Berufseinstiegsbegleiter/Berufseinstiegsbegleiterin
Über den Beruf
Berufseinstiegsbegleiter/innen coachen Jugendliche, damit sie ihren Schulabschluss schaffen und einen passenden Ausbildungsplatz finden. Sie analysieren Stärken, schulische Leistungen und die persönliche Situation jedes Einzelnen, halten dies in Förderplänen fest und passen die Ziele regelmäßig an. Daraus leiten sie Trainings zu Schlüsselqualifikationen, Berufsorientierung oder Bewerbungsschreiben ab und führen diese selbst durch oder beauftragen Fachstellen. Treten Lern- oder familiäre Schwierigkeiten auf, vermitteln sie zwischen Schülern, Eltern und Lehrkräften und bieten Beratung an. Gleichzeitig pflegen sie ein Netzwerk aus Schulen, Betrieben und der Agentur für Arbeit, um Praktika oder Ausbildungsplätze zu sichern und das Ausbildungsverhältnis zu stabilisieren.
Ausbildung & Zugang
Zugang zum Beruf
Oft wird ein Studium, z.B. in Sozialer Arbeit, vorausgesetzt. Möglich ist der Einstieg auch mit Ausbildereignungsprüfung und Berufserfahrung in der Arbeit mit Jugendlichen.
Zugangswege
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Karriere & Weiterbildung
Häufige Fragen
Was verdient man als Berufseinstiegsbegleiter/in?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 4.705 € brutto im Monat, je nach Erfahrung und Region zwischen 4.036 € und 5.409 €. Mit Zusatzqualifikationen oder Leitungsaufgaben kannst du an das obere Ende der Spanne herankommen.
Wie sind die Arbeitsbedingungen als Berufseinstiegsbegleiter/in?
Die Tätigkeit spielt sich häufig am Bildschirm und in Besprechungsräumen ab und erfordert die Einhaltung zahlreicher rechtlicher Vorgaben im Berufsbildungsbereich. Du arbeitest eng mit Jugendlichen – teils in belastenden Lebenssituationen – und trägst dabei hohe Verantwortung für deren schulischen und beruflichen Erfolg.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es?
Aufstiegsmöglichkeiten eröffnen vor allem Studiengänge wie Soziale Arbeit, Erziehungs- und Bildungswissenschaft oder Pädagogische Psychologie. Darauf aufbauend kannst du einen Master in denselben Fächern oder in Psychosozialer Beratung und Therapie absolvieren und leitende Funktionen übernehmen.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es?
Für die fachliche Vertiefung stehen Kurse in sozialer Beratung, Coaching-Techniken, Eltern- und Erziehungsberatung sowie Jugendarbeit oder Familienhilfe offen. Auch Konfliktmanagement, Mediation, Sozialarbeit und pädagogische Fortbildungen helfen dir, dein Profil zu schärfen.
Womit arbeitet man als Berufseinstiegsbegleiter/in?
Im Alltag nutzt du Förderpläne, Beratungsprotokolle und Informationsmaterial, um den Unterstützungsbedarf der Jugendlichen festzuhalten. Dazu kommen typische Büroausstattungen wie PC, Internetzugang und Telefon für Dokumentation, Recherche und Abstimmungen mit Schulen oder Betrieben.
Wie sind die Berufsaussichten als Berufseinstiegsbegleiter/in?
Die Berufsaussichten als Berufseinstiegsbegleiter/in sind ausgeglichen. Die Beschäftigung wächst bis 2040. Aktuell besteht nur ein geringer Fachkräftemangel – offene Stellen werden meist schnell besetzt. Zudem gibt es weniger Altersabgänge als in anderen Berufen.
