Genehmigungsplaner/Genehmigungsplanerin – Arbeitsumfeld
Tätigkeit

Genehmigungsplaner/Genehmigungsplanerin

Auch bekannt als: Projektmanager/in - Genehmigungswesen

BerufsfeldWirtschaft & Finanzen
Arbeitsortein Büro- und Besprechungsräumen · bei Kunden/Kundinnen · im Homeoffice bzw. mobil
Offene Stellen46

Über den Beruf

Genehmigungsplaner/innen koordinieren öffentliche Zulassungsverfahren für Bau- und Infrastrukturvorhaben. Sie erstellen vollständige Antragsunterlagen, lassen Gutachten zu Umwelt- oder Lärmschutz beifügen und prüfen, ob jede Zeichnung und Berechnung rechtliche sowie technische Vorgaben erfüllt. In enger Abstimmung mit Fachbehörden, Projektleitung und Sachverständigen verhandeln sie Termine, Auflagen und Kompromisse. Stellungnahmen und Bescheide werten sie aus, übersetzen Auflagen in konkrete Maßnahmen und halten den Projektfortschritt in Reports fest. Bei Eigentümer- und Verbandsgesprächen vertreten sie die Interessen des Vorhabenträgers, sichern benötigte Nutzungsrechte und klären Konflikte. Digitale Werkzeuge wie GIS und CAD unterstützen sie dabei, Lagepläne zu visualisieren und Daten zu dokumentieren. So steuern sie den gesamten Genehmigungsprozess und stellen sicher, dass Projekte startklar sind, sobald die letzte Unterschrift vorliegt.

Ausbildung & Zugang

Zugang zum Beruf

Für den Zugang wird häufig ein abgeschlossenes Studium verlangt, z.B. in Bauingenieurwesen, Umwelttechnik oder Stadt-, Regionalplanung.

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Genehmigungsplaner/in?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 6.639 € brutto im Monat. Je nach Erfahrung, Unternehmensgröße und Region sind zwischen 5.175 € und {{entgeltQ75}} € möglich.

Wie sind die Berufsaussichten als Genehmigungsplaner/in?

Die Berufsaussichten als Genehmigungsplaner/in sind ausgeglichen. Die Beschäftigung wächst bis 2040, sodass neue Stellen hinzukommen. Allerdings gibt es weniger Altersabgänge als in vielen anderen Berufen, wodurch seltener Positionen durch Renteneintritte frei werden.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Genehmigungsplaner/in?

Du wechselst zwischen Büro, Besprechungsräumen und Baustellen – Abwechslung ist also garantiert. Neben intensiver Bildschirmarbeit musst du bei Ortsterminen auch Kälte, Hitze oder Staub aushalten und dabei zahlreiche rechtliche Vorgaben im Blick behalten. Häufige Dienstreisen sind keine Seltenheit, wenn Genehmigungen vor Ort geprüft werden.

Womit arbeitet man als Genehmigungsplaner/in?

Zum Alltag gehören Antragsformulare, Gutachten und rechtliche Unterlagen ebenso wie PC, Telefon und Internetzugang. Spezialsoftware wie GIS-Systeme oder CAD unterstützt dich beim Visualisieren von Lageplänen und beim Erstellen technischer Zeichnungen. Zusätzlich nutzt du Konzepte, Verträge und Leistungsverzeichnisse, um den Genehmigungsprozess zu dokumentieren.

Kann man sich als Genehmigungsplaner/in selbständig machen?

Ja, viele Genehmigungsplaner/innen gründen ein eigenes Planungs- oder Ingenieurbüro. Damit übernimmst du komplette Zulassungsverfahren in Eigenregie und kannst dein Fachwissen projektspezifisch an Auftraggeber verkaufen.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für Genehmigungsplaner/innen?

Gefragt sind vor allem Kurse in Projekt- und Bauprojektmanagement, Vermessungstechnik oder Geoinformationssystemen. Auch Spezialisierungen in Baurecht, Umweltrecht, Städte- und Regionalplanung oder Landschaftsarchitektur bringen dich fachlich voran.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Genehmigungsplaner/in?

Wer mit einem Bachelor startet, kann über einen Master in Bauingenieurwesen, Energietechnik, Geografie oder Landschaftsarchitektur mehr Verantwortung übernehmen. Eine Promotion öffnet Türen zu Forschung, Hochschullehre oder strategischen Leitungsfunktionen in Verwaltung und Wirtschaft. Zusätzlich kannst du im Unternehmen in die Projektleitung oder ins übergeordnete Projektmanagement aufsteigen.

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