Berater/Beraterin für Bildung, Beruf und Beschäftigung – Arbeitsumfeld
Tätigkeit

Berater/Beraterin für Bildung, Beruf und Beschäftigung

BerufsfeldWirtschaft & Finanzen
Arbeitsortein Büroräumen · in Besprechungszimmern · im Außendienst, z.B. in Klassenzimmern oder Seminarräumen · im Homeoffice bzw. mobil
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Über den Beruf

Berater/innen für Bildung, Beruf und Beschäftigung begleiten Jugendliche und Erwachsene auf ihrem Weg in Ausbildung oder Arbeit. Sie analysieren die persönliche Situation, prüfen Ansprüche nach den Sozialgesetzbüchern II, III und IX und formulieren gemeinsam mit den Ratsuchenden konkrete Ziele. Passend dazu wählen sie Qualifizierungs- und Eingliederungsmaßnahmen aus, vermitteln Ausbildungsplätze und stellen Informationsmaterial zu Berufen, Förderprogrammen und Arbeitsmarkttrends zusammen. Bei Bedarf binden sie Arbeitgeber, Sozialversicherungsträger oder spezialisierte Beratungsstellen ein und unterstützen Menschen mit Behinderung bei der Teilhabe am Erwerbsleben. Während des gesamten Prozesses dokumentieren sie jeden Schritt und treffen Entscheidungen über finanzielle Leistungen. So eröffnen sie individuelle Perspektiven für eine nachhaltige Integration in den Arbeitsmarkt.

Ausbildung & Zugang

Zugang zum Beruf

Für den Einstieg wird i.d.R. ein abgeschlossenes grundständiges Studium im Bereich Beratung für Bildung, Beruf und Beschäftigung verlangt. Für Führungspositionen oder spezialisierte Tätigkeiten ist meist ein Masterstudium erforderlich. In Wissenschaft und Forschung wird häufig eine Promotion, z.B. Dr. phil. (Geisteswissenschaften), oder eine Habilitation vorausgesetzt.

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Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Berater/in für Bildung, Beruf und Beschäftigung?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 4.276 € brutto im Monat. Mit Erfahrung kannst du zwischen 3.467 € und 5.509 € verdienen.

Ist der Beruf körperlich anstrengend?

Der Beruf ist körperlich kaum belastend. Du solltest aber über ein gutes Sprach- und Hörvermögen sowie über ausreichende Nahsehfähigkeit verfügen, um Beratungsgespräche souverän zu führen und Bildschirmarbeit ohne Probleme zu bewältigen.

Wie sind die Arbeitsbedingungen?

Berater/innen tragen Verantwortung für Menschen und Sachwerte. Sie stehen täglich im engen Kontakt mit Kundschaft, arbeiten viel am Bildschirm und müssen Entscheidungen nach den Vorgaben des Sozialgesetzbuches treffen. Häufig begegnest du Menschen in belastenden Lebenssituationen, was Einfühlungsvermögen und Stressresistenz erfordert.

Welche digitalen Skills braucht man als Berater/in für Bildung, Beruf und Beschäftigung?

Im Arbeitsalltag werden Dokumentenmanagementsysteme, E-Akten und eID-Verfahren eingesetzt. Du solltest deshalb sicher mit digitalen Workflows umgehen können und Beratungsdokumente elektronisch pflegen.

Kann man sich als Berater/in für Bildung, Beruf und Beschäftigung selbständig machen?

Ja, eine Selbständigkeit ist möglich. Viele Berater/innen gründen ein eigenes Büro für Arbeitsvermittlung oder Karriereberatung oder übernehmen ein bestehendes Unternehmen.

Wie sind die Berufsaussichten als Berater/in für Bildung, Beruf und Beschäftigung?

Die Berufsaussichten als Berater/in für Bildung, Beruf und Beschäftigung sind ausgeglichen. Die Beschäftigung wächst bis 2040. Gleichzeitig steigt die Konkurrenz unter Bewerbern, weil Arbeitgeber schneller geeignete Fachkräfte finden. Zudem gibt es weniger Altersabgänge als in anderen Berufen.

Womit arbeitet man als Berater/in für Bildung, Beruf und Beschäftigung?

Zum Arbeitsalltag gehören Fachunterlagen wie Anträge auf Arbeitsförderung und das Sozialgesetzbuch ebenso wie PC, Telefon und Internetzugang. Du nutzt außerdem Datenbanken mit Arbeitsmarkt- und Kundendaten sowie Informationsmaterialien für die Beratung.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es?

Weiterbildungen reichen von Sozialrecht, Arbeitsrecht und Sozialmanagement bis hin zu Coaching-Methoden oder Personalentwicklung. Damit kannst du dein Profil schärfen und dich für Leitungsaufgaben qualifizieren.

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