Barmixer, Barkeeper/Barmixerin, Barkeeperin – Arbeitsumfeld
Weiterbildung

Barmixer, Barkeeper/Barmixerin, Barkeeperin

Auch bekannt als: Barmann/-dame · Barmann/-frau · Bartender/in

BerufsfeldGastronomie & Lebensmittel
Arbeitsortehinter der Theke · in Lagerräumen · in mobilen Bars oder im Showbarkeeping
DauerUnterschiedlich
Offene Stellen381

Über den Beruf

Barkeeper/innen mixen klassische und eigene Cocktails, beraten Gäste bei der Getränkeauswahl und passen Rezepte an individuelle Wünsche an. Sie richten die Bar ein, prüfen Vorräte und organisieren Glaswaren, Eis und Dekorationen, um jederzeit einschenken zu können. Neben Mixgetränken bereiten sie Kaffeespezialitäten, Tees oder Bowlen zu und servieren kleine Snacks. Sie entwerfen neue Rezepturen, dekorieren Drinks kreativ und behalten auch bei großem Andrang die Abläufe im Griff. Zudem beobachten sie Trends der Barszene und integrieren neue Zutaten oder Techniken. Während des Betriebs behalten sie Hygienevorschriften im Blick, kassieren, führen Kassenabschlüsse, bestellen fehlende Waren und dokumentieren den Warenbestand.

Ausbildung & Zugang

BerufstypWeiterbildungsberuf
AusbildungsartWeiterbildungsprüfung nach Regelungen der Industrie- und Handelskammern oder nach internen Vorschriften der Lehrgangsträger.
DauerUnterschiedlich
Zugangsvoraussetzungen4
  • I.d.R. Abschluss in einem einschlägigen anerkannten Ausbildungsberuf
  • Zusätzlich entsprechende einschlägige Berufspraxis
  • Alternativ z.B. mind. 4 Jahre einschlägige Berufspraxis
  • Beim Umgang mit Lebensmitteln Belehrung und Bescheinigung des Gesundheitsamtes

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Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Barkeeper/in?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 2.488 € brutto im Monat, je nach Erfahrung und Region zwischen 2.150 € und 2.875 €. Mit wachsender Routine, Zusatzqualifikationen oder Verantwortung für eine komplette Bar kannst du eher an der oberen Grenze verdienen.

Wie lange dauert die Weiterbildung als Barkeeper/in?

Die Weiterbildung hat keine festgelegte Dauer. Sie richtet sich nach dem Bildungsanbieter, der Unterrichtsform (Vollzeit, Teilzeit oder Online) und dem Umfang der Lerneinheiten. Manche Institute bieten kompakte Intensivkurse, andere setzen auf längere Lehrgänge mit Praxisphasen.

Ist der Beruf als Barkeeper/in körperlich anstrengend?

Ja, hinter der Bar ist körperliche Belastbarkeit gefragt. Du stehst viele Stunden, arbeitest mit Shakern und Flaschen, brauchst kräftige Arme und Hände sowie einen feinen Geruchs- und Geschmackssinn. Auch strapazierte Haut an Händen und Unterarmen kann zum Thema werden, weil du ständig mit Flüssigkeiten und Reinigungsmitteln in Kontakt kommst.

Wie sind die Berufsaussichten als Barkeeper/in?

Die Berufsaussichten als Barkeeper/in sind eher schwierig. Die Beschäftigung schrumpft bis 2040. Zudem besteht ein geringer Fachkräftemangel – offene Stellen werden in der Regel schnell besetzt, wodurch die Konkurrenz unter Bewerbenden hoch bleibt. Hinzu kommt, dass im Vergleich zu anderen Berufen weniger Altersabgänge erwartet werden.

Welche digitalen Skills braucht man als Barkeeper/in?

Im modernen Barbetrieb spielen digitale Tools eine wachsende Rolle. Du solltest mit automatisierten Bestandskontrollen umgehen können, Bestellungen über Service-Portale oder Apps annehmen und bei Bedarf Serviceroboter koordinieren. Wearables wie Smartwatches helfen dir, Gästewünsche direkt am Handgelenk zu sehen und schneller zu reagieren.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Barkeeper/in?

Die Arbeit findet meist in Verkaufsräumen oder mobilen Bars statt, oft unter künstlicher Beleuchtung und bei erhöhtem Geräuschpegel durch Musik und Gespräche. Unregelmäßige Arbeitszeiten in den Abendstunden, an Wochenenden und Feiertagen sind üblich. Du arbeitest überwiegend im Stehen, hast permanent Kundenkontakt und wechselst zwischen Bar- und Lagerräumen.

Womit arbeitet man als Barkeeper/in?

Zum Alltag gehören Spirituosen, Säfte, Kaffee, Tee, frische Kräuter und andere Zutaten sowie Geräte wie Shaker, Eis-Crusher, Messbecher oder Würfeleismaschinen. Du nutzt außerdem Gläser, Trinkhalme, Abrechnungs- und Bestandslisten sowie Hygiene- und Lebensmittelvorschriften als Arbeitsunterlagen.

Kann man sich als Barkeeper/in selbständig machen?

Ja, eine eigene Bar oder ein mobiles Cocktail-Catering sind gängige Wege in die Selbständigkeit. Unterstützung bei der Existenzgründung bieten etwa die Deutsche Barkeeper-Union e.V. oder der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA).

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