Supply-Chain-Manager/Supply-Chain-Managerin – Arbeitsumfeld
Tätigkeit

Supply-Chain-Manager/Supply-Chain-Managerin

Auch bekannt als: Lieferantenmanager/in · Supply chain manager (m/f)

BerufsfeldVerkehr & Logistik
Arbeitsortein Büroräumen · im Homeoffice bzw. mobil
Offene Stellen650

Über den Beruf

Supply-Chain-Manager/innen steuern den Material- und Informationsfluss vom Lieferanten bis zum Kunden. Sie planen Bedarfe, verhandeln mit Zulieferern und installieren Projektmanagement- oder E-Commerce-Software, um Bestellungen, Lagerbestände und Transporte transparent zu machen. Laufend prüfen sie die gesamte Prozesskette, beseitigen Engpässe und passen Beschaffungs-, Produktions- und Distributionslogistik an Marktanforderungen an. Dazu digitalisieren sie Abläufe, etwa mit RFID-Tracking oder cloudbasierten Plattformen, und koordinieren interdisziplinäre Teams. Im Qualitätsmanagement legen sie Standards fest, führen Audits durch und dokumentieren Kennzahlen. Kosten- und Leistungsrechnungen nutzen sie, um Verbesserungen zu entwickeln, die Durchlaufzeiten verkürzen und Ausgaben senken. Sie überwachen jeden Schritt der Lieferkette und stellen sicher, dass Ware in der richtigen Menge, Qualität und Zeit ankommt.

Ausbildung & Zugang

Zugang zum Beruf

Für den Zugang wird oft eine kaufmännische Weiterbildung oder ein technisches bzw. wirtschaftswissenschaftliches Studium vorausgesetzt.

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Supply-Chain-Manager/in?

Typischerweise liegst du bei etwa 3.820 € brutto im Monat, je nach Erfahrung und Region zwischen 2.906 € und 5.683 €. Boni für Zielerreichung oder Projektverantwortung sind in vielen Firmen zusätzlich möglich.

Wie sind die Berufsaussichten als Supply-Chain-Manager/in?

Die Berufsaussichten als Supply-Chain-Manager/in sind ausgeglichen. Die Beschäftigung wächst bis 2040. Der Fachkräftemangel ist gering – offene Stellen werden meist schnell besetzt. Zudem gibt es weniger Altersabgänge als in vielen anderen Berufen.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Supply-Chain-Manager/in?

Die Tätigkeit ist stark von Bildschirm- und Büroarbeit geprägt und erfordert häufige Abstimmungen im Team. Du trägst Verantwortung für hohe Sachwerte, weil ein reibungsloser Warenfluss entscheidend ist. Bei Systemeinführungen oder Engpässen können unregelmäßige Arbeitszeiten anfallen.

Womit arbeitet man als Supply-Chain-Manager/in?

Zum Alltag gehören Projektmanagement-, Logistik- und E-Business-Software sowie RFID-Systeme zur Verfolgung von Waren. Du nutzt PC, Internet und Telefon und wertest elektronische Geschäftsverkehrs-Unterlagen aus, um Entscheidungen abzusichern.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Supply-Chain-Manager/in?

Nach einigen Jahren Praxis kannst du dich gezielt in Logistikmanagement, Transport- oder Distributionslogistik fortbilden. Seminare zu Lagermanagement, Material- und Warenwirtschaft oder Controlling vertiefen dein Fachwissen und halten dich technologisch auf dem neuesten Stand.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Supply-Chain-Manager/in?

Mit Berufserfahrung ist der Schritt zur Team- oder Bereichsleitung – etwa als Head of Supply Chain – möglich. Ein Master in Logistik- oder Supply-Chain-Management, Internationaler Wirtschaft oder Betriebswirtschaftslehre verschafft dir Zugang zu strategischen Positionen. Wer wissenschaftlich arbeiten will, kann anschließend noch promovieren und so den Weg in Forschung oder Hochschullehre einschlagen.

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