Nachhaltigkeitsmanager/Nachhaltigkeitsmanagerin – Arbeitsumfeld
Tätigkeit

Nachhaltigkeitsmanager/Nachhaltigkeitsmanagerin

Auch bekannt als: CSR-Manager/in · Corporate-Responsibility-Manager/inCorporate-Social-Responsibility-Manager/inCorporate sustainability manager (m/f) ·

BerufsfeldWirtschaft & Finanzen
Arbeitsortein Büroräumen · in Besprechungs- und Schulungsräumen · bei Produktionspartner/innen und Organisationen · im Homeoffice bzw. mobil
Offene Stellen69

Über den Beruf

Nachhaltigkeitsmanager/innen entwickeln Strategien, mit denen Unternehmen Umwelt-, Sozial- und Wirtschaftsziele unter einen Hut bringen. Sie werten Daten aus BPM- und Analytics-Systemen aus, prüfen Lieferketten auf Energie- und Materialverbrauch und kalkulieren Kosten möglicher Umstellungen. Auf Basis der Ergebnisse entwerfen sie Konzepte zur Ressourcenschonung oder Dekarbonisierung, stimmen diese mit der Geschäftsführung ab und legen messbare Ziele fest. Schulungsunterlagen, interne Kampagnen und Events bringen die neuen Standards in die Belegschaft. Während der Umsetzung begleiten sie Projekte, überwachen mithilfe von ESG- und CSRD-Vorgaben die Einhaltung gesetzter Kennzahlen und passen Prozesse bei Abweichungen an. Für Investoren und Öffentlichkeit verfassen sie detaillierte Nachhaltigkeitsberichte, pflegen Netzwerke mit Verbänden sowie NGOs und organisieren Presseauftritte. Anhand regelmäßiger Benchmarks zeigen sie, wo das Unternehmen im Vergleich zum Wettbewerb bei Klima- und Sozialstandards steht.

Ausbildung & Zugang

Zugang zum Beruf

Für den Einstieg wird ein abgeschlossenes grundständiges Studium im Bereich Nachhaltigkeitsmanagement oder ein wirtschafts- bzw. sozialwissenschaftliches Studium verlangt. Für Führungspositionen oder spezialisierte Aufgaben ist meist ein Masterstudium erforderlich. In Wissenschaft und Forschung wird häufig eine Promotion, je nach Fachrichtung z.B. als Dr. phil., oder eine Habilitation vorausgesetzt.

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Nachhaltigkeitsmanager/in?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 6.639 € brutto im Monat. Mit Erfahrung kannst du zwischen 5.175 € und {{entgeltQ75}} € verdienen. Faktoren wie Branche, Personalverantwortung und Unternehmensgröße wirken sich zusätzlich auf dein Einkommen aus.

Wie sind die Berufsaussichten als Nachhaltigkeitsmanager/in?

Die Berufsaussichten als Nachhaltigkeitsmanager/in sind ausgeglichen. Die Beschäftigung wächst bis 2040, sodass neue Positionen entstehen. Gleichzeitig gibt es weniger Altersabgänge als in vielen anderen Berufen, wodurch kaum Stellen durch Ruhestand frei werden. Insgesamt ist der Markt solide – Spezialwissen in ESG-Themen verschafft dir einen Vorteil.

Welche digitalen Skills braucht man als Nachhaltigkeitsmanager/in?

Nachhaltigkeitsmanager/innen nutzen eine ganze Reihe spezialisierter Softwarelösungen. BPM-Systeme helfen dir, Geschäftsprozesse zu modellieren und auf Effizienz sowie Nachhaltigkeit zu prüfen, während Dokumentenmanagementsysteme alle Nachweise zu Standards gebündelt ablegen. Mit Predictive und Prescriptive Analytics bereitest du Daten so auf, dass sich Erfolge vorhersagen und konkrete Handlungsschritte ableiten lassen.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Nachhaltigkeitsmanager/in?

In diesem Beruf trägst du viel Verantwortung für Menschen, Sachwerte und die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben. Ein Großteil der Aufgaben besteht aus Bildschirmarbeit, doch Termine bei Lieferanten, Verbänden oder internationalen Partnern bringen dich häufig auf Reisen – teils auch abends oder am Wochenende. Ständiger Kundenkontakt und die Abstimmung mit verschiedensten Stakeholdern prägen den Arbeitsalltag.

Womit arbeitet man als Nachhaltigkeitsmanager/in?

Du hantierst täglich mit Marktanalysen, Projektplänen, Statistiken und Rechtsvorschriften. Im Büro nutzt du PC, Internet, Telefon sowie Präsentationstechnik wie Beamer oder Flipchart, um Ergebnisse verständlich zu präsentieren.

Kann man sich als Nachhaltigkeitsmanager/in selbständig machen?

Ja, viele Nachhaltigkeitsmanager/innen gründen eine eigene Beratungsfirma und unterstützen Unternehmen dabei, Strategien für CSR und ESG umzusetzen. Branchenkontakte und Projekterfahrung erleichtern dir den Schritt in die Selbständigkeit.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Nachhaltigkeitsmanager/in?

Beliebte Weiterbildungen reichen von Prozessmanagement und Controlling bis zu Public Relations, Social Media oder Corporate Identity. Solche Kurse vertiefen dein Know-how und erweitern dein Profil für Führungsaufgaben.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Nachhaltigkeitsmanager/in?

Nach einigen Jahren im Job kannst du über einen Master in Nachhaltigkeitsmanagement, Energie- und Ressourcenmanagement oder Wirtschaftswissenschaften den Sprung in leitende Funktionen vorbereiten. Wer in Forschung oder Lehre Karriere machen will, schließt eine Promotion an; für eine Professur folgt später meist eine Habilitation. In Unternehmen eröffnet dir ein höherer Abschluss häufig Positionen wie Head of Sustainability oder Bereichsleitung.

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