Normungsexperte/Normungsexpertin – Arbeitsumfeld
Tätigkeit

Normungsexperte/Normungsexpertin

Auch bekannt als: DIN-Normungsexperte/-expertin

BerufsfeldIT & Digitales
Arbeitsortein Büro- und Besprechungsräumen · in Schulungsräumen · in Produktionshallen · im Homeoffice bzw. mobil
Offene Stellen8

Über den Beruf

Normungsexpert/innen ermitteln im Unternehmen fehlende oder veraltete Standards und entwickeln neue Vorgaben. Sie prüfen die Produktpalette, Absatzmärkte und Kooperationen, wählen geeignete DIN- oder ISO-Normen aus und passen sie an betriebliche Abläufe an. Gemeinsam mit Fachabteilungen erstellen sie Werknormen, legen Zeichnungsrichtlinien fest und unterstützen die Geschäftsleitung bei der Priorisierung neuer Normungsprojekte. Anschließend implementieren sie die Regeln: Sie pflegen Handbücher und Datenbanken, verteilen aktuelle Fassungen, überwachen die Einhaltung in Entwicklung und Fertigung und leiten Korrekturen ein. Schulungen, Workshops und ein normenspezifisches Intranet vermitteln allen Mitarbeitenden die korrekte Anwendung. Als Projektleitende koordinieren sie Zeit-, Budget- und Qualitätsziele und bewerten regelmäßig die Wirksamkeit der Vorgaben, damit Produkte und Prozesse jederzeit DIN- und ISO-konform bleiben.

Ausbildung & Zugang

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Normungsexpert/in?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 4.533 € brutto im Monat. Mit wachsender Erfahrung und je nach Branche sind etwa 3.430 € bis 5.732 € möglich.

Wie sind die Berufsaussichten als Normungsexpert/in?

Die Berufsaussichten als Normungsexpert/in sind gut. Die Beschäftigung wächst bis 2040. Der Fachkräftemangel ist hoch – offene Stellen bleiben länger unbesetzt, was deine Chancen verbessert. Zudem sinkt die Konkurrenz unter Bewerbern bis 2040, und viele Altersabgänge sorgen für zusätzliche freie Stellen.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Normungsexpert/in?

Du arbeitest überwiegend am Bildschirm in Büro-, Besprechungs- oder Schulungsräumen, gelegentlich auch in Produktionshallen. Verantwortung für Sachwerte und die Einhaltung vielfältiger DIN- und ISO-Vorgaben gehört genauso dazu wie Kundenkontakt und die Anleitung von Mitarbeitenden.

Womit arbeitet man als Normungsexpert/in?

Zum Alltag gehören Werknormen und DIN-Normensammlungen, PC-Arbeitsplätze mit Redaktions-, Dokumentenverwaltungs- und Klassifizierungssystemen sowie gängige Office-Software. Für Abstimmungen nutzt du Telefon-, Internet- und Videokonferenztools.

Kann man sich als Normungsexpert/in selbständig machen?

Ja, viele Normungsexperten und ‑expertinnen bieten ihre Dienste freiberuflich an, etwa als Berater/innen für Unternehmen, die interne Standards aufbauen oder aktualisieren möchten.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Normungsexpert/in?

Sinnvolle Fortbildungen decken Themen wie Normungsmanagement, Qualitätsmanagement und ‑sicherung, Prozess- und Projektmanagement, Informations- und Dokumentationswesen oder betriebliche Organisation ab.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Normungsexpert/in?

Karriereschritte führen häufig über ein Masterstudium oder eine Promotion in Maschinenbau, Mechatronik oder Elektrotechnik. Mit vertiefter Expertise kannst du Projekt- oder Abteilungsleitungen übernehmen und das gesamte Normungswesen eines Unternehmens verantworten.

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