Application-Engineer/-Manager/in – Arbeitsumfeld
Tätigkeit

Application-Engineer/-Manager/in

Auch bekannt als: Applikationsentwickler/in · Applikationsingenieur/in

BerufsfeldWirtschaft & Finanzen
Arbeitsortein Büroräumen · in Entwicklungslabors · in Messstationen · in Produktionshallen · bei Kunden/Kundinnen · im Homeoffice bzw. mobil
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Über den Beruf

Application-Engineers und -Manager/innen analysieren Kundenanforderungen, entwickeln daraus technische Anwendungen und begleiten Projekte vom ersten Konzept bis zur Inbetriebnahme. Sie optimieren bestehende Verfahren oder entwerfen völlig neue, etwa im Maschinen- und Anlagenbau, der Automatisierungstechnik oder Elektronik. Auf Basis technischer Kalkulationen legen sie Preise und Termine fest, erstellen Angebote und präsentieren ihre Lösungsvorschläge gegenüber Vertrieb, Entwicklung und Kundschaft. Sie programmieren Maschinen, überwachen die Testläufe, beheben Fehler und weisen das Bedienpersonal ein. Eine weitere Aufgabe ist die Erstellung von Handbüchern, Installationsplänen und Schulungsunterlagen, die den späteren Betrieb absichern. Häufig übernehmen sie auch die Leitung interdisziplinärer Teams und halten Wartungs- sowie Serviceprotokolle aktuell.

Ausbildung & Zugang

Zugang zum Beruf

Für den Zugang wird oft ein ingenieurwissenschaftliches oder technisches Studium vorausgesetzt.

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Application-Engineer/in?

Das Gehalt liegt im Mittel bei 6.932 € brutto im Monat.

Wie sind die Berufsaussichten als Application-Engineer/in?

Die Berufsaussichten als Application-Engineer/in sind ausgeglichen. Der Fachkräftemangel ist hoch – offene Stellen sind schwer zu besetzen, das spricht für Jobsuchende. Zugleich sinkt die Konkurrenz unter Bewerbern bis 2040, sodass Arbeitgeber länger nach passendem Personal suchen werden. Allerdings schrumpft die Beschäftigung bis 2040. Außerdem werden weniger Altersabgänge erwartet als in anderen Berufen.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Application-Engineer/in?

Die Arbeitsbedingungen sind abwechslungsreich und technisch orientiert. Du wechselst zwischen Büroarbeitsplätzen, Entwicklungslabors sowie Produktions- und Messhallen. Häufig arbeitest du am Bildschirm mit CAD-, CAM-, CAE- oder CIM-Systemen und bedienst ebenso Maschinen oder Messgeräte vor Ort. Dabei trägst du Personalverantwortung, stehst im direkten Kundenkontakt und hältst dich strikt an Normen sowie Sicherheitsvorgaben.

Womit arbeitet man als Application-Engineer/in?

Zum Arbeitsalltag gehören verschiedenste Unterlagen wie Angebote, Preiskalkulationen, Konstruktionszeichnungen und technische Regelwerke. Daneben nutzt du spezialisierte Software: CAD für 2D-/3D-Konstruktionen, CAM zur Steuerung von Fertigungsanlagen, CAE für Berechnungen sowie integrierte CIM-Systeme für die Produktionsplanung. Standard-Büroausstattung mit PC, Internetzugang und Telefon rundet das Equipment ab.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Application-Engineer/in?

Für Application-Engineer/innen stehen zahlreiche Fachkurse zur Wahl, etwa in Automatisierungstechnik, Robotik, CAM/CIM-Technik oder Mechatronik. Du kannst dich auch in Branchenfeldern wie Biotechnologie, Energieversorgung oder Informations- und Kommunikationstechnik spezialisieren. Solche Weiterbildungen vertiefen dein Know-how und öffnen Türen zu anspruchsvolleren Projekten.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Application-Engineer/in?

Aufstiegschancen eröffnen Studiengänge wie Wirtschaftsingenieurwesen, Elektrotechnik, Maschinenbau oder Computational Engineering. Mit einem entsprechenden Master kannst du Führungspositionen in Projektleitung, Produktmanagement oder technischen Abteilungen übernehmen. Auch der Schritt in strategische Rollen der Unternehmensentwicklung wird dadurch leichter.

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