Information-Architect
Über den Beruf
Information-Architects strukturieren digitale Informationsangebote, sodass Nutzende Inhalte schnell finden. Zu Beginn eines Projekts klären sie mit Auftraggebenden Ziele, Budget und technische Machbarkeit. Sie führen Interviews und Usability-Tests durch, sammeln Anforderungen und analysieren bestehende Websites oder Datenbanken. Auf dieser Basis gruppieren sie Informationen, definieren Beziehungen und entwerfen Navigation, Suchfunktionen sowie Filter. Ihre Konzepte halten sie in Sitemaps, Wireframes oder Flowcharts fest und entwickeln daraus Applikationsmodelle, die auch IT-Sicherheitsaspekte berücksichtigen. Während der Umsetzung koordinieren sie Designer, Entwickler und Tester, überwachen Zeitpläne und Kosten und passen die Architektur bei neuen Anforderungen an. Abschließend präsentieren sie Ergebnisse, beraten Kundinnen und Kunden und leiten Folgeschritte ein.
Ausbildung & Zugang
Zugang zum Beruf
Für den Zugang wird häufig eine Weiterbildung oder ein Studium in Informatik oder Mediendesign vorausgesetzt.
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Karriere & Weiterbildung
Häufige Fragen
Was verdient man als Information-Architect/in?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 3.993 € brutto im Monat, je nach Erfahrung und Region zwischen 3.178 € und 5.139 €.
Wie sind die Berufsaussichten als Information-Architect/in?
Die Berufsaussichten als Information-Architect/in sind ausgeglichen. Die Beschäftigung wächst bis 2040, was zusätzliche Stellen schafft. Der Fachkräftemangel ist jedoch gering – offene Stellen werden meist schnell besetzt, sodass du dich auf spürbare Konkurrenz einstellen musst. Zudem führen vergleichsweise wenige Altersabgänge dazu, dass weniger Plätze durch Ruhestand freiwerden.
Wie sind die Arbeitsbedingungen als Information-Architect/in?
Information-Architects arbeiten überwiegend im Team und stimmen ihre Konzepte eng mit Designer/innen, Entwickler/innen und Kund/innen ab. Der Job ist bildschirmintensiv und spielt sich vor allem in Büroräumen oder im Homeoffice ab. Präsentationen und Kundengespräche gehören regelmäßig zum Alltag.
Womit arbeitet man als Information-Architect/in?
Zum Werkzeugkoffer gehören Websites und Onlinedatenbanken als Referenz, Anwendersoftware für Wireframes oder Prototypen, sowie Firmendaten, Konzepte, Terminpläne und Kalkulationen. Im Tagesgeschäft nutzt du vor allem PC, Internetzugang und Telefon, um Projekte zu planen und mit dem Team in Kontakt zu bleiben.
Kann man sich als Information-Architect/in selbständig machen?
Ja, viele Information-Architects arbeiten als freiberufliche Berater/innen oder erstellen Konzepte auf Projektbasis für Agenturen und Unternehmen. Ein gutes Netzwerk und aktuelle Fachkenntnisse sind dabei entscheidend, um Aufträge zu sichern.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Information-Architect/in?
Beliebte Aufbauschulungen sind etwa IT-Projektmanagement, Informations- und Wissensmanagement oder Web- und App-Programmierung. Du kannst dich außerdem in Softwareentwicklung, Datenbankprogrammierung, Mediengestaltung, Multimedia-Produktion oder Webdesign spezialisieren, um dein Profil zu schärfen.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Information-Architect/in?
Aufstiegschancen eröffnen vor allem Bachelor- oder Masterstudiengänge, zum Beispiel in Informatik, Medieninformatik, Softwaretechnik oder Interfacedesign. Mit höherem Abschluss und Berufserfahrung kannst du die Leitung von Projekten oder ganzen UX-/IT-Teams übernehmen.
