Sportgerätebauer/Sportgerätebauerin – Arbeitsumfeld
Tätigkeit

Sportgerätebauer/Sportgerätebauerin

BerufsfeldIT & Digitales
Arbeitsortein Werkstätten · in Produktionshallen
Offene Stellen9

Über den Beruf

Sportgerätebauer/innen fertigen Schlitten, Sprungkästen, Skier oder Hanteln aus Holz, Metall und Faserverbundwerkstoffen. Sie wählen passende Ausgangsmaterialien, lesen Werkzeichnungen und richten Sägen, Fräs- oder Hobelmaschinen ein. Die Rohlinge werden exakt zugeschnitten, gebohrt, geschliffen und je nach Modell verleimt, verschraubt oder laminiert. Anschließend behandeln sie Oberflächen mit Lasuren, Lacken oder Imprägnierungen, damit das Gerät robust und wetterbeständig bleibt. Während des gesamten Prozesses beachten sie Normen für Sicherheit und Maße und prüfen jede Charge in der Qualitätskontrolle. Neben der Fertigung übernehmen sie Furnierarbeiten bei Holzprodukten, justieren Bindungen an Skiern und führen kleinere Reparaturen aus. Sie warten ihre Maschinen regelmäßig, tauschen Verschleißteile und dokumentieren Materialverbrauch und Prüfergebnisse.

Ausbildung & Zugang

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Sportgerätebauer/in?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 3.660 € brutto im Monat, je nach Erfahrung und Region zwischen 2.975 € und 4.548 €. Betriebsgröße und tarifliche Bindung können dein Einkommen zusätzlich beeinflussen.

Wie sind die Berufsaussichten als Sportgerätebauer/in?

Die Berufsaussichten als Sportgerätebauer/in sind gut. Die Beschäftigung in diesem Feld wächst bis 2040. Der Fachkräftemangel ist hoch – Stellen sind schwer zu besetzen, was deine Chancen verbessert. Gleichzeitig sinkt die Konkurrenz unter Bewerbern bis 2040, weil Arbeitgeber länger nach Personal suchen. Außerdem werden viele Altersabgänge erwartet, wodurch weitere Stellen frei werden.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Sportgerätebauer/in?

Sportgerätebauer/innen arbeiten meist in Werkstätten oder Produktionshallen und sind dabei häufig von Maschinenlärm umgeben. Die Tätigkeit erfordert handwerkliche Präzision im Gehen und Stehen sowie das Einhalten zahlreicher Norm- und Sicherheitsvorschriften. Du wechselst dabei zwischen manueller Feinarbeit und dem Bedienen von Spezialmaschinen.

Womit arbeitet man als Sportgerätebauer/in?

Zum Arbeitsalltag gehören sowohl fertige Sportgeräte wie Schlitten, Skier oder Hanteln als auch Werkstoffe wie Holz, Carbon, Aluminium-Legierungen und Glasfaserverbundstoffe. Bearbeitet werden sie mit Spezialfräsmaschinen, Sägen, Schleif- und Hobelgeräten sowie Klebern, Leimen und Lasuren. Auch Werkzeichnungen und Normblätter liegen stets griffbereit, um Maße und Sicherheitsanforderungen nachzuschlagen.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Sportgerätebauer/in?

Du kannst dich in Themen wie Holzkunde, Kunststoffbe- und -verarbeitung, Metallbearbeitung oder NC-/CNC-Technik spezialisieren. Solche Kurse erweitern dein Fachwissen und können dir neue Einsatzbereiche, etwa in der Programmierung von Fertigungsanlagen, eröffnen.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Sportgerätebauer/in?

Mit einer Aufstiegsweiterbildung zur/zum Konstrukteur/in übernimmst du Entwicklungsaufgaben und kannst an neuen Sportgeräten mitarbeiten. Darüber hinaus eröffnet ein Bachelor- oder Masterstudium in Sporttechnik oder Konstruktionstechnik den Weg zu leitenden Funktionen in Planung und Produktentwicklung.

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