Kalkulator/Kalkulatorin
Auch bekannt als: Cost accountant (m/f)
Über den Beruf
Kalkulatoren und Kalkulatorinnen berechnen, was ein Produkt oder eine Dienstleistung tatsächlich kostet. Sie führen Material-, Lohn- und Gemeinkosten zusammen, erstellen Finanzpläne und ermitteln Gewinne oder Verluste. Auf Basis von Marktanalysen legen sie Verkaufs- und Angebotspreise fest, holen Offerten von Lieferanten ein und prüfen Ausschreibungen. Im Projektgeschäft schätzen sie den Kapitalbedarf, prüfen die wirtschaftliche Machbarkeit und erstellen Termin- sowie Leistungsverzeichnisse. Kontinuierliche Soll-Ist-Vergleiche dienen der Kostenkontrolle, Abweichungen fließen direkt in Nachkalkulationen ein. Häufig verantworten sie auch die Lohn- und Gehaltsabrechnung. Als Schnittstelle zwischen Einkauf, Verkauf und Controlling liefern sie belastbare Zahlen, damit Unternehmen fundierte Entscheidungen treffen können.
Ausbildung & Zugang
Zugang zum Beruf
Für den Zugang wird oft eine kaufmännische Aus- oder Weiterbildung oder ein passendes Studium vorausgesetzt.
Zugangswege
Stellenangebote
Aktuelle Stellenangebote
Karriere & Weiterbildung
Häufige Fragen
Was verdient man als Kalkulator/in?
Kalkulator/innen verdienen typischerweise 5.214 € brutto im Monat. Je nach Erfahrung, Branche und Region liegt die Spanne meist zwischen 4.129 € und 6.701 €.
Wie sind die Berufsaussichten als Kalkulator/in?
Die Berufsaussichten als Kalkulator/in sind gut. Der Fachkräftemangel ist hoch – offene Stellen sind schwer zu besetzen, was deine Chancen verbessert. Außerdem werden viele Altersabgänge erwartet, wodurch zusätzliche Positionen frei werden. Insgesamt profitierst du daher von einer stabilen Nachfrage.
Wie sind die Arbeitsbedingungen als Kalkulator/in?
Die Arbeit läuft überwiegend am Bildschirm in ruhigen Büroräumen ab. Du verbringst viel Zeit am PC, wertest Zahlen aus und nimmst an Besprechungen teil. Je nach Arbeitgeber ist auch Homeoffice oder mobiles Arbeiten üblich, solange eine sichere Verbindung zur Unternehmenssoftware besteht.
Womit arbeitet man als Kalkulator/in?
Kalkulator/innen greifen täglich auf Finanzpläne, Kostenrechnungen und Marktstatistiken zurück. Dazu nutzt du Tabellenkalkulation, spezialisierte Kalkulations- und Abrechnungssoftware, einen internetfähigen PC, Telefon sowie klassische Büroausstattung.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Kalkulator/in?
Weiterbildungen drehen sich vor allem um Kosten- und Leistungsrechnung, Kostenmanagement und Controlling. Beliebt sind auch Kurse in Finanzplanung, Lohn- und Gehaltsbuchführung oder Projektmanagement, mit denen du dich für verantwortungsvollere Aufgaben qualifizierst.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Kalkulator/in?
Aufstieg ist vor allem über Fortbildungen im Rechnungswesen oder Controlling möglich. Häufig führt eine Aufstiegsweiterbildung zum/zur Betriebswirt/in für Rechnungswesen oder Controlling bzw. zum Bachelor Professional in Wirtschaft in die mittlere Führungsebene. Mit einem Master oder einer Promotion in Finanz- und Rechnungswesen, Controlling oder Betriebswirtschaftslehre kannst du strategische Managementaufgaben übernehmen.
