Versicherungskalkulator/Versicherungskalkulatorin – Arbeitsumfeld
Tätigkeit

Versicherungskalkulator/Versicherungskalkulatorin

BerufsfeldWirtschaft & Finanzen
Arbeitsortein Büroräumen · im Homeoffice bzw. mobil
Offene Stellen6

Über den Beruf

Versicherungskalkulator/innen kalkulieren, was ein Vertrag kostet und ob er rentabel ist. Sie werten Schadendaten aus, bewerten Versicherungs- und Anlagerisiken und setzen daraus Prämien, Selbstbeteiligungen oder Schadenfreiheitsrabatte fest. Auf Basis von Rentabilitäts- und Kostenrechnungen vergleichen sie die eigenen Angebote mit denen der Konkurrenz und justieren Tarife laufend nach. Tritt ein Leistungsfall ein, prüfen sie Deckung und Haftung, bestimmen die Entschädigung und geben Zahlungen frei. Mit statistischen Verfahren untersuchen sie in Kranken- und Lebensversicherungen Bevölkerungsstruktur und Sterbewahrscheinlichkeiten. Die Ergebnisse ihrer Analysen fließen in neue Tarifsysteme und Versicherungsprodukte ein.

Ausbildung & Zugang

Zugang zum Beruf

Oft wird für den Zugang eine Weiterbildung in der Versicherungswirtschaft oder ein passendes Studium vorausgesetzt.

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Versicherungskalkulator/in?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 6.421 € brutto im Monat. Einstiegsgehälter beginnen oft bei rund 5.155 € und steigen mit wachsender Erfahrung deutlich an.

Wie sind die Berufsaussichten als Versicherungskalkulator/in?

Die Berufsaussichten als Versicherungskalkulator/in sind gut. Der Fachkräftemangel ist hoch — offene Stellen sind schwer zu besetzen, das spricht für Jobsuchende. Viele Altersabgänge werden zusätzlich erwartet, wodurch Stellen frei werden. Beides zusammen sorgt dafür, dass du in den nächsten Jahren sehr gute Chancen auf einen Arbeitsplatz hast.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Versicherungskalkulator/in?

Du trägst eine hohe Verantwortung für korrekte Berechnungen und musst dabei zahlreiche gesetzliche Vorgaben verschiedener Versicherungssparten einhalten. Spezielle Software für mathematisch-statistische Analysen gehört zu deinem Alltag.

Womit arbeitet man als Versicherungskalkulator/in?

Versicherungskalkulator/innen nutzen vor allem PCs mit Kalkulations- und Statistikprogrammen. Zu den Unterlagen gehören Rentabilitäts- und Kostenrechnungen, Schadensmeldungen, Versicherungsverträge sowie aktuelle Tarifsysteme. Zusätzlich greifst du häufig auf Rechtsvorschriften und umfangreiche Datenbanken zurück, um korrekte Prämien zu ermitteln.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Versicherungskalkulator/in?

Regelmäßige Weiterbildung ist in diesem Job Pflicht, weil sich Vorschriften und Berechnungsmethoden ständig ändern. Beliebt sind Seminare in angewandter Mathematik, Statistik- und Kalkulationssoftware oder Wahrscheinlichkeitsrechnung. Auch Kurse zu Versicherungsrecht, Finanzplanung oder Rechnungswesen können dich fachlich breiter aufstellen.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Versicherungskalkulator/in?

Aufstiegsmöglichkeiten ergeben sich vor allem über höhere akademische Abschlüsse oder Führungspositionen. Mit einem Masterstudium in Versicherungsbetriebswirtschaft oder Finanz- und Wirtschaftsmathematik kannst du in die Produktentwicklung wechseln oder eine Teamleitung übernehmen. Eine Promotion qualifiziert dich für Forschungsprojekte und strategische Aufgaben im Risikomanagement. Außerdem kannst du dich durch Spezialisierungen innerhalb deines Unternehmens zur Fach- oder Abteilungsleitung weiterentwickeln.

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