Wirtschaftswissenschaften (Master) – Arbeitsumfeld
Studium

Wirtschaftswissenschaften (Master)

Auch bekannt als: Ökonom/in · Wirtschaftswissenschaftler/in · Economist (m/f)

BerufsfeldSprachen, Kultur & Gesellschaft
Arbeitsortein Büroräumen · in Besprechungsräumen · im Homeoffice bzw. mobil
Studiengänge713

Über den Beruf

Ökonomen und Ökonominnen analysieren betriebliche Kennzahlen und volkswirtschaftliche Trends, entwickeln Finanzpläne und beraten das Management bei strategischen Entscheidungen. Sie erstellen Bilanzen, Kostenrechnungen und Controlling-Reports, erkennen Abweichungen und schlagen Korrekturen vor. In Einkauf und Beschaffung bewerten sie Liefermärkte, verhandeln Konditionen und definieren Lagerbestände, um Kapitalbindung zu senken. Auch Marketing und Vertrieb zählen zu ihrem Feld: Sie erforschen Absatzmärkte, planen Werbemaßnahmen und kalkulieren Preise. Im Personalwesen ermitteln sie den Bedarf, koordinieren Weiterbildung und bewerten Arbeitsplätze. Für komplexe Fragestellungen nutzen sie statistische Methoden, Business-Intelligence-Tools und Prognosemodelle, etwa um Investitionen oder Absatzentwicklungen vorherzusagen. Viele übernehmen Projektverantwortung oder wirken in Forschung und Lehre mit, wenn neue ökonomische Modelle oder Unternehmenskonzepte getestet werden.

Ausbildung & Zugang

Zugangsvoraussetzungen4
  • Erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss, meist in Wirtschaftswissenschaften
  • Je nach Hochschule hochschulinternes Auswahlverfahren
  • Je nach Hochschule zählen z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium
  • Ggf. Englischkenntnisse

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Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Ökonom/in?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 6.764 € brutto im Monat. Mit ersten Berufsjahren kannst du schon rund 5.271 € erwarten; in leitender Verantwortung sind auch deutlich höhere Summen möglich.

Wie sind die Berufsaussichten als Ökonom/in?

Die Berufsaussichten als Ökonom/in sind ausgeglichen. Die Beschäftigung wächst bis 2040, was für einen stabilen Arbeitsmarkt spricht. Viele Altersabgänge werden erwartet, sodass zusätzliche Stellen frei werden. Gleichzeitig ist der Fachkräftemangel gering – offene Stellen werden meist schnell besetzt, und die Konkurrenz unter Bewerbern nimmt bis 2040 weiter zu.

Welche digitalen Skills braucht man als Ökonom/in?

Digitale Analyse- und Planungstools sind fester Bestandteil des Jobs. Du solltest mit Business-Intelligence-Software, ERP-Systemen, Data-Warehouse-Strukturen und Dokumentenmanagementsystemen sicher umgehen können. Zudem gewinnen KI-Lösungen wie KI-Agenten, KI as a Service und Predictive Analytics an Bedeutung, um Kennzahlen automatisch auszuwerten und Entscheidungen vorzubereiten.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Ökonom/in?

Ökonom/innen arbeiten überwiegend am Bildschirm in Büro- oder Besprechungsräumen. Dabei trägst du oft Verantwortung für Mitarbeiter/innen und Sachwerte und stehst im direkten Kundenkontakt, wenn du Analysen und Berichte präsentierst.

Womit arbeitet man als Ökonom/in?

Zu den wichtigsten Arbeitsmitteln zählen Organisations- und Finanzierungspläne, Marktanalysen, Jahresabschlüsse sowie Präsentationsunterlagen. Dafür nutzt du einen PC mit Internetzugang und Telefon, um Kennzahlen aufzubereiten und Entscheidungen zu dokumentieren.

Kann man sich als Ökonom/in selbständig machen?

Ja, viele Ökonom/innen arbeiten freiberuflich, zum Beispiel als wirtschaftswissenschaftliche Berater/innen oder in der klassischen Unternehmensberatung. In diesem Fall akquirierst du eigene Kunden, analysierst deren Kennzahlen und entwickelst individuelle Handlungsempfehlungen.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Ökonom/in?

Fachspezifische Seminare in Management, Vertrieb, Marketing sowie Finanz- und Rechnungswesen halten dein Wissen aktuell. Ergänzend bringen dich Kurse in Unternehmensführung oder Wirtschafts- und Unternehmensberatung in Richtung größerer Verantwortungsbereiche.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Ökonom/in?

Ein häufiger Karriereschritt ist die Promotion in Wirtschafts- oder Betriebswirtschaftslehre oder Sozialökonomie, mit der du den Weg in Forschung, Lehre oder obere Managementebenen öffnest. Sehr gefragt ist auch die berufsbegleitende Weiterbildung zur/zum Wirtschaftsprüfer/in, die dir Prüfungs- und Beratungsmandate sowie Führungsaufgaben im Finanzbereich ermöglicht. Mit wachsender Erfahrung kannst du zudem Leitungspositionen in Controlling, Personal- oder Unternehmensführung übernehmen.

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