Geprüfter Berufsspezialist für IT-Beratung/Geprüfte Berufsspezialistin für IT-Beratung – Arbeitsumfeld
Weiterbildung

Geprüfter Berufsspezialist für IT-Beratung/Geprüfte Berufsspezialistin für IT-Beratung

Auch bekannt als: IT-Berater/in · IT-Consultant

BerufsfeldIT & Digitales
Arbeitsortein Büro- und Besprechungsräumen · beim Kunden · im Homeoffice bzw. mobil
Dauer1 Jahr (Teilzeit)
Offene Stellen1.419

Über den Beruf

Berufsspezialisten und ‑spezialistinnen für IT-Beratung analysieren Geschäftsprozesse ihrer Auftraggeber und entwickeln daraus passgenaue IT-Konzepte. Sie vergleichen Hard- und Softwarelösungen, führen Markt- sowie Machbarkeitsanalysen durch und bewerten jede Option unter technischen, wirtschaftlichen, nachhaltigen und datenschutzrechtlichen Gesichtspunkten. Auf dieser Basis verfassen sie Leistungsbeschreibungen, kalkulieren Angebote und gestalten Verträge. In laufenden Projekten unterstützen sie die Projektleitung, koordinieren Lieferanten und beraten die Kundschaft bei auftretenden Fragen. Sie überwachen, ob alle vereinbarten Leistungen termingerecht umgesetzt werden, und justieren Konzepte nach. Damit neue Systeme reibungslos starten, entwickeln sie Schulungen und weisen Anwender/innen praktisch ein. Gleichzeitig pflegen sie den Kontakt zu bestehenden Kunden und erschließen neue Projekte.

Ausbildung & Zugang

BerufstypWeiterbildungsberuf: Berufsspezialist/in
AusbildungsartWeiterbildungsprüfung nach bundesweit einheitlicher Regelung.
Dauer1 Jahr (Teilzeit)
Zugangsvoraussetzungen4
  • I.d.R. Abschluss- oder Gesellenprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie
  • Oder Abschluss in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf + mind. 1 Jahr einschlägige Berufspraxis
  • Oder mind. 60 Leistungspunkte im Studium + mind. 2 Jahre Berufspraxis
  • Alternativ mind. 4 Jahre Berufspraxis mit wesentlichen Bezügen zu Aufgaben in der IT-Beratung

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als IT-Berater/in?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 5.712 € brutto im Monat. Mit Erfahrung kannst du zwischen 4.329 € und 7.211 € verdienen.

Wie sind die Berufsaussichten als IT-Berater/in?

Die Berufsaussichten als IT-Berater/in sind gut. Die Beschäftigung wächst bis 2040. Zudem ist der Fachkräftemangel hoch — offene Stellen sind schwer zu besetzen, das spricht für Jobsuchende. Gleichzeitig sinkt die Konkurrenz unter Bewerbern bis 2040. Allerdings gibt es weniger Altersabgänge als in anderen Berufen.

Wie lange dauert die Weiterbildung zum/zur Berufsspezialist/in für IT-Beratung?

Die Weiterbildung dauert in der Regel ein Jahr in Teilzeit. Je nach Anbieter kann sie etwas kürzer oder länger ausfallen.

Welche digitalen Skills braucht man als IT-Berater/in?

Gefragt sind Kenntnisse in Cloud Computing, Business-Intelligence-Systemen und Business-Process-Management-Tools. Du solltest Datenanalysen mit Augmented-Analytics-Lösungen beherrschen und Konzepte für Data Lakes oder Data Warehouses entwickeln können. Auch die Beratung zu Compliance-Management- und Blockchain-Anwendungen ist ein Plus.

Ist der Beruf körperlich anstrengend?

Die Tätigkeit ist kaum körperlich belastend. Wichtig sind jedoch gutes Nahsehvermögen, sicheres Hör- und Sprachverständnis sowie ungestörtes Sprechvermögen, da du viel am Bildschirm arbeitest und häufig mit Kunden sprichst.

Wie sind die Arbeitsbedingungen?

Der Arbeitsalltag ist stark kundenorientiert und erfordert regelmäßige Dienstreisen, teilweise auch ins Ausland. Längere Phasen der Bildschirmarbeit in Büros oder im Homeoffice sind üblich. Du wechselst häufig zwischen Beratungs­gesprächen und Analysephasen am Laptop.

Kann man sich als IT-Berater/in selbständig machen?

Ja, der Schritt in die Selbständigkeit ist möglich. Viele Berufsspezialisten gründen ein eigenes Beratungsunternehmen für IT-Projekte oder arbeiten als freie Consultants. Unterstützung bieten zum Beispiel Gründungsprogramme der Gesellschaft für Informatik.

Womit arbeitet man als IT-Berater/in?

IT-Berater/innen arbeiten mit Projektunterlagen, Anforderungskatalogen und Machbarkeitsanalysen sowie Software-Werkzeugen wie Cloud-Diensten und Business-Anwendungen. Im Alltag erstellst du Präsentationen am PC und setzt dafür Beamer oder Flipchart ein. Rechtsvorschriften zur IT-Sicherheit und technische Dokumentationen dienen dir als wichtige Referenzen.

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