Regulierungsmanager/Regulierungsmanagerin
Auch bekannt als: Regulatory Manager
Über den Beruf
Regulierungsmanager/innen analysieren Gesetze und Verordnungen rund um Strom- und Gasnetze, bewerten deren Folgen für Energieunternehmen und entwickeln Handlungsempfehlungen. Sie berechnen regulatorische Kennzahlen, prüfen Verbrauchs- und Kostendaten und kalkulieren Netzentgelte oder Erlösobergrenzen. Dabei unterstützen sie Controlling und Kostenrechnung, um die wirtschaftliche Lage regelkonform darzustellen. Sie optimieren betriebliche Prozesse nach Compliance-Vorgaben, dokumentieren Ergebnisse transparent und übernehmen gesetzliche Meldepflichten. Interne Teams schulen sie im Umgang mit neuen Regeln, sensibilisieren für Risiken und fungieren als erste Ansprechperson bei Fachfragen. Extern stimmen sie sich mit Regulierungs- und Kartellbehörden ab, liefern Monitoring-Unterlagen und verteidigen Unternehmenspositionen in Anhörungen. Schließlich koordinieren sie Audit-Vorbereitungen und verankern regulatorische Anforderungen dauerhaft im Unternehmensalltag.
Ausbildung & Zugang
Zugang zum Beruf
Für den Zugang wird häufig ein Studium im ingenieurwissenschaftlichen, juristischen oder wirtschaftswissenschaftlichen Bereich vorausgesetzt.
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Karriere & Weiterbildung
Häufige Fragen
Was verdient man als Regulierungsmanager/in?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 6.639 € brutto im Monat. Je nach Berufserfahrung, Unternehmensgröße und Region kannst du zwischen 5.175 € und {{entgeltQ75}} € verdienen.
Wie sind die Berufsaussichten als Regulierungsmanager/in?
Die Berufsaussichten als Regulierungsmanager/in sind ausgeglichen. Die Beschäftigung in diesem Feld wächst bis 2040, was neue Stellen verspricht. Gleichzeitig gibt es weniger Altersabgänge als in vielen anderen Berufen, sodass der Konkurrenzdruck bei Bewerbungen etwas höher bleiben kann.
Wie sind die Arbeitsbedingungen als Regulierungsmanager/in?
Regulierungsmanager/innen arbeiten überwiegend in Büros oder im Homeoffice und verbringen viel Zeit am Bildschirm. Sie müssen zahlreiche Vorschriften einhalten, tragen Verantwortung für korrekte Kosten- und Preisberechnungen und leiten regelmäßig Besprechungen oder Schulungen.
Womit arbeitet man als Regulierungsmanager/in?
Du nutzt vor allem Gesetzestexte, Unternehmensrichtlinien und Audit-Unterlagen, um Vorgaben zu prüfen. Zur täglichen Ausstattung gehören PC, Internetzugang, Telefon sowie Präsentations- und Videokonferenztechnik für Meetings und Schulungen.
Kann man sich als Regulierungsmanager/in selbständig machen?
Ja. Viele Fachkräfte gründen ein eigenes Consulting-Büro und beraten Energieunternehmen zu Regulierungsfragen, Netzentgelten oder Compliance.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Regulierungsmanager/in?
Sinnvolle Kurse reichen von Energieversorgung und -management über Erneuerbare Energien bis hin zu Controlling oder Wirtschaftsrecht. Auch Seminare in Qualitäts- und Prozessmanagement oder Unternehmensführung können dein Profil schärfen.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Regulierungsmanager/in?
Mit einem Masterabschluss, z.B. in Energie- und Ressourcenmanagement, Wirtschaftsingenieurwesen oder Business Administration, kannst du Führungsaufgaben im Unternehmen übernehmen. Wer in Forschung oder Lehre aufsteigen möchte, erweitert sein Profil durch eine Promotion und eventuell eine Habilitation, was den Weg zur Professur ebnen kann.
