Gemeindearbeiter (nicht Amtsgehilfe)/Gemeindearbeiterin (nicht Amtsgehilfin) – Arbeitsumfeld
Tätigkeit

Gemeindearbeiter (nicht Amtsgehilfe)/Gemeindearbeiterin (nicht Amtsgehilfin)

BerufsfeldBau & Architektur
Arbeitsorteim Freien · in öffentlichen Gebäuden · in Werkstätten
Offene Stellen71

Über den Beruf

Gemeindearbeiter/innen kehren Straßen, Wege und Plätze, leeren öffentliche Abfallbehälter und sammeln herumliegenden Müll ein. Sie prüfen Fahrbahnen, Gehwege und Beleuchtungen auf Schäden und bessern kleinere Mängel direkt aus; im Winter räumen und streuen sie. Rasen mähen, Bäume und Hecken schneiden sowie Bewässerung organisieren gehören ebenso dazu wie das Reparieren von Beeteinfassungen. Auf Spielplätzen reinigen sie Sandflächen, kontrollieren Spielgeräte und streichen Bänke oder Zäune. In öffentlichen Gebäuden wechseln sie Leuchtmittel, ölen Scharniere und prüfen Sanitäranlagen. Kehrmaschinen, Rasenmäher oder Streufahrzeuge warten sie eigenständig und tauschen Verschleißteile. Mit dieser Mischung aus Reinigung, Handwerk und Grünpflege halten Gemeindearbeiter/innen das Ortsbild sauber und öffentliche Anlagen sicher.

Ausbildung & Zugang

Zugang zum Beruf

Für den Zugang ist kein festgelegter Bildungsweg erforderlich. Eine handwerkliche Ausbildung kann dabei von Vorteil sein.

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Gemeindearbeiter/in?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 3.889 € brutto im Monat. Je nach Erfahrung und Region kannst du zwischen 3.494 € und 4.297 € verdienen.

Wie sind die Berufsaussichten als Gemeindearbeiter/in?

Die Berufsaussichten als Gemeindearbeiter/in sind ausgeglichen. Die Beschäftigung wächst bis 2040. Viele Altersabgänge werden erwartet, wodurch zusätzliche Stellen frei werden. Gleichzeitig ist der Fachkräftemangel gering, offene Stellen werden also meist schnell besetzt – die Konkurrenz unter Bewerbern ist etwas höher.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Gemeindearbeiter/in?

Gemeindearbeiter/innen arbeiten viel im Freien und müssen bei Kälte, Hitze, Nässe oder Schmutz zurechtkommen. Häufig kommen Leitern oder Gerüste zum Einsatz, sodass Arbeiten in größeren Höhen sowie das Tragen von Helm, Schutzbrille oder Gehörschutz nötig sind. Die Tätigkeit erfordert körperlichen Einsatz, zum Beispiel beim Heben, Bücken oder längeren Arbeiten in Zwangshaltungen, wird aber in der Regel im Team erledigt.

Womit arbeitet man als Gemeindearbeiter/in?

Zum Einsatz kommen Kehr- und Schneeräummaschinen, Rasenmäher, Laubbläser und Streuwagen. Handwerkzeug wie Besen, Heckenscheren, Akkuschrauber oder Bohrmaschinen sowie Materialien wie Zement, Kies, Farben oder Auftausalz gehören ebenfalls dazu. Für größere Einsätze stehen Fahrzeuge wie Straßenreiniger, Traktoren oder Streufahrzeuge bereit.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Gemeindearbeiter/in?

Sinnvolle Kurse reichen von Baumaschinenführung über Bauwerksabdichtung bis hin zu Wartung und Instandhaltung. Auch Schulungen in Gartenbau oder professioneller Reinigung können dein Aufgabenfeld erweitern und dein Gehalt verbessern.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Gemeindearbeiter/in?

Mit einer Ausbildung zum/zur Tiefbaufacharbeiter/in mit Schwerpunkt Straßenbauarbeiten, Straßenbauer/in oder Straßenwärter/in kannst du verantwortungsvollere Bau- und Instandhaltungsaufgaben übernehmen. Eine Meisterweiterbildung zum/zur Gärtnermeister/in im Garten- und Landschaftsbau oder die Aufstiegsfortbildung zum/zur Bachelor Professional in Straßenbetriebsmanagement qualifizieren für Team- und Leitungsfunktionen. Wer die Hochschulzugangs­voraussetzungen erfüllt, kann zudem mit einem Bachelorstudium im Gartenbau weitere Karriereschritte, etwa in der Planung oder Betriebsführung, anstreben.

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