Technischer Systemplaner/Technische Systemplanerin Fachrichtung Versorgungs- und Ausrüstungstechnik
Auch bekannt als: Technische/r Zeichner/in · Technical system planner (m/f) - specialising in supply and equipment technology
Über den Beruf
Technische Systemplaner/innen der Fachrichtung Versorgungs- und Ausrüstungstechnik entwerfen mit CAD- und BIM-Software Pläne für Heizungs-, Lüftungs-, Sanitär- und Brandschutzanlagen. Aus Skizzen der Entwicklungsabteilung erstellen sie 3-D-Modelle, berechnen Heiz- oder Kühllasten und dimensionieren Leitungen, Rohre und Armaturen. Dabei berücksichtigen sie Normen, Sicherheitsvorschriften sowie ökologische und wirtschaftliche Vorgaben und wählen passende Bauteile, etwa energieeffiziente Wärmepumpen oder vernetzte Sensorik. Aus dem Modell leiten sie fertigungs- und montagegerechte Zeichnungen, Stücklisten und Funktionsschemata ab. Sie legen Montageabläufe fest, koordinieren beteiligte Gewerke und pflegen alle technischen Daten im Dokumentenmanagementsystem. Die daraus resultierenden Unterlagen dienen Monteur/innen als exakte Vorlage für die passgenaue Fertigung und Montage der Anlagen.
Ausbildung & Zugang
Zugangsvoraussetzungen1
- Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.
Ausbildungsplätze
Aktuelle Ausbildungsplätze
Karriere & Weiterbildung
Häufige Fragen
Was verdient man als Technische/r Systemplaner/in?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 3.869 € brutto im Monat. Je nach Erfahrung, Branche und Region sind zwischen 3.157 € und 4.765 € möglich.
Wie lange dauert die Ausbildung zum/zur Technischen Systemplaner/in?
Die duale Ausbildung zum/zur Technischen Systemplaner/in dauert 3,5 Jahre. Bei besonders guten schulischen und betrieblichen Leistungen kannst du die Lehrzeit gegebenenfalls verkürzen.
Welche Schulfächer sind für Technische Systemplaner/innen wichtig?
Werken/Technik, Mathematik und Physik spielen eine wichtige Rolle. Sie erleichtern dir das Anfertigen von Zeichnungen, das Berechnen von Maßen und das Verstehen gebäudetechnischer Prozesse.
Ist der Beruf als Technische/r Systemplaner/in körperlich anstrengend?
Der Beruf ist nicht körperlich schwer, verlangt aber ein gutes Farb- und räumliches Sehvermögen. Nur so erkennst du Bauteile in unterschiedlichen Zeichnungsebenen und kannst Leitungen oder Komponenten eindeutig kennzeichnen.
Wie sind die Berufsaussichten als Technische/r Systemplaner/in?
Die Berufsaussichten als Technische/r Systemplaner/in sind gut. Die Beschäftigung wächst bis 2040. Der Fachkräftemangel ist hoch – offene Stellen sind schwer zu besetzen und bieten dir daher gute Chancen. Gleichzeitig sinkt die Konkurrenz unter Bewerbern bis 2040, und viele Altersabgänge schaffen zusätzliche freie Stellen.
Welche digitalen Skills braucht man als Technische/r Systemplaner/in?
Gefragt sind solide digitale Konstruktions- und Modellierungskenntnisse. Du solltest dich mit 3-D-Simulation, 3-D-Druck und 3-D-Laserscanning auskennen, Building Information Modeling (BIM) anwenden und Projektdaten in Dokumentenmanagementsystemen pflegen. Für vernetzte Gebäudetechnik helfen außerdem Grundkenntnisse in Aktorik, Embedded Systems und Connected-Buildings-Plattformen.
Wie sind die Arbeitsbedingungen als Technische/r Systemplaner/in?
Die meiste Zeit arbeitest du in Büroräumen am Bildschirm. Dabei setzt du CAD-Programme ein und musst zahlreiche Normen, Sicherheitsvorschriften und Konstruktionsrichtlinien einhalten.
Womit arbeitet man als Technische/r Systemplaner/in?
Technische Systemplaner/innen arbeiten primär mit leistungsstarken Rechnern und CAD-Software, um 2-D- und 3-D-Pläne zu erstellen. Ergänzend kommen Plotter oder 3-D-Drucker sowie klassische Zeichengeräte wie Zirkel, Schablonen oder Zeichenplatten zum Einsatz. Zeichnungs- und Werkstoffnormen sowie Fachliteratur dienen als wichtige Referenzen.
Kann man sich als Technische/r Systemplaner/in selbständig machen?
Ja, das ist möglich. Viele Technische Systemplaner/innen gründen ein eigenes Konstruktions- oder Planungsbüro und erstellen Planunterlagen im Auftrag von Architektur-, Ingenieur- oder Handwerksbetrieben.
