Fachkraft für Metalltechnik Fachrichtung Zerspanungstechnik
Auch bekannt als: Mechanikpraktiker/in · Metallbearbeiter/in · Skilled metal worker (m/f) - specialising in cutting procedures
Über den Beruf
Fachkräfte für Metalltechnik der Fachrichtung Zerspanungstechnik fertigen präzise Metallteile und Baugruppen für Maschinen- oder Fahrzeugbau. Sie lesen technische Zeichnungen, wählen passende Fräs-, Dreh- oder Schleifmaschinen und rüsten diese mit Werkzeugen und Schutzeinrichtungen. Rohlinge werden gespannt, Fertigungsparameter festgelegt und bei CNC-Anlagen per Programm hinterlegt. Während der Bearbeitung überwachen sie Schnittgeschwindigkeit, Werkzeugverschleiß, greifen bei Störungen ein und dokumentieren Korrekturen. Fertige Werkstücke prüfen sie mit Mikrometern und 3-D-Scannern, kontrollieren Maße, Form und Oberflächenrauheit nach Prüfplänen. Bei Bedarf verbinden sie Bauteile durch Schweißen, Schrauben oder Nieten zu funktionsfähigen Einheiten. Digitale Hilfsmittel wie Maschinendatenerfassung, AR-Brillen oder Cobots unterstützen sie bei Wartung und Serienfertigung. Regelmäßiges Reinigen, Schmieren und Austauschen von Verschleißteilen hält die Werkzeugmaschinen einsatzbereit.
Ausbildung & Zugang
Zugangsvoraussetzungen1
- Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.
Ausbildungsplätze
Aktuelle Ausbildungsplätze
Karriere & Weiterbildung
Häufige Fragen
Was verdient man als Fachkraft für Metalltechnik?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 4.067 € brutto im Monat. Je nach Erfahrung, Betrieb und Region kannst du zwischen 3.399 € und 4.802 € verdienen.
Wie viel verdient man in der Ausbildung als Fachkraft für Metalltechnik?
Im ersten Ausbildungsjahr bekommst du rund 1.215 € brutto im Monat, im zweiten ungefähr 1.287 €. Im Schnitt liegt die Vergütung damit bei etwa 1.251 €.
Wie lange dauert die Ausbildung zur Fachkraft für Metalltechnik?
Die duale Berufsausbildung dauert 2 Jahre. Theorie in der Berufsschule und Praxis im Betrieb wechseln sich dabei ab.
Welche Schulfächer sind wichtig für die Ausbildung als Fachkraft für Metalltechnik?
Werken/Technik, Physik und Mathematik zählen zu den wichtigsten Fächern. Mit soliden Vorkenntnissen in diesen Bereichen fällt dir das Lesen von Zeichnungen und das Berechnen von Schnittwerten leichter.
Ist der Beruf als Fachkraft für Metalltechnik körperlich anstrengend?
Ja, der Job ist körperlich fordernd: Du stehst an Maschinen, greifst häufig zu Werkzeugen und arbeitest unter Lärm, Metallstaub und Schmierstoffen. Belastbare Arme, Hände, Haut und Atemwege sind deshalb wichtig.
Wie sind die Berufsaussichten als Fachkraft für Metalltechnik?
Die Berufsaussichten als Fachkraft für Metalltechnik sind gut. Der Fachkräftemangel ist hoch – offene Stellen lassen sich schwer besetzen, was deine Chancen erhöht. Bis 2040 sinkt die Konkurrenz unter Bewerbern, weil Arbeitgeber länger nach Personal suchen müssen. Viele Altersabgänge werden erwartet, wodurch zusätzliche Jobs frei werden. Allerdings schrumpft die Gesamtbeschäftigung im Berufsfeld bis 2040 etwas.
Welche digitalen Skills braucht man als Fachkraft für Metalltechnik?
Routine im Umgang mit vernetzten Fertigungssystemen ist entscheidend. Du solltest Apps zur Prozessüberwachung, Maschinendatenerfassung für CNC-Anlagen sowie Industrieroboter oder Cobots bedienen können. Auch 3-D-Laserscanning und Augmented-Reality-Tools für Wartung oder Qualitätskontrolle kommen zunehmend zum Einsatz.
Wie sind die Arbeitsbedingungen als Fachkraft für Metalltechnik?
Schutzkleidung, Lärmschutz, der Umgang mit Metallstaub, Schmierstoffen und rotierenden Werkzeugen sowie lange Phasen im Stehen gehören zum Alltag.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Fachkraft für Metalltechnik?
Nach der Ausbildung kannst du dich beispielsweise in NC-/CNC-Technik, spanender Metallverformung oder Produktions- und Fertigungstechnik fortbilden. Kurse zu Schweiß-, Füge- und Trennverfahren oder zum Maschinen- und Anlagenbau eröffnen dir anschließend anspruchsvollere Aufgaben und bessere Verdienstchancen.
