Roboterprogrammierer/Roboterprogrammiererin
Über den Beruf
Roboterprogrammierer/innen entwickeln, schreiben und testen Steuerungsprogramme für Industrieroboter. Sie nehmen neue Anlagen in Betrieb, kalibrieren Achsen und Sensoren und passen Bewegungsabläufe an die gewünschte Taktzeit an. Bestehende Programme modernisieren sie, analysieren Kennzahlen und suchen nach Verbesserungen für Qualität und Prozesssicherheit. Vor Serienstart führen sie Machbarkeits- und Funktionstests durch; treten Störungen auf, lokalisieren sie Fehler in Software, Elektrik oder Mechanik und spielen korrigierte Codes ein. Zur Entwicklungsarbeit gehört eine präzise technische Dokumentation, ergänzt durch verständliche Arbeits- und Funktionsbeschreibungen. Im technischen Support beantworten sie Kundenfragen, schulen Bedienpersonal und weisen Instandhalter in Wartungsroutinen ein. Roboterarme greifen, schweißen und montieren danach exakt im vorgegebenen Takt.
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Karriere & Weiterbildung
Häufige Fragen
Was verdient man als Roboterprogrammierer/in?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 4.965 € brutto im Monat. Je nach Erfahrung, Unternehmensgröße und Region kannst du zwischen 4.192 € und 6.080 € verdienen.
Wie sind die Berufsaussichten als Roboterprogrammierer/in?
Die Berufsaussichten als Roboterprogrammierer/in sind ausgeglichen. Der Fachkräftemangel ist hoch, offene Stellen sind schwer zu besetzen – das spielt Bewerber/innen in die Karten. Bis 2040 sinkt zudem die Konkurrenz unter Bewerbern, weil Arbeitgeber länger nach geeignetem Personal suchen. Gegenläufig wirkt allerdings, dass die Gesamtbeschäftigung in diesem Berufsfeld schrumpft und weniger Altersabgänge anstehen als in vielen anderen Berufen.
Wie sind die Arbeitsbedingungen als Roboterprogrammierer/in?
Roboterprogrammierer/innen pendeln zwischen Büroarbeitsplätzen und Werk- bzw. Produktionshallen. Ein großer Teil der Tätigkeit besteht aus intensiver Bildschirmarbeit beim Schreiben und Testen von Steuerungscode. Bei Inbetriebnahmen oder Störungen bist du direkt an automatisierten Anlagen im Einsatz, häufig im Schichtbetrieb und in engem Kontakt mit Kunden.
Womit arbeitet man als Roboterprogrammierer/in?
Im Alltag bedienst du Industrieroboterzellen samt Steuerungen und Testsystemen. Zur Programmierung nutzt du Entwicklungsumgebungen und Code-Editoren am PC, unterstützt durch Funktionspläne, technische Zeichnungen und Betriebsanweisungen. Für Supportaufgaben kommen Telefon und Internetzugang hinzu.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für Roboterprogrammierer/innen?
Fachspezifische Kurse in Robotik, Handhabungstechnik oder SPS-Programmierung vertiefen dein Know-how. Du kannst dich außerdem in CAM/CIM-Technik, NC-/CNC-Programmierung oder modernen Programmiersprachen qualifizieren. Schulungen zum Anlagenbetrieb, zur Wartung und zur Instandhaltung erweitern deine Einsatzbreite.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es für Roboterprogrammierer/innen?
Als erfahrener Roboterprogrammierer/in kannst du dich mit einer Aufstiegsweiterbildung zum/zur Industriemeister/in Mechatronik oder zum/zur Techniker/in Automatisierungstechnik (Bachelor Professional in Technik) für Leitungsaufgaben qualifizieren.
