Kontokorrentbuchhalter/Kontokorrentbuchhalterin
Auch bekannt als: Debitoren-/Kreditorenbuchhalter/in
Über den Beruf
Kontokorrentbuchhalter/innen pflegen die Debitoren- und Kreditorenkonten eines Unternehmens, prüfen Kontenabrechnungen und buchen Zahlungsein- und -ausgänge. Sie überwachen Fälligkeiten, erstellen Rechnungen, gleichen offene Posten ab und starten bei Bedarf das Mahnverfahren. Für Monats-, Quartals- und Jahresabschlüsse bereiten sie Buchungslisten, Saldenbestätigungen und Berichte vor. Sie analysieren Zahlungsverhalten, prüfen Bonitäten, legen Kreditlimits fest und betreuen Kund/innen telefonisch bei Rückfragen. Mit aussagekräftigen Statistiken unterstützen sie Controlling und Geschäftsleitung bei Investitions- und Liquiditätsentscheidungen. Dabei arbeiten sie mit spezieller Buchhaltungssoftware und digitalisieren Belege, um Abläufe zu beschleunigen. Ihre Auswertungen bilden eine verlässliche Grundlage für die Finanzplanung.
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Karriere & Weiterbildung
Häufige Fragen
Was verdient man als Kontokorrentbuchhalter/in?
Kontokorrentbuchhalter/innen verdienen typischerweise 4.259 € brutto im Monat. Je nach Erfahrung, Branche und Region kannst du zwischen 3.446 € und 5.420 € erreichen. Zusatzqualifikationen oder Tarifbindung wirken sich oft positiv auf das Gehalt aus.
Wie sind die Berufsaussichten als Kontokorrentbuchhalter/in?
Die Berufsaussichten als Kontokorrentbuchhalter/in sind gut. Der Fachkräftemangel ist hoch – offene Stellen lassen sich schwer besetzen, was deine Chancen deutlich erhöht. Außerdem werden viele Altersabgänge erwartet, sodass zusätzliche Positionen freiwerden. Insgesamt findest du daher in mittelständischen Betrieben ebenso wie in Großkonzernen solide Einstiegsmöglichkeiten.
Wie sind die Arbeitsbedingungen als Kontokorrentbuchhalter/in?
Die Tätigkeit findet überwiegend am Bildschirm in ruhigen Büroräumen statt. Dank digitaler Buchungssysteme bieten viele Firmen die Möglichkeit, im Homeoffice oder mobil zu arbeiten. Lärm, Schmutz oder schwere körperliche Belastungen gehören daher kaum zum Alltag.
Womit arbeitet man als Kontokorrentbuchhalter/in?
Hauptarbeitsmittel sind PC oder Laptop mit Buchhaltungssoftware, Internetzugang und Telefon. Täglich bearbeitest du Kontenabrechnungen, Eingangs- und Ausgangsrechnungen sowie Quartals- und Jahresabschlüsse, die teils digital, teils noch in Papierform vorliegen.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Kontokorrentbuchhalter/in?
Du kannst dich über Fachkurse in Finanzbuchführung, Bilanzierung, Jahresabschluss oder Kosten- und Leistungsrechnung spezialisieren. Lehrgänge zu Kostenmanagement, Kalkulation oder Controlling vertiefen dein Verständnis für betriebswirtschaftliche Kennzahlen und halten dich rechtlich auf dem Laufenden.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Kontokorrentbuchhalter/in?
Mit Praxiserfahrung kannst du eine Aufstiegsweiterbildung zum/zur Betriebswirt/in (Fachschule) – Rechnungswesen oder Controlling absolvieren und so Fach- oder Teamleitungsaufgaben übernehmen. Ein Bachelor- oder Masterstudium in Finanz- und Rechnungswesen oder Controlling eröffnet dir zudem Karrierewege ins Controlling oder in leitende Positionen im Rechnungswesen.
