Feelgood-Manager/Feelgood-Managerin
Auch bekannt als: Chief Culture Officer · Chief Happiness Officer
Über den Beruf
Feelgood-Manager/innen entwickeln Programme, die Stimmung und Zusammenarbeit in Unternehmen verbessern. Sie befragen Mitarbeitende, analysieren Trends zur Arbeitskultur und leiten daraus Werteprofile sowie konkrete Ziele ab. Auf dieser Basis planen sie Work-Life-Balance-Maßnahmen wie flexible Arbeitszeiten oder Homeoffice-Modelle, gestalten ergonomische Arbeitsplätze und regen Sport- sowie Gesundheitsangebote an. Sie organisieren Teambuilding-Events, Workshops zu Stressmanagement und coachen Führungskräfte in Feedback- und Fehlerkultur. Offene Kommunikationskanäle setzen sie technisch und organisatorisch um, damit Information und Kritik schnell fließen. Außerdem koordinieren sie Vergünstigungen für Beschäftigte, erstellen Maßnahmenkataloge und überwachen deren Wirkung mit Kennzahlen. Als Bindeglied zwischen Personalabteilung, Management und Belegschaft erkennen sie früh Konflikte und treiben Lösungen voran, die Motivation und Leistungsfähigkeit steigern.
Ausbildung & Zugang
Zugang zum Beruf
Für diese Tätigkeit wird oft eine kaufmännische Weiterbildung oder ein Studium im Bereich Personalmanagement vorausgesetzt.
Zugangswege
Stellenangebote
Aktuelle Stellenangebote
Karriere & Weiterbildung
Häufige Fragen
Was verdient man als Feelgood-Manager/in?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 6.657 € brutto im Monat. Mit wachsender Verantwortung kannst du je nach Erfahrung und Region zwischen 5.157 € und {{entgeltQ75}} € verdienen.
Wie sind die Berufsaussichten als Feelgood-Manager/in?
Die Berufsaussichten als Feelgood-Manager/in sind ausgeglichen. Die Beschäftigung wächst bis 2040, sodass zusätzliche Jobs entstehen. Gleichzeitig gibt es weniger Altersabgänge als in anderen Berufen, daher werden nicht viele Stellen durch Ruhestand frei. Wer Zusatzkenntnisse in Personal- und Gesundheitsmanagement mitbringt, verbessert seine Chancen.
Wie sind die Arbeitsbedingungen als Feelgood-Manager/in?
Feelgood-Manager/innen arbeiten überwiegend am Bildschirm in Büro- und Besprechungsräumen. Du koordinierst Maßnahmen für das Wohlergehen der Belegschaft und trägst hohe persönliche Verantwortung, körperlich belastend ist die Tätigkeit aber kaum.
Womit arbeitet man als Feelgood-Manager/in?
Zum Alltag gehören PC, Internetzugang, Telefon und Videokonferenztools. Darüber hinaus nutzt du Feelgood-Konzepte, Mitarbeiterprofile, Maßnahmenkataloge sowie Präsentationsmedien wie Beamer oder Flipcharts, um Workshops und Events zu planen.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Feelgood-Manager/in?
Sinnvolle Fortbildungen decken Themen wie Personalplanung und ‑entwicklung, flexible Arbeitszeitmodelle oder Betriebliches Gesundheitsmanagement ab. Ergänzend sind Trainings in Konfliktmanagement, Mediation und kommunikativen Kompetenzen gefragt.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Feelgood-Manager/in?
Aufstiegspotenzial entsteht vor allem über akademische Vertiefung und Führungsverantwortung. Ein Masterstudium oder eine Promotion in Personalmanagement, Sozial- oder Kommunikationswissenschaften kann dich für Rollen wie Head of People & Culture oder Chief Culture Officer qualifizieren. Mit Erfahrung übernimmst du zudem unternehmensweite Kultur- und Change-Programme.
