Maurer/Maurerin – Arbeitsumfeld
Ausbildung

Maurer/Maurerin

Auch bekannt als: Hochbauer/in · Mason (m/f)

BerufsfeldBau & Architektur
Arbeitsorteauf Baustellen im Freien · in Rohbauten
Dauer3 Jahre
Ausbildungsplätze1.937

Über den Beruf

Maurer/innen errichten Rohbauten für Wohn-, Büro- und Industriegebäude. Sie betonieren Fundamente, setzen Stahlbewehrungen und bauen Außen- wie Innenwände aus Ziegel-, Kalksandstein oder Betonfertigteilen. Geschossdecken, Unterzüge oder Treppen gießen sie vor Ort oder montieren vorgefertigte Elemente. Dafür bauen sie Schalungen, mischen Mörtel und verarbeiten Transportbeton, den sie mit Rüttlern verdichten. Vor Beginn richten sie die Baustelle ein, stellen Gerüste auf und koordinieren Materialfluss sowie Geräte. Bei Umbauten oder Sanierungen analysieren sie Bauschäden, entfernen altes Mauerwerk und setzen neue Bauteile ein. Digitale Aufmaß-Apps, 3-D-Laserscans und teils Exoskelette erleichtern das Arbeiten. Beim seriellen Bauen montieren sie passgenaue Wand- und Deckmodule – das verkürzt Bauzeiten und erfordert präzises Arbeiten.

Ausbildung & Zugang

BerufstypAnerkannter Ausbildungsberuf
AusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
Dauer3 Jahre
Zugangsvoraussetzungen1
  • Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

Ausbildungsplätze

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Maurer/in?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 3.709 € brutto im Monat. Je nach Erfahrung, Bundesland und Betriebsgröße kannst du zwischen 3.144 € und 4.177 € verdienen.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Maurer/in?

Während deiner Ausbildung verdienst du bereits Geld. Im ersten Jahr sind es 1.079 €, im zweiten 1.286 € und im dritten 1.533 €, im Schnitt also rund 1.332 € pro Monat.

Wie lange dauert die Ausbildung zum/zur Maurer/in?

Die duale Ausbildung zum/zur Maurer/in ist auf 3 Jahre ausgelegt. Theorie in der Berufsschule und Praxis im Betrieb wechseln sich dabei ab.

Ist der Beruf als Maurer/in körperlich anstrengend?

Der Beruf ist körperlich fordernd. Du trägst schwere Steine, arbeitest oft kniend oder über Kopf und musst bei Hitze, Kälte oder Regen im Freien einsatzfähig bleiben.

Wie sind die Berufsaussichten als Maurer/in?

Die Berufsaussichten als Maurer/in sind ausgeglichen. Der Fachkräftemangel ist hoch, sodass offene Stellen schwer zu besetzen sind – ein Pluspunkt für Bewerber/innen. Viele Altersabgänge kommen hinzu und schaffen zusätzliche Chancen. Allerdings wird die Gesamtbeschäftigung bis 2040 leicht sinken.

Welche digitalen Skills braucht man als Maurer/in?

Digitale Kompetenz wird auf der Baustelle immer wichtiger. Du solltest etwa 3-D-Drucker zur Schalungsherstellung bedienen, Planungs-Apps sicher nutzen und mit Datenbrillen oder anderen Wearables umgehen können, die dir Baupläne direkt anzeigen.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Maurer/in?

Schutzhelm, Sicherheitsschuhe, der Umgang mit Lärm, Staub und Arbeiten in größerer Höhe gehören zum Alltag.

Kann man sich als Maurer/in selbständig machen?

Ja, nach einer erfolgreichen Meisterprüfung kannst du dich in die Handwerksrolle eintragen lassen und einen eigenen Maurer- und Betonbauerbetrieb gründen. Auch eine Selbstständigkeit als Franchisenehmer oder im Estrichleger-Handwerk ist möglich.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Maurer/in?

Mit wachsender Erfahrung kannst du zum/zur Maurer- und Betonbauermeister/in aufsteigen oder als Polier/in Hochbau komplette Baustellen koordinieren. Weiter bringt dich eine Weiterbildung zum/zur Techniker/in Bautechnik mit Schwerpunkt Hochbau oder Bausanierung.

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