Requirement-Manager/Requirement-Managerin – Arbeitsumfeld
Tätigkeit

Requirement-Manager/Requirement-Managerin

Auch bekannt als: Requirements Engineer (m/f)

BerufsfeldTechnik & Elektro
Arbeitsortein Büroräumen · in Besprechungsräumen · bei Kunden/Kundinnen · im Homeoffice bzw. mobil
Offene Stellen77

Über den Beruf

Requirement-Manager/innen übersetzen Wünsche von Auftraggebern in präzise Vorgaben für das Entwicklerteam. Sie führen Workshops und Interviews, beobachten Arbeitsabläufe und werten Umfragen aus, um Funktionen, Leistungsgrenzen und Randbedingungen eines geplanten Systems zu erfassen. Dabei berücksichtigen sie Gesetze, IT-Sicherheitsrichtlinien und gestalterische Standards. Aus den gesammelten Informationen leiten sie Anforderungen ab, priorisieren sie und dokumentieren alles in einem Lastenheft. Während der Projektlaufzeit prüfen sie Entwürfe, holen Nutzerfeedback ein und moderieren Konflikte zwischen Fachabteilungen und Programmierer/innen. Sie recherchieren geeignete Methoden, Modellierungssprachen oder Entwicklungswerkzeuge und schlagen Kompromisse vor, wenn Wünsche technisch nicht umsetzbar sind. Am Ende liefern sie allen Beteiligten ein eindeutiges Lastenheft, damit vor dem ersten Code feststeht, welche Lösungen benötigt werden.

Ausbildung & Zugang

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Requirement-Manager/in?

Requirement-Manager/innen verdienen typischerweise 7.084 € brutto im Monat. Je nach Erfahrung, Branche und Region startet das Einkommen bei rund 5.745 € und kann mit Leitungsverantwortung deutlich darüber liegen.

Wie sind die Berufsaussichten als Requirement-Manager/in?

Die Berufsaussichten als Requirement-Manager/in sind ausgeglichen. Der Fachkräftemangel ist hoch – offene Stellen sind schwer zu besetzen, das ist vorteilhaft für Bewerber/innen. Gleichzeitig schrumpft die Beschäftigung bis 2040, wodurch weniger neue Jobs entstehen könnten. Die Konkurrenz unter Bewerbern sinkt jedoch weiter, weil Arbeitgeber länger nach geeignetem Personal suchen. Altersabgänge fallen geringer aus als in vielen anderen IT-Berufen, sodass weniger Stellen durch Ruhestandswechsel frei werden.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Requirement-Manager/in?

Der Arbeitsalltag findet überwiegend am Bildschirm und in Besprechungsräumen statt. Häufige Kundentermine führen zu Dienstreisen und damit zu Abwesenheiten vom Wohnort. Ständiger Kundenkontakt und Verhandlungssituationen prägen den Job.

Womit arbeitet man als Requirement-Manager/in?

Zu deinen wichtigsten Arbeitsmitteln gehören IT-Konzepte, Projektunterlagen, Hard- und Software-Dokumentationen sowie rechtliche Vorgaben. Ergänzt wird das Ganze durch Entwicklungswerkzeuge, Bürosoftware, PC, Telefon, Beamer und Flipchart für Präsentationen.

Kann man sich als Requirement-Manager/in selbständig machen?

Ja, das ist möglich – etwa mit einem IT-Dienstleistungsunternehmen, das sich auf Anforderungsanalyse und ‑management spezialisiert. Unternehmen engagieren solche Beratungen häufig projektweise, sodass sich Einsatzfelder ergeben.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Requirement-Manager/in?

Weiterbildungen decken Themen wie IT-Projektmanagement, Software- und Webentwicklung, Programmierung, IT-Sicherheit, Datenschutz und Internetrecht ab. Damit vertiefst du dein Fachwissen oder spezialisierst dich auf neue Aufgabengebiete. Die Angebote reichen von kurzen Workshops bis zu mehrmonatigen Zertifikatskursen.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Requirement-Manager/in?

Aufstiegsmöglichkeiten bestehen über ein Masterstudium in Softwaretechnik, IT-Sicherheit oder Informatik. Mit einer anschließenden Promotion kannst du in die Forschung oder in strategische Leitungsfunktionen wechseln. Zusätzlich eröffnen Positionen wie Projekt- oder Teamleitung weitere Karrierechancen.

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