Bildungs-, Studienberater/Bildungs-, Studienberaterin
Auch bekannt als: Bildungsbegleiter/in
Über den Beruf
Bildungs- und Studienberater/innen ermitteln im Gespräch Interessen, Stärken und Lernziele von Jugendlichen und Erwachsenen. Sie setzen bei Bedarf Neigungs- und Eignungstests ein, erläutern Ausbildungs-, Weiterbildungs- und Studienmöglichkeiten und zeigen Alternativen, falls sich Wunschwege nicht realisieren lassen. Dabei bewerten sie stets aktuelle Arbeitsmarktperspektiven. In der Bildungsbegleitung planen sie Qualifizierungsprogramme, vereinbaren Etappen mit Teilnehmenden und prüfen den Fortschritt. Häufig akquirieren sie Praktikums-, Ausbildungs- oder Arbeitsstellen, organisieren Bewerbungstrainings und betreuen Ratsuchende während des gesamten Bildungsweges. Sie erstellen Flyer, Online-Infos und Präsentationen, halten offene Sprechstunden, Workshops oder Messevorträge und pflegen ein Netzwerk zu Unternehmen, Hochschulen, Behörden und Trägern. Durch kontinuierliche Recherche in Datenbanken und Rechtsvorschriften bleiben ihre Empfehlungen aktuell. Auf diese Weise finden Ratsuchende passgenaue Bildungswege.
Ausbildung & Zugang
Zugang zum Beruf
Für diese Tätigkeit wird häufig ein Studium in Pädagogik, Wirtschafts- oder Sozialwissenschaften erwartet; alternativ kommt auch eine kaufmännische Ausbildung infrage.
Zugangswege
Stellenangebote
Aktuelle Stellenangebote
Karriere & Weiterbildung
Häufige Fragen
Was verdient man als Bildungsberater/in?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 5.562 € brutto im Monat. Mit zunehmender Erfahrung und je nach Region kannst du zwischen 4.824 € und 6.239 € verdienen.
Wie sind die Berufsaussichten als Bildungsberater/in?
Die Berufsaussichten als Bildungsberater/in sind ausgeglichen. Bis 2040 wächst die Beschäftigung, was zusätzliche Stellen schafft. Gleichzeitig steigt die Konkurrenz unter Bewerbern, weil Arbeitgeber schneller Personal finden. Zudem gibt es weniger Altersabgänge als in anderen Berufen, sodass weniger Ruhestandsbedingte Stellen frei werden.
Wie sind die Arbeitsbedingungen als Bildungsberater/in?
Die Arbeitsbedingungen sind vielfältig und kombinieren persönliche Beratung mit öffentlichen Präsentationen. Dabei verbringst du viel Zeit am PC, musst Datenschutz- und andere Rechtsvorschriften beachten und wechselst zwischen Büro, Schulungsräumen und Außenterminen. Häufig hast du mit Kindern und Jugendlichen zu tun, was Einfühlungsvermögen erfordert.
Womit arbeitet man als Bildungsberater/in?
Bildungsberater/innen nutzen vor allem Informations- und Beratungsmaterialien, Berichte sowie Rechts- und Verwaltungsvorschriften. Außerdem arbeitest du täglich mit Job- und Ausbildungsdatenbanken, PC, Internet, Telefon und Videokonferenztools.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Bildungsberater/in?
Zur fachlichen Vertiefung stehen Weiterbildungen in sozialer Beratungsarbeit, Personalberatung und ‑vermittlung oder betrieblicher Aus- und Fortbildung zur Wahl. Ergänzend kannst du dein Know-how mit Kursen in psychologischen Grundlagen ausbauen.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Bildungsberater/in?
Für den nächsten Karriereschritt kommen Studiengänge wie Pädagogische Psychologie, Wirtschaftspädagogik, Ingenieurpädagogik oder Erziehungs- und Bildungswissenschaft infrage. Ein entsprechender Bachelor oder Master ermöglicht dir Leitungspositionen oder den Wechsel in Forschung und Projektmanagement.
