REFA-Operations-Manager/REFA-Operations-Managerin – Arbeitsumfeld
Weiterbildung

REFA-Operations-Manager/REFA-Operations-Managerin

Auch bekannt als: Prozessingenieur/in · Operations Manager

BerufsfeldTechnik & Elektro
Arbeitsortein Büroräumen · in Werkstätten und Produktionshallen · im Homeoffice bzw. mobil
DauerUnterschiedlich
Offene Stellen16

Über den Beruf

REFA-Operations-Manager/innen untersuchen betriebliche Prozesse, decken Schwachstellen auf und gestalten Abläufe schlanker. Sie erfassen Zeiten, Kosten und Materialflüsse, werten Daten aus Echtzeit- und ERP-Systemen aus und berechnen Vorgabezeiten sowie wirtschaftliche Losgrößen. Mit PPS- und CAM-Systemen legen sie Fertigungsschritte fest und simulieren Abläufe in 3-D, bevor reale Maschinen umgerüstet werden. Auf Basis dieser Analysen modellieren sie Produktions- und Auftragsabläufe, beseitigen nicht-wertschöpfende Schritte nach Lean-Grundsätzen und richten neue Fertigungslinien menschengerecht ein. Sie planen Kapazitäten, terminieren Aufträge, vermeiden Engpässe und prüfen Break-Even-Punkte, um Investitionen abzusichern. Ergonomie- und Arbeitssicherheitsstudien gehören ebenso dazu wie der Aufbau von Qualitäts- und Kennzahlensystemen. Akzeptiert das Management ihre Konzepte, koordinieren sie die Umsetzung, begleiten das Change-Management und kontrollieren, ob Produktivität und Qualität wie vorgesehen steigen.

Ausbildung & Zugang

BerufstypWeiterbildungsberuf
AusbildungsartWeiterbildung nach internen Regelungen eines Verbandes
DauerUnterschiedlich
Zugangsvoraussetzungen2
  • Abgeschlossene Berufsausbildung oder Abschluss als Handwerks-, Industriemeister/in, Techniker/in oder Hochschulabschluss
  • Zusätzlich Ausbildung als REFA-Process-Optimizer, REFA-Process-Planner und REFA-Cost-Analyst

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als REFA-Operations-Manager/in?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 5.438 € brutto im Monat. Je nach Erfahrung, Branche und Region kann es zwischen 4.325 € und 6.821 € liegen.

Wie lange dauert die Weiterbildung zum/zur REFA-Operations-Manager/in?

Die Dauer ist nicht einheitlich, weil sie vom Unterrichtsmodell abhängt. Entscheidest du dich für Vollzeit, bist du deutlich schneller fertig als in Teilzeit – erkundige dich daher beim jeweiligen Anbieter nach dem konkreten Stundenumfang.

Wie sind die Berufsaussichten als REFA-Operations-Manager/in?

Die Berufsaussichten als REFA-Operations-Manager/in sind ausgeglichen. Der Fachkräftemangel ist hoch – offene Stellen sind daher schwer zu besetzen, was deine Chancen verbessert. Bis 2040 sinkt die Konkurrenz unter Bewerbern, weil Arbeitgeber länger nach passendem Personal suchen. Allerdings schrumpft die Beschäftigung bis 2040. Zudem werden weniger Altersabgänge erwartet als in anderen Berufen, sodass weniger Stellen frei werden.

Welche digitalen Skills braucht man als REFA-Operations-Manager/in?

Für den Job brauchst du sicheren Umgang mit Unternehmenssoftware und Datenplattformen. Dazu gehören ERP-Systeme für Planung und Kennzahlen, BPM-Tools zur Prozessmodellierung, 3-D-Simulationen sowie IoT- und MDE-Lösungen, die Maschinendaten in Echtzeit liefern. Auch Dokumenten- und Materialflusssysteme solltest du beherrschen.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als REFA-Operations-Manager/in?

Der Arbeitsalltag wechselt zwischen intensiver Bildschirmarbeit und Terminen direkt in Werkstätten oder Produktionshallen. Dabei trägst du Verantwortung für Kostenentwicklungen und musst gleichzeitig die Auswirkungen von Prozessänderungen auf die Belegschaft bedenken. Häufig arbeitest du projektbezogen und kannst Teile deiner Aufgaben auch mobil erledigen.

Womit arbeitet man als REFA-Operations-Manager/in?

Typische Arbeitsmittel sind Auswertungen wie Wirtschaftlichkeitsanalysen, Produktions- oder Schichtpläne, mit denen du Abläufe kalkulierst. Hinzu kommen spezialisierte Softwarepakete – etwa CAM-Programme zur Maschinensteuerung und integrierte ERP-Lösungen für Beschaffung, Produktion und Controlling. Ein PC mit Internetzugang und Telefon rundet die Büro­ausstattung ab.

Kann man sich als REFA-Operations-Manager/in selbständig machen?

Ja. Viele REFA-Operations-Manager/innen bieten ihr Know-how als freiberufliche Berater/innen für Prozess- und Effizienzoptimierung an.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als REFA-Operations-Manager/in?

Du kannst dich fachlich in Bereichen wie Prozessmanagement, Ergonomie, Qualitätsmanagement oder Kostenrechnung spezialisieren. Seminare zu Arbeitsgestaltung, Produktions­technik oder REFA-Methoden vertiefen dein Profil zusätzlich.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als REFA-Operations-Manager/in?

Mit einer Aufstiegsweiterbildung zum/zur Betriebswirt/in für Produktionswirtschaft oder Technischen Betriebswirt/in kannst du Leitungsaufgaben im Produktionsumfeld übernehmen. Alternativ eröffnet dir ein Bachelor- oder Masterstudium in Wirtschaftsingenieurwesen oder Technologiemanagement den Weg in strategische Managementfunktionen.

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