Bachelor Professional in Betriebsinformatik – Arbeitsumfeld
Weiterbildung

Bachelor Professional in Betriebsinformatik

Auch bekannt als: Betriebsinformatiker/in

BerufsfeldIT & Digitales
Arbeitsortein Büroräumen · in Schulungsräumen · im Homeoffice bzw. mobil
Dauerca. 15-25 Monate
Offene Stellen46

Über den Beruf

Bachelor Professionals in Betriebsinformatik beraten die Geschäftsleitung bei der Auswahl und Einführung von IT-Systemen. Sie analysieren betriebliche Abläufe, entwerfen Gesamtkonzepte für Hardware, Software sowie IT-Sicherheit und steuern die Umsetzung technisch. Dabei planen sie Projekte, leiten Teams und setzen Lösungen mit Programmier- oder Datenbanksystemen praktisch um. Häufig passen sie Standardsoftware an betriebswirtschaftliche Bedürfnisse an, erstellen Webauftritte oder projektieren Unternehmensnetzwerke. Nach der Installation schulen sie Anwender/innen und übernehmen den Support. Zusätzlich bewerten sie die Energieeffizienz bestehender Anlagen und begleiten Umrüstungen auf stromsparende Technik.

Ausbildung & Zugang

BerufstypWeiterbildungsberuf: Bachelor Professional
AusbildungsartWeiterbildungsprüfung nach Regelungen der Handwerkskammern.
Dauerca. 15-25 Monate
Zugangsvoraussetzungen6
  • I.d.R. abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf
  • Zusätzlich IT-Grundkenntnisse
  • Alternativ mind. 90 Leistungspunkte in einem informationstechnischen Studium + mind. 1 Jahr Berufspraxis
  • Oder mind. 5 Jahre Berufspraxis
  • Die Berufspraxis muss wesentliche inhaltliche Bezüge zur Betriebsinformatik haben
  • Ohne entsprechenden Bildungsabschluss können Kenntnisse und Fertigkeiten ggf. per Validierungsverfahren nachgewiesen werden

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Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Betriebsinformatiker/in?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 5.506 € brutto im Monat, je nach Erfahrung und Region zwischen 4.060 € und 7.249 €.

Wie lange dauert die Weiterbildung zum/zur Betriebsinformatiker/in?

Die Weiterbildung dauert je nach Bildungsanbieter und Lernform rund 15 – 25 Monate. In Vollzeit bist du eher am unteren Ende des Spektrums fertig, während berufsbegleitende Teilzeitkurse mehr Zeit in Anspruch nehmen.

Wie sind die Berufsaussichten als Betriebsinformatiker/in?

Die Berufsaussichten als Betriebsinformatiker/in sind gut. Die Beschäftigung wächst bis 2040. Es besteht hoher Fachkräftemangel – offene Stellen lassen sich aktuell schwer besetzen, was Jobsuchenden zugutekommt. Gleichzeitig sinkt die Konkurrenz unter Bewerbern bis 2040, Arbeitgeber suchen länger nach passenden Fachkräften. Allerdings gibt es weniger Altersabgänge als in anderen Berufen.

Welche digitalen Skills braucht man als Betriebsinformatiker/in?

Gefragt sind Kenntnisse in Augmented-Analytics-Tools, Blockchain-Anwendungen und Business-Intelligence-Systemen. Du solltest zudem BPM-Lösungen, Cloud-Computing-Plattformen, Colocation-Konzepte sowie den Umgang mit Data Lakes und Data Warehouses beherrschen.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Betriebsinformatiker/in?

Der Beruf ist stark bildschirmorientiert und erfordert viel Projektarbeit in Büro- und Schulungsräumen. Du übernimmst Personal- und Sachverantwortung, zum Beispiel beim Leiten von IT-Teams oder Entwickeln von Sicherheitskonzepten, und hast regelmäßig Kundenkontakt in Meetings oder Trainings.

Womit arbeitet man als Betriebsinformatiker/in?

Zum Arbeitsalltag gehören IT-Konzepte, Handbücher, Programmablaufpläne und Projektunterlagen ebenso wie Datenbank- und Programmier­systeme. Außerdem nutzt du klassische Büroausstattung mit PC, Internetzugang, Telefon sowie Präsentationstechnik wie Beamer, Flipchart oder Whiteboard.

Kann man sich als Betriebsinformatiker/in selbständig machen?

Eine Selbständigkeit ist gut möglich. Du kannst ein eigenes Softwarehaus oder einen IT-Dienstleistungs- bzw. Handelsbetrieb gründen oder übernehmen.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Betriebsinformatiker/in?

Beliebte Aufbauschulungen sind etwa IT-Projektmanagement, System- und Netzwerkadministration, Datenbankentwicklung, Software- oder Webentwicklung sowie IT-Service-Management nach ITIL. Mit solchen Zusatzqualifikationen kannst du dein Profil weiter schärfen und in neue Tätigkeitsfelder vorstoßen.

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