Berater/Beraterin für digitale Barrierefreiheit – Arbeitsumfeld
Tätigkeit

Berater/Beraterin für digitale Barrierefreiheit

Auch bekannt als: Consultant - BITV · Accessibility Specialist (m/f) · Digital Accessibility Specialist (m/f)

BerufsfeldWirtschaft & Finanzen
Arbeitsortein Büroräumen · in IT-Schulungsräumen · bei Kunden und Kundinnen · im Homeoffice bzw. mobil
Offene Stellen4

Über den Beruf

Berater/innen für digitale Barrierefreiheit entwickeln Konzepte, damit Webseiten, Onlineanwendungen und mobile Apps auch von Menschen mit Behinderungen ohne Hindernisse genutzt werden können. Sie prüfen neue oder bestehende Angebote, testen Navigation, Kontrast, Tastaturbedienbarkeit und alternative Textangebote und gleichen die Ergebnisse mit gesetzlichen Vorgaben wie der BITV oder internationalen Standards ab. Abweichungen halten sie in Prüfberichten fest und formulieren konkrete Handlungsempfehlungen. Häufig begleiten sie Entwickler/innen und Designer/innen direkt bei der technischen und gestalterischen Umsetzung, erstellen barrierefreie PDFs oder optimieren Content-Management-Systeme. Zudem leiten sie Workshops, in denen Redaktionsteams und Projektleitungen lernen, Barrierefreiheit von Anfang an mitzudenken. So sorgen sie dafür, dass digitale Informationen für alle Nutzergruppen erreichbar bleiben.

Ausbildung & Zugang

Zugang zum Beruf

Für den Zugang wird oft eine Aus- oder Weiterbildung im Bereich Informatik oder ein entsprechendes Studium vorausgesetzt.

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Berater/in für digitale Barrierefreiheit?

Das Gehalt liegt im Mittel bei 6.657 € brutto im Monat.

Wie sind die Arbeitsbedingungen für Berater/innen für digitale Barrierefreiheit?

Die Tätigkeit erfordert viel Bildschirmarbeit und den sicheren Umgang mit komplexen Vorschriften zur Barrierefreiheit. Du hast intensiven Kundenkontakt, leitest Schulungen und bist für Projekte häufig unterwegs, mitunter sogar international.

Welche Arbeitsmittel nutzen Berater/innen für digitale Barrierefreiheit?

Zum Alltag gehören Entwicklersoftware, Testsysteme, Programmiersprachen und Content-Management-Systeme. Ergänzend arbeitest du mit Richtliniendokumenten, Videokonferenztools, Präsentationstechnik wie Beamer oder Flipchart sowie typischer Bürohardware vom Laptop bis zum Smartphone.

Kann man sich als Berater/in für digitale Barrierefreiheit selbständig machen?

Ja, eine Selbständigkeit ist möglich. Viele Fachleute gründen ein eigenes Beratungsunternehmen oder bieten ihre Services freiberuflich an.

Wie sind die Berufsaussichten als Berater/in für digitale Barrierefreiheit?

Die Berufsaussichten als Berater/in für digitale Barrierefreiheit sind ausgeglichen. Die Beschäftigung wächst bis 2040. Gleichzeitig werden weniger Altersabgänge erwartet als in vielen anderen Berufen.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für Berater/innen für digitale Barrierefreiheit?

Du kannst dich etwa in Webentwicklung, Content-Management-Systemen, Multimedia-Produktion, Software-Qualitätssicherung, IT-Sicherheit oder IT-Recht spezialisieren. Solche Kurse vertiefen dein Know-how und eröffnen neue Einsatzfelder.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten haben Berater/innen für digitale Barrierefreiheit?

Ein akademisches Aufbaustudium in Informatik, Medieninformatik oder Mensch-Maschine-Interaktion kann den Weg zu Leitungs- und Projektverantwortung ebnen. Auch Studiengänge wie Unternehmensberatung oder Internetbasierte Systeme eröffnen Karrierechancen im Management.

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