Schwestern-/Pflegediensthelfer / Schwestern-/Pflegediensthelferin – Arbeitsumfeld
Tätigkeit

Schwestern-/Pflegediensthelfer / Schwestern-/Pflegediensthelferin

Auch bekannt als: Pflegeassistent/in · Pflegehelfer/in

BerufsfeldGesundheit & Medizin
Arbeitsortein Patientenzimmern · in Sanitärräumen · in Stationszimmern oder Büroräumen · bei Patienten/Patientinnen zu Hause
Offene Stellen183

Über den Beruf

Pflegediensthelfer/innen unterstützen Pflegefachkräfte bei der täglichen Versorgung kranker oder pflegebedürftiger Menschen. Sie helfen beim Waschen, Duschen, Baden und begleiten zu Toilette oder Dusche. Um Druckstellen zu vermeiden, betten und lagern sie Patientinnen und Patienten regelmäßig um und wechseln bei Bedarf Verbände. Sie reichen Anziehhilfen, stützen beim Aufstehen, gehen oder Treppensteigen und achten darauf, dass Medikamente pünktlich eingenommen werden. Mahlzeiten verteilen sie, schneiden Speisen klein oder füttern, wenn nötig. In ambulanten Einsätzen übernehmen sie zusätzlich kleine Haushaltstätigkeiten wie Aufräumen oder Staubsaugen. Während aller Maßnahmen beobachten sie Haut, Atmung und allgemeines Befinden und notieren jede Veränderung in der Pflegedokumentation. Bei Notfällen leisten sie Erste Hilfe und rufen ärztliche Unterstützung.

Ausbildung & Zugang

Zugang zum Beruf

Für den Zugang ist kein festgelegter Bildungsweg vorgeschrieben. Eine Ausbildung in einem Pflegeberuf im Gesundheitswesen kann dabei von Vorteil sein.

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Pflegediensthelfer/in?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 3.363 € brutto im Monat, je nach Erfahrung und Region zwischen 2.963 € und 3.942 €. Schicht-, Nacht- und Feiertagszuschläge können das Einkommen zusätzlich erhöhen.

Wie sind die Berufsaussichten als Pflegediensthelfer/in?

Die Berufsaussichten als Pflegediensthelfer/in sind gut. Die Beschäftigung wächst bis 2040. Der Fachkräftemangel ist hoch – offene Stellen sind schwer zu besetzen, was deine Chancen verbessert. Gleichzeitig sinkt die Konkurrenz unter Bewerbern bis 2040, Arbeitgeber suchen also länger nach Personal. Zudem werden viele Altersabgänge erwartet, wodurch zusätzliche Stellen frei werden.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Pflegediensthelfer/in?

Pflegediensthelfer/innen arbeiten im Schichtdienst, häufig auch nachts sowie an Sonn- und Feiertagen. Schutzkleidung wie Kittel, Handschuhe oder Mundschutz gehört zum Alltag, ebenso enger Körperkontakt mit Patientinnen und Patienten und der Umgang mit Körpergerüchen, Ausscheidungen und Infektionsrisiken. Viele Handgriffe sind körperlich, etwa beim Lagern von Patienten oder Reinigen medizinischer Utensilien.

Womit arbeitet man als Pflegediensthelfer/in?

Typische Arbeitsmittel sind Pflegehilfsmittel wie Tabletten, Salben, Verbände, Katheter und medizinische Schläuche. Unterlagen wie Pflegeprotokolle sowie Arbeits- und Hygienevorschriften unterstützen die Dokumentation, die du meist am PC und telefonisch mit dem Team abstimmst.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Pflegediensthelfer/in?

Du kannst dich über Kurse in Kranken- und Altenpflege, ambulanter Pflege oder Haus- und Familienpflege fachlich breiter aufstellen. Spezialisierungen in der Betreuung von Menschen mit Demenzerkrankung, in Pflegedokumentation oder in der Hygiene im Gesundheitsbereich sind ebenfalls gefragt. Solche Weiterbildungen erhöhen deine Chancen auf verantwortungsvollere Aufgaben und ein besseres Gehalt.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Pflegediensthelfer/in?

Ein häufiger Karriereschritt ist die dreijährige Ausbildung zum/zur Pflegefachmann/-frau, mit der du zur voll verantwortlichen Pflegefachkraft wirst. Danach kannst du dich zur/zum Fachwirt/in im Gesundheits- und Sozialwesen weiterbilden und Leitungsfunktionen übernehmen. Ein Bachelor- oder Masterstudium in Pflegepraxis, Pflegemanagement oder Pflegewissenschaft eröffnet dir zudem Perspektiven im Qualitätsmanagement, in der Forschung oder in der Lehre.

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