Auftragsleiter/Auftragsleiterin – Arbeitsumfeld
Tätigkeit

Auftragsleiter/Auftragsleiterin

Auch bekannt als: Auftragskoordinator/in · Auftragsmanager/in

BerufsfeldWirtschaft & Finanzen
Arbeitsortein Büroräumen · in Besprechungsräumen · bei Kunden/Kundinnen · im Homeoffice bzw. mobil
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Über den Beruf

Auftragsleiter/innen koordinieren den gesamten Ablauf eines Kundenauftrags von der ersten Anfrage bis zur Abnahme. Sie analysieren die Wünsche der Kundschaft, unterstützen Vertrieb und Marketing bei der Akquise und legen die technischen sowie wirtschaftlichen Rahmenbedingungen fest. Anschließend bestimmen sie, welche Materialien, Bauteile und Werkzeuge gebraucht werden und welche Mitarbeitenden wie lange eingeplant werden müssen. Auf dieser Basis kalkulieren sie Kosten, erstellen Angebote und prüfen deren Rentabilität. Während der Umsetzung behalten sie Termine, Qualität und Budget im Blick und stimmen sich eng mit Einkauf, Produktion und Montage ab. Ist das Produkt fertig, organisieren sie die Abnahme, kümmern sich um die Abrechnung und schulen bei Bedarf das Personal des Kunden im Umgang mit der gelieferten Anlage.

Ausbildung & Zugang

Zugang zum Beruf

Für den Zugang wird oft eine kaufmännische Weiterbildung oder ein passendes Studium vorausgesetzt.

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Auftragsleiter/in?

Das Gehalt liegt im Mittel bei 6.932 € brutto im Monat.

Wie sind die Berufsaussichten als Auftragsleiter/in?

Die Berufsaussichten als Auftragsleiter/in sind ausgeglichen. Aktuell ist der Fachkräftemangel hoch – offene Stellen sind schwer zu besetzen, das spielt dir in die Karten. Die Konkurrenz unter Bewerbern sinkt bis 2040, sodass Arbeitgeber länger suchen müssen. Allerdings schrumpft die Beschäftigung bis 2040. Zudem werden weniger Altersabgänge als in anderen Berufen erwartet.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Auftragsleiter/in?

Auftragsleiter/innen arbeiten überwiegend in Büros und verbringen viel Zeit am Bildschirm. Du hast dabei intensiven Kundenkontakt, planst Termine und reist für Abnahmen auch mal längere Strecken – gelegentlich sogar ins Ausland. Digitale Kommunikationsmittel und fachspezifische Software gehören fest zum Arbeitsalltag.

Womit arbeitet man als Auftragsleiter/in?

Typische Arbeitsmittel sind Unterlagen wie Kundenaufträge, Bedarfsplanungen, Kostenkalkulationen und Auftragsabrechnungen. Zusätzlich nutzt du Büroausstattung wie PC, Internetzugang und Telefon, um Angebote zu erstellen und Projekte zu koordinieren.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Auftragsleiter/in?

Weiterbilden kannst du dich zum Beispiel in Vertriebs-Management, Marketing, Materialdisposition oder Rechnungswesen. Solche Kurse vertiefen dein Wissen in Kundenservice, Kalkulation und Customer-Relationship-Management und helfen dir, mehr Verantwortung zu übernehmen.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Auftragsleiter/in?

Aufstiegsmöglichkeiten eröffnen vor allem betriebswirtschaftliche Studiengänge wie Betriebswirtschaftslehre, Business Administration oder Industriebetriebswirtschaft. Zusätzlich qualifizieren dich Fachrichtungen wie Marketing oder Technischer Vertrieb für Leitungsfunktionen in Vertrieb oder Projektmanagement.

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