SPS-Ingenieur/SPS-Ingenieurin – Arbeitsumfeld
Tätigkeit

SPS-Ingenieur/SPS-Ingenieurin

Auch bekannt als: SPS-Entwickler/in

BerufsfeldIT & Digitales
Arbeitsortein Büro- und Besprechungsräumen · in Produktionsstätten und -hallen · bei Kunden/Kundinnen · im Homeoffice bzw. mobil
Offene Stellen1.051

Über den Beruf

SPS-Ingenieur/innen entwickeln und programmieren speicherprogrammierbare Steuerungen für industrielle Maschinen und Anlagen. In enger Abstimmung mit Auftraggebern legen sie fest, welche Hardware, Betriebssysteme und Schnittstellen zum Einsatz kommen, definieren Inhalte von Lasten- und Pflichtenheften und entwerfen detaillierte Prozesspläne. Um Abläufe transparent zu machen, erstellen sie Visualisierungen für Bedien- und Beobachtungssysteme, bevor sie die Software gründlich testen. Bei der Inbetriebnahme prüfen sie, ob jede Achse, jeder Sensor und jeder Aktuator korrekt reagiert, und passen Programme an, falls Störungen auftreten. Anschließend dokumentieren sie das System und schulen Wartungsteams. Wenn bestehende Anlagen umgerüstet werden sollen, berechnen sie Kosten, Risiken und Nutzen und beraten die Kundschaft. Laufend verfolgen sie neue Trends der Automatisierungstechnik, um künftige Anwendungen in Smart-Factory-Umgebungen einplanen zu können.

Ausbildung & Zugang

Zugang zum Beruf

Für diese Tätigkeit wird oft eine Weiterbildung oder ein abgeschlossenes Studium in Softwaretechnik oder Automatisierungstechnik, Elektrotechnik oder Maschinenbau vorausgesetzt.

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als SPS-Ingenieur/in?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 6.651 € brutto im Monat. Je nach Erfahrung, Branche und Region sind Monatsgehälter ab rund 5.336 € möglich.

Wie sind die Berufsaussichten als SPS-Ingenieur/in?

Die Berufsaussichten als SPS-Ingenieur/in sind gut. Die Beschäftigung wächst bis 2040. Der Fachkräftemangel ist hoch — offene Stellen sind schwer zu besetzen, das spielt Jobsuchenden in die Karten. Gleichzeitig sinkt die Konkurrenz unter Bewerbern bis 2040, sodass Arbeitgeber länger suchen. Allerdings fallen weniger Altersabgänge an als in vielen anderen Berufen.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als SPS-Ingenieur/in?

Die Tätigkeit wechselt zwischen Bildschirmarbeit im Büro, Einsätzen in Produktionshallen und Kundenterminen. Häufige Dienstreisen, auch ins Ausland, sowie Verantwortung für Teams und unregelmäßige Arbeitszeiten bei Störungen gehören dazu.

Womit arbeitet man als SPS-Ingenieur/in?

SPS-Ingenieur/innen nutzen numerisch gesteuerte Anlagen wie CNC-, DNC- und NC-Systeme sowie ein breites Spektrum an Sensoren und Aktuatoren. Zur Inbetriebnahme und Fehlersuche setzen sie zusätzlich Mess- und Prüfgeräte ein.

Kann man sich als SPS-Ingenieur/in selbständig machen?

Ja, viele SPS-Ingenieur/innen arbeiten als beratende Ingenieur/innen auf selbständiger Basis. Dabei planst und optimierst du Automatisierungsprojekte für Industriekunden und rechnest deine Leistungen projektbezogen ab.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als SPS-Ingenieur/in?

Fachspezifische Kurse in SPS-Technik, Robotik, Automatisierungssystemen, elektrischer Mess- und Regelungstechnik oder IT-Projektmanagement halten dein Know-how aktuell. Solche Schulungen vertiefen praxisnah den Umgang mit neuen Steuerungsplattformen, CAM/CIM-Technologien und Wartungsstrategien.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als SPS-Ingenieur/in?

Ein spezialisiertes Masterstudium in Automatisierungstechnik, Robotik oder Elektrotechnik kann den Weg in Projekt- oder Teamleitungen ebnen. Wer eine wissenschaftliche Karriere oder hochrangige Entwicklungspositionen anstrebt, kann anschließend promovieren und später habilitieren. Mit Promotion steigen deine Chancen auf Leitungsaufgaben in Forschung und Produktentwicklung deutlich.

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