Prozessmanager/Prozessmanagerin für RPA – Arbeitsumfeld
Tätigkeit

Prozessmanager/Prozessmanagerin für RPA

Auch bekannt als: Berater/in - RPA · Developer - RPA · RPA Manager (m/f)

BerufsfeldIT & Digitales
Arbeitsortein Büroräumen · in Besprechungsräumen · bei Kunden/Kundinnen · im Homeoffice bzw. mobil
Offene Stellen59

Über den Beruf

Prozessmanager/innen für RPA analysieren Geschäftsprozesse, identifizieren wiederkehrende Arbeitsschritte und entwickeln Konzepte zur Automatisierung. Sie erstellen Proof-of-Concepts, kalkulieren Zeit- und Kostenaufwand und präsentieren die Ergebnisse Auftraggebern. Mit RPA-Plattformen und Programmiersprachen entwerfen, programmieren und implementieren sie Softwareroboter, binden diese an Datenbanken und bestehende Systeme an und prüfen jede Funktion mit Testreihen. Während des Projekts berichten sie laufend an Kunden- und Entwicklerteams und schlagen bei Abweichungen Lösungen vor. Nach dem Roll-out schulen sie Mitarbeitende, verfassen Handbücher und leisten Support. Sie kontrollieren laufend Performance, Datenschutz und IT-Sicherheit, nehmen Updates vor und passen Bots an geänderte Abläufe an. Durch konsequente Qualitätssicherung halten sie automatisierte Prozesse effizient und zuverlässig.

Ausbildung & Zugang

Zugang zum Beruf

Für den Zugang wird oft eine Aus- oder Weiterbildung im Bereich Informatik oder ein passendes Studium vorausgesetzt.

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Prozessmanager/in für RPA?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 5.506 € brutto im Monat. Je nach Erfahrung, Branche und Region verdienst du zwischen 4.060 € und 7.249 €.

Wie sind die Berufsaussichten als Prozessmanager/in für RPA?

Die Berufsaussichten als Prozessmanager/in für RPA sind gut. Die Beschäftigung wächst bis 2040 – der Bedarf an Fachkräften nimmt weiter zu. Der Fachkräftemangel ist hoch, offene Stellen sind schwer zu besetzen – ein Vorteil für Jobsuchende. Gleichzeitig sinkt die Konkurrenz unter Bewerber/innen bis 2040, weil Arbeitgeber länger nach geeignetem Personal suchen. Nur bei den Altersabgängen ist der Effekt etwas schwächer als in anderen Berufen, sodass etwas weniger Stellen durch Ruhestand freiwerden.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Prozessmanager/in für RPA?

Prozessmanager/innen für RPA arbeiten überwiegend am Bildschirm in Büroräumen, häufig aber auch direkt beim Kunden oder im Homeoffice. Du hast viel Kundenkontakt, trägst Verantwortung für Projektteams und musst bei Außendiensteinsätzen gelegentlich längere Zeit vom Wohnort weg sein. Je nach Projektphase können unregelmäßige Arbeitszeiten und kurzfristige Änderungen des Arbeitsorts anfallen.

Womit arbeitet man als Prozessmanager/in für RPA?

Zum Alltag gehören Entwicklungsumgebungen, Programmiersprachen für RPA, Softwareroboter, Serverdienste und Datenbanken. Daneben nutzt du Dokumentationen wie Testprotokolle und Benutzerhandbücher sowie klassische Büro- und Präsentationstechnik von Videokonferenztools bis zu Beamer und Flipchart.

Kann man sich als Prozessmanager/in für RPA selbständig machen?

Eine Selbständigkeit ist möglich, indem du ein eigenes Dienstleistungsunternehmen für die Programmierung von Softwarerobotern und Automatisierungsberatung gründest oder übernimmst. So verkaufst du passgenaue RPA-Lösungen, Schulungen und Support an Firmen verschiedenster Branchen.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Prozessmanager/in für RPA?

Typische Weiterbildungen drehen sich um Software- und Webentwicklung, Datenbankprogrammierung oder Software-Qualitätssicherung. Zusätzlich kannst du dich in IT-Projektmanagement, IT-Service-Management (ITIL) oder IT-Sicherheit und Datenschutz spezialisieren, um deine Karrierechancen zu steigern.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Prozessmanager/in für RPA?

Aufstiegsmöglichkeiten eröffnen sich über eine Weiterqualifikation als Bachelor Professional in Betriebsinformatik oder als Wirtschaftsinformatiker/in (Fachschule). Mit einem Master in Softwaretechnik, Informatik oder internetbasierten Systemen und einer anschließenden Promotion kannst du außerdem den Weg in Forschung oder höhere Führungsaufgaben einschlagen.

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