Registrator/Registratorin
Über den Beruf
Registrator/innen entwickeln und pflegen Akten- und Dokumentenablagen. Sie planen neue Registraturen, legen Aktenordnungen fest und vergeben Aktenzeichen nach geltenden Plänen. Laufend prüfen sie, ob technische oder inhaltliche Änderungen eine Umstrukturierung erfordern, und passen das System entsprechend an. Beim täglichen Geschäft überwachen sie Wiedervorlagetermine, geben Akten aus und kontrollieren die vollständige Rückgabe. Sie sortieren Altakten aus oder lagern sie aus und halten dabei gesetzliche Aufbewahrungsfristen ein. Für elektronische Archive digitalisieren sie Schriftgut, speichern es auf geeigneten Medien und verwalten die Daten mit Dokumentenmanagementsoftware. Auch allgemeine Verwaltungsaufgaben wie Terminlisten pflegen oder Datenaufbereitung gehören dazu. Alle Dokumente bleiben so jederzeit geordnet und verlässlich abrufbar.
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Häufige Fragen
Was verdient man als Registrator/in?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 3.829 € brutto im Monat. Je nach Erfahrung, Branche und Standort kannst du zwischen 3.389 € und 4.376 € verdienen.
Wie sind die Berufsaussichten als Registrator/in?
Die Berufsaussichten als Registrator/in sind gut. Die Beschäftigung wächst bis 2040. Bis 2040 wird es für Arbeitgeber schwieriger, Fachkräfte zu finden – die Konkurrenz unter Bewerbern sinkt langfristig. Viele Altersabgänge werden erwartet, wodurch zusätzliche Stellen frei werden. Aktuell ist der Fachkräftemangel jedoch gering, offene Stellen werden schnell besetzt und du brauchst deshalb ein überzeugendes Profil.
Wie sind die Arbeitsbedingungen als Registrator/in?
Registrator/innen arbeiten überwiegend in Archiv-, Registratur- und Büroräumen. Der Job beinhaltet viel Bildschirmarbeit, etwa beim Speichern digitaler Dokumente oder Pflegen von Wiedervorlagelisten. Schweres Heben ist selten; stattdessen verbringst du die meiste Zeit sitzend oder zwischen Aktenregalen.
Womit arbeitet man als Registrator/in?
Im Arbeitsalltag hast du ständig mit Unterlagen und IT-Systemen zu tun. Du sortierst Akten, Verträge und Schriftverkehr, pflegst Wiedervorlagelisten und nutzt elektronische Archiv- oder Dokumentenmanagementsysteme. Zur Ausstattung gehören PC mit Internetzugang, Scanner, Telefon sowie Speichermedien wie externe Festplatten oder DVDs.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Registrator/in?
Für den nächsten Karriereschritt bieten sich Lehrgänge in Informations- und Dokumentationswesen, Archivwesen oder allgemeinen Büro- und Sekretariatsthemen an. Solche Kurse vertiefen dein Know-how im Umgang mit Datenbanken, Dokumentenmanagement und rechtlichen Vorgaben.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Registrator/in?
Mit einer Aufstiegsweiterbildung kannst du Fachwirt/in für Informationsdienste werden und anschließend Leitungsaufgaben in Registraturen oder Archiven übernehmen. Alternativ eröffnet dir ein Bachelor- oder Masterstudium in Archivwissenschaft beziehungsweise Bibliotheks- und Informationswissenschaft den Weg in wissenschaftliche Archivarbeit oder strategisches Informationsmanagement.
