Forschungs- und Entwicklungsingenieur/Forschungs- und Entwicklungsingenieurin – Arbeitsumfeld
Tätigkeit

Forschungs- und Entwicklungsingenieur/Forschungs- und Entwicklungsingenieurin

Auch bekannt als: Versuchsingenieur/in · Research and development engineer (m/f)

BerufsfeldIT & Digitales
Arbeitsortein Büroräumen · in Prüf- und Messlabors bzw. -stationen · in Werk- und Produktionshallen · im Homeoffice bzw. mobil
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Über den Beruf

Forschungs- und Entwicklungsingenieur/innen entwickeln neue Produkte oder Verfahren – von der ersten Idee bis zum serienreifen Prototyp. Sie analysieren technische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen, erstellen Simulationen und Berechnungen und wählen geeignete Werkstoffe. Auf CAD-Systemen fertigen sie Konstruktionszeichnungen, definieren Funktionsabläufe und bauen Versuchsaufbauten. Im Labor testen sie Muster, werten Messdaten mit Methoden wie der Finite-Elemente-Analyse aus und optimieren das Design, etwa für leichtere Bauteile oder klimaneutrale Produktionsprozesse. Anschließend planen sie die Fertigung, legen Arbeitsprozesse fest und begleiten die Inbetriebnahme. Projektpläne, Budget und Termine behalten sie dabei stets im Blick. Sie dokumentieren Ergebnisse für Konstruktion, Marketing und Vertrieb, betreuen Auftraggeber und leiten interdisziplinäre Teams. Ob Wasserstoffantrieb, Automatisierungstechnik oder medizintechnisches Gerät: Diese Arbeit liefert Innovationen, die den nächsten technischen Schritt ermöglichen.

Ausbildung & Zugang

Zugang zum Beruf

Oft wird ein abgeschlossenes Studium in einem zur jeweiligen Branche passenden Fachgebiet vorausgesetzt.

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Forschungs- und Entwicklungsingenieur/in?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 7.026 € brutto im Monat. Mit zunehmender Erfahrung oder in Regionen mit hoher Nachfrage kannst du zwischen 5.633 € und {{entgeltQ75}} € verdienen.

Wie sind die Berufsaussichten als Forschungs- und Entwicklungsingenieur/in?

Die Berufsaussichten als Forschungs- und Entwicklungsingenieur/in sind gut. Die Beschäftigung wächst bis 2040, sodass der Bedarf an Fachkräften weiter steigt. Der Fachkräftemangel ist hoch – offene Stellen bleiben oft lange unbesetzt, was deine Chancen verbessert. Gleichzeitig sinkt die Konkurrenz unter Bewerbern, weil Arbeitgeber länger suchen müssen. Zudem werden viele Altersabgänge erwartet, wodurch zusätzlich Stellen frei werden.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Forschungs- und Entwicklungsingenieur/in?

Im Alltag wechselst du zwischen Büro, Labor und Produktionshalle. Neben intensiver Bildschirmarbeit arbeitest du häufig in interdisziplinären Teams und stimmst dich regelmäßig mit Kunden ab.

Womit arbeitet man als Forschungs- und Entwicklungsingenieur/in?

Zu den wichtigsten Arbeitsmitteln gehören CAD- und andere CAE-Programme, mit denen du Modelle entwirfst und Berechnungen erstellst. Zusätzlich nutzt du Entwicklungsberichte, Materiallisten und DIN-Normen, um Konstruktions- und Qualitätsvorgaben einzuhalten. Für datenbasierte Projekte kommen auch Machine-Learning- und Deep-Learning-Tools zum Einsatz.

Kann man sich als Forschungs- und Entwicklungsingenieur/in selbständig machen?

Ja, viele Forschungs- und Entwicklungsingenieur/innen gründen ein eigenes Ingenieurbüro für F&E-Dienstleistungen. Besonders gefragt sind Angebote wie Konzeptentwicklung, Simulationen oder Prototypenbau für externe Auftraggeber.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Forschungs- und Entwicklungsingenieur/in?

Du kannst dich in Themen wie Forschung & Entwicklung, Konstruktion oder Werkstoffkunde spezialisieren. Gefragt sind auch Kurse in CAD, physikalischer Messtechnik oder angewandter Mathematik, um neue Tools und Verfahren sicher anzuwenden.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Forschungs- und Entwicklungsingenieur/in?

Mit einem Masterstudium zum Beispiel in Maschinenbau, Elektrotechnik oder Konstruktionstechnik qualifizierst du dich für anspruchsvollere Entwicklungsprojekte und Leitungsfunktionen. Eine Promotion eröffnet dir Forschungs- und Führungsrollen in Industrie, öffentlicher Verwaltung oder Hochschule. Wer sich für eine Professur interessiert, kann anschließend noch habilitieren.

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