Tierbestatter/Tierbestatterin – Arbeitsumfeld
Tätigkeit

Tierbestatter/Tierbestatterin

BerufsfeldGesundheit & Medizin
Arbeitsortein Geschäfts- und Büroräumen · auf Tierfriedhöfen bzw. in Tierkrematorien, in Trauerhallen oder im Freien
Offene Stellen43

Über den Beruf

Tierbestatter/innen beraten Tierhalter/innen nach dem Tod ihres Tieres, erklären mögliche Bestattungsformen und legen gemeinsam Urne, Sarg oder Grabstelle fest. Sie holen verstorbene Tiere zu Hause oder in Tierarztpraxen ab und überführen sie in das Bestattungsinstitut oder Krematorium. Dort bereiten sie die Tiere für Trauerfeiern vor, organisieren Einäscherungen oder Beisetzungen und übernehmen auf Wunsch die Grabpflege. Im Verkaufsraum präsentieren sie Urnen, Särge und Gedenkartikel, kalkulieren Preise und schließen Verträge ab. Am Telefon und per Mail beantworten sie Anfragen, erfassen Aufträge, erstellen Rechnungen und führen die Buchhaltung. Nach der Feuerbestattung übergeben sie die Asche persönlich oder setzen die Urne im Tierfriedhof bei.

Ausbildung & Zugang

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Tierbestatter/in?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 3.275 € brutto im Monat. Je nach Erfahrung und Region kannst du zwischen 2.732 € und 3.976 € verdienen.

Wie sind die Berufsaussichten als Tierbestatter/in?

Die Berufsaussichten als Tierbestatter/in sind ausgeglichen. Der Fachkräftemangel ist hoch – offene Stellen sind schwer zu besetzen, was deine Chancen verbessert. Bis 2040 sinkt die Konkurrenz unter Bewerbern, weil Arbeitgeber länger nach Personal suchen müssen. Allerdings schrumpft die Beschäftigung bis 2040, und es werden weniger Altersabgänge erwartet als in anderen Berufen.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Tierbestatter/in?

Die Arbeit wechselt zwischen Büro, Friedhof, Krematorium und Außeneinsätzen. Du musst handwerklich zupacken können, etwa beim Anlegen von Gräbern, und bist Gerüchen verstorbener Tiere ausgesetzt. Gleichzeitig hast du viel Kundenkontakt mit trauernden Tierhalter/innen, was Einfühlungsvermögen erfordert.

Womit arbeitet man als Tierbestatter/in?

Zum Arbeitsalltag gehören Tierurnen, Särge, Gedenkartikel und Textilien ebenso wie PC, Telefon und Internetzugang für Verwaltungsaufgaben. Rechnungen, Informationsmaterialien und Terminkalender liegen dabei oft griffbereit, ebenso Friedhofs- und Hygienevorschriften.

Kann man sich als Tierbestatter/in selbstständig machen?

Ja, viele Tierbestatter/innen gründen ein eigenes Tierbestattungsunternehmen. Dabei brauchst du eine Gewerbeanmeldung, geeignete Räumlichkeiten und häufig Genehmigungen der lokalen Veterinärbehörden.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für Tierbestatter/innen?

Beliebte Kurse sind Trauerbegleitung, Gesprächsführung und soziale Kompetenzen, um Tierhalter/innen noch besser zu unterstützen. Fortbildungen in Finanz- und Rechnungswesen helfen dir zudem, betriebliche Abläufe souverän zu steuern.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Tierbestatter/in?

Ein Karriereschritt ist die Ausbildung zur Bestattungsfachkraft. Darauf aufbauend kannst du die Prüfungen zum/zur Bestattermeister/in oder Bestattungsfachwirt/in ablegen und so Leitungsaufgaben übernehmen. Wer Managementkenntnisse vertiefen möchte, kann außerdem ein Bachelor- oder Masterstudium im Dienstleistungs- und Servicemanagement anschließen.

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