Fachkraft für Gastronomie
Auch bekannt als: Restaurantangestellte/r · Qualified professional (m/f) in the hospitality sector
Über den Beruf
Fachkräfte für Gastronomie begrüßen Gäste, nehmen Reservierungen sowie Bestellungen entgegen und beraten zu Speisen, Zutaten und Getränken. Sie servieren im Restaurant, zapfen an der Bar, verkaufen an Theken oder packen Gerichte für den Außer-Haus-Verkauf ein. Am Buffet dekorieren sie Platten, richten Frühstücksangebote an und schmücken Tische dem Anlass entsprechend. In der Küche bereiten sie einfache Gerichte zu, garnieren Desserts oder schneiden Aufschnitt. Anschließend erstellen sie Rechnungen, kassieren bar, per Karte oder über mobile Bezahlsysteme und schließen die Kasse ab. Mit digitalen Systemen kontrollieren sie Lagerbestände, nehmen Lieferungen an und verstauen Waren fachgerecht. Zwischendurch reinigen sie Gläser, Geschirr und Arbeitsflächen und halten strikt Hygiene- sowie Markenstandards ein.
Ausbildung & Zugang
Zugangsvoraussetzungen2
- Keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben
- Beim Umgang mit Lebensmitteln Belehrung und Bescheinigung des Gesundheitsamtes
Ausbildungsplätze
Aktuelle Ausbildungsplätze
Karriere & Weiterbildung
Häufige Fragen
Was verdient man als Fachkraft für Gastronomie?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 2.526 € brutto im Monat. Je nach Erfahrung, Tarifbindung und Region kannst du zwischen 2.178 € und 2.974 € verdienen.
Wie viel verdient man in der Ausbildung als Fachkraft für Gastronomie?
Im ersten Ausbildungsjahr erhältst du etwa 1.114 € brutto im Monat, im zweiten steigt die Vergütung auf rund 1.224 €. Über beide Jahre gerechnet entspricht das durchschnittlich 1.165 €.
Wie lange dauert die Ausbildung als Fachkraft für Gastronomie?
Die duale Ausbildung dauert 2 Jahre. Während dieser Zeit wechseln sich Praxiseinsätze im Betrieb und Unterricht in der Berufsschule ab.
Welche Schulfächer sind wichtig für Fachkräfte für Gastronomie?
Wichtig sind Mathematik, Deutsch, Englisch oder weitere Fremdsprachen sowie Hauswirtschaftslehre. Mathe hilft dir beim korrekten Abrechnen, Sprachen erleichtern die Beratung internationaler Gäste und Hauswirtschaftslehre vermittelt das fachgerechte Eindecken.
Ist der Beruf als Fachkraft für Gastronomie körperlich anstrengend?
Der Beruf ist körperlich fordernd. Langes Gehen und Stehen, das Tragen schwerer Tabletts und wechselnde Temperaturen verlangen robuste Gesundheit, Ausdauer und eine stabile Rücken- sowie Armmuskulatur.
Wie sind die Berufsaussichten als Fachkraft für Gastronomie?
Die Berufsaussichten als Fachkraft für Gastronomie sind eher schwierig. Die Beschäftigung schrumpft bis 2040. Der Fachkräftemangel ist gering, offene Stellen werden also meist schnell besetzt – das erhöht die Konkurrenz unter Bewerber/innen. Zudem werden weniger Altersabgänge erwartet als in vielen anderen Berufen, wodurch weniger Stellen frei werden.
Welche digitalen Skills braucht man als Fachkraft für Gastronomie?
Digitale Tools gehören heute zum Arbeitsalltag. Du arbeitest mit Smart-Hospitality-Kassen, nimmst Bestellungen über Apps entgegen, bietest Mobile Payment an und nutzt Messenger-Marketing, um Gäste direkt anzusprechen. In manchen Betrieben koordinierst du sogar Serviceroboter oder führst die Bestandskontrolle per mobilem Gerät durch.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Fachkraft für Gastronomie?
Nach der Ausbildung kannst du dich über Lehrgänge zu Restaurant- und Bankettservice, Systemgastronomie, Küchenwesen oder Lebensmittel- und Küchenhygiene spezialisieren. Diese Kurse vertiefen dein Fachwissen und erhöhen deine Chancen auf verantwortungsvollere Aufgaben.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Fachkraft für Gastronomie?
Mit Berufserfahrung ist eine Weiterqualifikation zur/zum Fachmann/-frau für Systemgastronomie oder für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie möglich. Anschließend kannst du die Meisterprüfung als Restaurantmeister/in ablegen oder dich zum/zur Fachwirt/in im Gastgewerbe beziehungsweise Betriebswirt/in für Hotel- und Gaststättengewerbe (Bachelor Professional in Wirtschaft) fortbilden. Zusätzlich öffnen Spezialisierungen als Barkeeper/in oder Barmixer/in den Weg zu Leitungspositionen im Bar- und Getränkemanagement.
