenes Restaurant oder eine Gaststätte eröffnen. Oft wählen Restaurantleiter/innen den Weg in die Selbständigkeit als Franchisenehmer/in, weil Markenauftritt und Lieferketten dort schon organisiert sind.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Restaurantleiter/in?
Fachspezifische Kurse decken Themen wie Restaurant- und Bankettservice, Küchen- und Lebensmittelhygiene oder Lebensmittelrecht ab. Wer betriebswirtschaftlich fit bleiben will, belegt Lehrgänge in Finanz- und Rechnungswesen, Controlling oder Personalmanagement. Solche Seminare helfen dir, den Betrieb noch profitabler zu führen.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Restaurantleiter/in?
Mit Erfahrung kannst du eine Aufstiegsfortbildung zum/zur Restaurantmeister/in oder Hotelmeister/in absolvieren. Alternativ stehen die Prüfungen zum/zur Fachwirt/in im Gastgewerbe oder zum/zur Betriebswirt/in (Fachschule) mit Schwerpunkten wie Catering oder Hotel- und Gaststättengewerbe offen. Ein Bachelor- oder Masterstudium in Hotelmanagement oder Business Administration eröffnet den Weg in höhere Betriebs- oder Konzernleitungen.
