Berater für digitale Transformation/Beraterin für digitale Transformation
Auch bekannt als: Consultant - digitale Transformation · Digitalisierungsberater/in · Digital Transformation Consultant (m/f)
Über den Beruf
Berater/innen für digitale Transformation entwickeln digitale Roadmaps, die Unternehmen fit für die Zukunft machen. Zunächst prüfen sie Geschäftsprozesse und IT-Landschaften, decken Schwachstellen auf und bewerten Sicherheits- sowie Datenschutzrisiken. Auf dieser Basis erstellen sie kundenspezifische Konzepte, kalkulieren den wirtschaftlichen Nutzen und wählen passende Technologien wie Cloud-Computing, Machine Learning oder Blockchain aus. Während der Umsetzung koordinieren sie agile Projektteams, moderieren den Austausch zwischen Fachabteilungen und Entwickler/innen und überwachen Qualitätsstandards. Sie begleiten die Einführung neuer Systeme wie ERP- oder CRM-Lösungen, schulen Mitarbeitende und passen Strategien bei Bedarf an aktuelle Markttrends an. Durch kontinuierliche Markt- und Trendanalysen sorgen Berater/innen dafür, dass ihre Kunden digitale Chancen früh erkennen und nutzen.
Ausbildung & Zugang
Zugang zum Beruf
Für den Zugang wird häufig eine Weiterbildung im Bereich Digitalisierung oder ein Studium der Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwissenschaft oder Informatik vorausgesetzt; zudem wird meist mehrjährige einschlägige Berufserfahrung erwartet.
Zugangswege
Stellenangebote
Aktuelle Stellenangebote
Karriere & Weiterbildung
Häufige Fragen
Was verdient man als Digitalisierungsberater/in?
Das Gehalt liegt im Mittel bei 6.727 € brutto im Monat.
Wie sind die Arbeitsbedingungen?
Digitalisierungsberater/innen arbeiten überwiegend am Bildschirm und haben intensiven Kundenkontakt. Häufige Dienstreisen und längere Abwesenheiten vom Wohnort sind üblich, weil Projekte direkt beim Kunden betreut werden. Dabei übernimmst du Verantwortung für Projektteams, schulst Mitarbeitende und steuerst Workshops.
Kann man sich als Digitalisierungsberater/in selbständig machen?
Ja, eine Selbständigkeit ist möglich. Viele Fachleute gründen ein eigenes Beratungsunternehmen oder bieten ihre Expertise freiberuflich an, um Betriebe beim digitalen Wandel zu unterstützen.
Womit arbeitet man als Digitalisierungsberater/in?
Zum Alltag gehören Projektmanagement-Software, Cloud-Infrastrukturen, ERP- und CRM-Systeme sowie klassische Büroausstattung wie PC, Internetzugang und Telefon. Du nutzt außerdem Wirtschaftlichkeitsanalysen, Statistiken und Fachliteratur, um Investitionsentscheidungen zu untermauern.
Wie sind die Berufsaussichten als Digitalisierungsberater/in?
Die Berufsaussichten als Digitalisierungsberater/in sind ausgeglichen. Die Beschäftigung wächst bis 2040. Gleichzeitig gibt es weniger Altersabgänge als in anderen Berufen, sodass weniger Stellen durch Renteneintritte frei werden. Hintergrund: Weniger Nachwuchs als Abgänge, Gesamtzahl wächst dennoch.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es?
Weiterbildungen gibt es etwa in Projektmanagement, strategischer Unternehmensplanung, E-Business, IT-Sicherheit oder Prozessmanagement. Damit kannst du dein Profil schärfen und dich für komplexere Transformationsprojekte qualifizieren.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es?
Aufstiegschancen eröffnen vor allem akademische Abschlüsse. Häufig wählen Berater/innen Bachelor-Studiengänge wie Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik oder Innovationsmanagement und qualifizieren sich später mit einem Master in BWL oder IT-Management für Leitungspositionen.
