Verkaufssachbearbeiter/Verkaufssachbearbeiterin
Auch bekannt als: Sachbearbeiter/in Vertriebsinnendienst · Vertriebssachbearbeiter/in ·
Über den Beruf
Verkaufssachbearbeiter/innen erfassen telefonisch, schriftlich oder online eingehende Kundenanfragen, legen sie im ERP-System an und prüfen verfügbare Produkte. Sie holen Preise bei Lieferanten ein, kalkulieren Kosten und formulieren passgenaue Angebote. Sobald die Bestellung vorliegt, lösen sie den Auftrag aus, überwachen Lagerbestand und Liefertermin, erstellen Lieferscheine sowie Rechnungen und dokumentieren jeden Schritt im System. Sie halten die Kundschaft über den Status auf dem Laufenden, pflegen Stammdaten und bearbeiten Reklamationen, indem sie Lösungen koordinieren oder Ersatz veranlassen. Bei internationaler Kundschaft wickeln sie die Korrespondenz auch auf Englisch oder in einer anderen Sprache ab. Auch die Akquise neuer Kunden oder Folgeaufträge kann zu ihrem Alltag gehören.
Ausbildung & Zugang
Zugang zum Beruf
Für den Zugang wird oft eine kaufmännische Aus- oder Weiterbildung vorausgesetzt.
Zugangswege
Stellenangebote
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Karriere & Weiterbildung
Häufige Fragen
Was verdient man als Verkaufssachbearbeiter/in?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 4.413 € brutto im Monat, je nach Erfahrung und Region zwischen 3.485 € und 5.769 €. Mit zusätzlicher Verantwortung, etwa für Großkunden oder die Koordination mehrerer Standorte, kann dein Einkommen weiter steigen.
Wie sind die Berufsaussichten als Verkaufssachbearbeiter/in?
Die Berufsaussichten als Verkaufssachbearbeiter/in sind ausgeglichen. Der Fachkräftemangel ist hoch – offene Stellen sind schwer zu besetzen und das spielt Bewerbern in die Karten. Bis 2040 sinkt die Konkurrenz unter Bewerbern weiter, Arbeitgeber suchen also länger nach passenden Kräften. Allerdings schrumpft die Gesamtbeschäftigung voraussichtlich, und es werden weniger Altersabgänge erwartet als in anderen Berufen.
Wie sind die Arbeitsbedingungen als Verkaufssachbearbeiter/in?
Die Arbeitsbedingungen sind von intensiver Bildschirmarbeit in Büroräumen oder im Homeoffice geprägt. Du pflegst Aufträge in ERP- oder CRM-Systemen und stehst regelmäßig per Telefon oder E-Mail in Kundenkontakt. Körperliche Belastungen spielen dabei kaum eine Rolle.
Womit arbeitet man als Verkaufssachbearbeiter/in?
Verkaufssachbearbeiter/innen nutzen vor allem ERP- und Warenwirtschaftssysteme, die alle Daten von Einkauf über Lager bis zur Rechnung bündeln. Hinzu kommen klassische Bürotools wie PC, Internetzugang, Telefon und digitale Kundendaten oder Kalkulationstabellen. Spezialisierte Managementsysteme unterstützen dabei die Planung und Steuerung sämtlicher Geschäftsprozesse.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Verkaufssachbearbeiter/in?
Beliebte Seminare drehen sich um Themen wie Auftragsabwicklung, Material- und Warenwirtschaft oder Vertrieb allgemein. Du kannst dich auch in Telefonverkauf, Neukundengewinnung, Kundenservice oder Customer-Relationship-Management spezialisieren. Solche Kurse helfen dir, sicherer zu verhandeln und deine Beratungskompetenz auszubauen.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Verkaufssachbearbeiter/in?
Mit Berufserfahrung kannst du dich zum/zur Handelsfachwirt/in oder Fachkaufmann/-frau Vertrieb weiterbilden und so Führungsaufgaben im Innendienst übernehmen. Ein Abschluss als Betriebswirt/in (Fachschule) – Handel oder ein Bachelor- bzw. Masterstudium in Handelsbetriebswirtschaft, Marketing oder Vertrieb ebnet dir den Weg in Teamleitung, Key-Account-Management oder andere leitende Positionen.
