Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Informatik Schwerpunkt KI und Robotik/Bachelor Professional in Technik
Auch bekannt als: IT-Techniker/in (KI und Robotik) · Informatiktechniker/in - KI und Robotik
Über den Beruf
Techniker/innen der Fachrichtung Informatik mit Schwerpunkt KI und Robotik planen, implementieren und betreuen KI-gestützte Robotersysteme. Sie sammeln Produktions-, Logistik- und Fahrzeugdaten, entwickeln Datenbanken und programmieren Algorithmen, die mithilfe von Machine und Deep Learning autonomes Handeln ermöglichen. Dafür statten sie Roboter mit Sensoren und Aktoren aus und vernetzen die Geräte untereinander oder mit Cloud- und Edge-Plattformen. Anschließend testen sie das Zusammenspiel in realen Szenarien. Während des gesamten Projekts koordinieren sie interdisziplinäre Teams, stimmen Ziele mit der Unternehmensführung ab, überwachen Budgets und dokumentieren Fortschritte. Bei Störungen analysieren sie Datenströme, passen Modelle an und optimieren die Steuerungssoftware. Trends wie AIOps oder Cobots behalten sie im Blick, um Systeme zukunftsfähig auszurichten und neue Einsatzfelder etwa in Produktion, Logistik oder autonomen Fahrzeugen zu erschließen.
Ausbildung & Zugang
Zugangsvoraussetzungen3
- I.d.R. einschlägiger anerkannter Ausbildungsberuf
- Zusätzlich Berufspraxis
- Hauptschulabschluss oder mittlerer Bildungsabschluss
Stellenangebote
Aktuelle Stellenangebote
Karriere & Weiterbildung
Häufige Fragen
Was verdient man als Techniker/in für KI und Robotik?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 4.598 € brutto im Monat. Mit Berufserfahrung, Branche und Region kann es zwischen 3.470 € und 6.153 € schwanken.
Wie lange dauert die Weiterbildung zum/zur Techniker/in für KI und Robotik?
In Vollzeit dauert die Weiterbildung rund 2 Jahre. Entscheidest du dich für ein berufsbegleitendes Teilzeitmodell, kann sie bis zu 4 Jahre in Anspruch nehmen.
Ist der Beruf als Techniker/in für KI und Robotik körperlich anstrengend?
Der Beruf ist insgesamt wenig körperlich belastend, da der Schwerpunkt auf Bildschirm- und Präzisionsarbeit liegt. Um Bauteile in Robotersystemen auszuwechseln, brauchst du aber funktionsfähige Arme und Hände sowie eine ruhige Hand.
Wie sind die Berufsaussichten als Techniker/in für KI und Robotik?
Die Berufsaussichten als Techniker/in für KI und Robotik sind gut. Die Beschäftigung wächst bis 2040. Der Fachkräftemangel ist hoch – offene Stellen bleiben länger unbesetzt, was deine Chancen erhöht. Gleichzeitig sinkt die Konkurrenz unter Bewerbern bis 2040, weil Arbeitgeber mehr Zeit brauchen, passende Fachkräfte zu finden. Einziger Wermutstropfen: Es gibt weniger Altersabgänge als in vielen anderen Berufen.
Welche digitalen Skills braucht man als Techniker/in für KI und Robotik?
Digitale Kernkompetenzen reichen von Affective Computing über Apps zur Produktionsüberwachung bis hin zur Entwicklung von Steuerungen für Bau-, Bergbau- oder Agrarroboter. Auch Kenntnisse in Aktorik, Augmented-Reality-gestützter Wartung und der Vernetzung von Robotern sind gefragt. Dabei arbeitest du häufig mit Machine-Learning-Modellen, Sensorik und cloudbasierten Plattformen.
Wie sind die Arbeitsbedingungen als Techniker/in für KI und Robotik?
Die Arbeitsbedingungen sind abwechslungsreich und liegen zwischen stundenlanger Bildschirmarbeit und präzisen Montageeinsätzen an Robotern. Zwischendurch geht es in Werkstätten oder Produktionshallen, um Systeme in Betrieb zu nehmen oder nachzurüsten. Besprechungen mit Kolleginnen und Kollegen finden meist im Büro oder per Videokonferenz statt.
Womit arbeitet man als Techniker/in für KI und Robotik?
Zum Werkzeugkoffer gehören KI-Frameworks, Entwicklungsumgebungen, Big-Data-Plattformen sowie Server- und Cloud-Infrastrukturen. Hinzu kommen Sensorbaugruppen und Aktorik-Komponenten, Montage- und Schaltpläne sowie Fachdokumentationen – oft auf Englisch. Für Präsentationen und Remote-Support nutzt du gängige Büro-IT wie Laptop, Internetzugang und Telefon.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Techniker/in für KI und Robotik?
Nach der Prüfung lassen sich Kenntnisse gezielt vertiefen, etwa in Robotik, Automatisierungstechnik, SPS-Programmierung oder IT-Projektmanagement. Seminare zu Datenbankadministration, System- und Netzwerktechnik oder moderner Softwareentwicklung halten dich fachlich up to date. Viele Kurse sind als Wochen- oder Online-Lehrgänge buchbar und lassen sich gut mit dem Job verbinden.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Techniker/in für KI und Robotik?
Für den nächsten Karriereschritt bietet sich eine Aufstiegsweiterbildung zur/zum Technischen Betriebswirt/in oder Wirtschaftstechniker/in an. Alternativ kannst du mit dem Abschluss auch ohne Abitur Je nach Unternehmen sind darüber hinaus Leitungsfunktionen in Produktion oder IT-Abteilungen möglich.
