Betriebsplaner/Betriebsplanerin – Arbeitsumfeld
Tätigkeit

Betriebsplaner/Betriebsplanerin

Auch bekannt als: Operations Planner (m/f)

BerufsfeldWirtschaft & Finanzen
Arbeitsortein Büroräumen · in Besprechungsräumen · im Homeoffice bzw. mobil
Offene Stellen43

Über den Beruf

Betriebsplaner/innen analysieren Abläufe in Unternehmen, entdecken Schwachstellen und entwerfen Konzepte, die Kosten senken, Materialflüsse optimieren und die Organisation schlanker machen. Sie prüfen logistische Systeme, berechnen den optimalen Personaleinsatz und entwickeln Qualitätsmanagement-Strategien. Dafür werten sie Kennzahlen aus, erstellen Liquiditäts-, Investitions- und Energiepläne und legen der Geschäftsleitung konkrete Handlungsvorschläge vor. Während der Umsetzung koordinieren sie Maßnahmen, führen Schulungen für Führungskräfte durch und überwachen die Einhaltung neuer Prozesse. Außerdem begleiten sie Behördengänge, beraten bei Unternehmensgründungen oder Nachfolgen und bieten Umweltberatungen an, etwa um den Energieverbrauch zu senken.

Ausbildung & Zugang

Zugang zum Beruf

Oft wird für den Zugang ein wirtschaftswissenschaftliches Studium vorausgesetzt.

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Betriebsplaner/in?

Das Gehalt liegt im Mittel bei 6.169 € brutto im Monat.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Betriebsplaner/in?

Die Tätigkeit ist stark von Bildschirmarbeit geprägt, weil Analysen, Kalkulationen und Dokumentationen digital erstellt werden. Du hast regelmäßig Kundenkontakt, wenn du Geschäftsleitungen berätst oder Termine mit Behörden wahrnimmst, und arbeitest überwiegend in Büro- oder Besprechungsräumen.

Womit arbeitet man als Betriebsplaner/in?

Betriebsplaner/innen greifen auf Unterlagen wie Etat-, Haushalts- und Finanzpläne zurück, um Wirtschaftlichkeitsanalysen durchzuführen. Im Alltag nutzt du PC, Internetzugang, Telefon, Beamer und Videokonferenztools, um Daten aufzubereiten und Konzepte vorzutragen.

Wie sind die Berufsaussichten als Betriebsplaner/in?

Die Berufsaussichten als Betriebsplaner/in sind ausgeglichen. Die Beschäftigung wächst bis 2040, was zusätzliche Stellen schafft. Allerdings gibt es weniger Altersabgänge als in anderen Berufen, sodass weniger Positionen frei werden. Weniger Nachwuchs als Abgänge, Gesamtzahl wächst dennoch.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für Betriebsplaner/innen?

Betriebsplaner/innen können sich in strategischer Unternehmensplanung, Prozessmanagement oder betrieblichen Organisationsthemen fortbilden. Auch Lehrgänge in Finanz- und Rechnungswesen, Controlling oder Qualitätsmanagement vertiefen dein Fachwissen und erhöhen deine Karrierechancen.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten hat man als Betriebsplaner/in?

Ein Studium in Betriebswirtschaftslehre, Business Administration oder Technologiemanagement öffnet den Weg zu höheren Führungs- oder Beratungspositionen. Spezialisierungen im Qualitätsmanagement, Management oder Wirtschaftsingenieurwesen bieten weitere Chancen, Verantwortung im Unternehmen zu übernehmen.

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