Solarmonteur/Solarmonteurin
Auch bekannt als: Fotovoltaikmonteur/in · Monteur/in - Fotovoltaikanlagen ·
Über den Beruf
Solarmonteur/innen installieren Solarthermie- und Photovoltaikanlagen auf Hausdächern, Gewerbegebäuden und Freiflächen. Sie prüfen die Tragfähigkeit von Ziegeln, befestigen Unterkonstruktionen aus Aluminium, setzen Module passgenau ein und führen Leitungen zum Wechselrichter. Dabei lesen sie Montagepläne, verkabeln Komponenten, integrieren die Anlage in das Stromnetz und messen elektrische Werte. Bei Störungen lokalisieren sie Fehler, tauschen defekte Kollektoren oder Wechselrichter und nutzen für einfache Probleme auch Ferndiagnose-Tools. Regelmäßige Wartungen, Leistungsmessungen und das Reinigen der Module gehören ebenfalls dazu. Nach jedem Einsatz dokumentieren sie Service- und Reparaturschritte, um Garantie- und Qualitätsanforderungen zu erfüllen. Solarmonteur/innen richten bei Bedarf Gerüste und Absturzsicherungen ein und halten Arbeitsschutzvorschriften konsequent ein. Sie warten zudem eigenes Werkzeug und Prüfgeräte, um präzise Messungen sicherzustellen.
Ausbildung & Zugang
Zugang zum Beruf
Für den Zugang ist kein festgelegter Bildungsgang erforderlich. Eine technische oder handwerkliche Ausbildung kann jedoch von Vorteil sein.
Zugangswege
Stellenangebote
Aktuelle Stellenangebote
Karriere & Weiterbildung
Häufige Fragen
Was verdient man als Solarmonteur/in?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 3.747 € brutto im Monat. Mit wachsender Erfahrung und je nach Region kannst du zwischen 3.014 € und 4.846 € verdienen.
Wie sind die Berufsaussichten als Solarmonteur/in?
Die Berufsaussichten als Solarmonteur/in sind ausgeglichen. Der Fachkräftemangel ist hoch – offene Stellen sind schwer zu besetzen, das spielt Jobsuchenden in die Karten. Viele Altersabgänge stehen an, wodurch zusätzliche Stellen frei werden. Allerdings schrumpft die Beschäftigung bis 2040, sodass langfristig weniger Arbeitsplätze entstehen.
Wie sind die Arbeitsbedingungen als Solarmonteur/in?
Im Berufsalltag arbeitest du häufig im Freien und in größeren Höhen, daher sind Absturzsicherungen und Schutzkleidung Pflicht. Wetterlagen wie Kälte, Hitze oder Nässe gehören genauso dazu wie Schicht- oder Rufbereitschaft bei dringenden Störungen. Außerdem bedienst du Messgeräte und andere Maschinen, wobei eine hohe Aufmerksamkeit für Unfallgefahren gefragt ist.
Womit arbeitet man als Solarmonteur/in?
Solarmonteur/innen greifen auf Solarmodule, Sonnenkollektoren und Aluminiumträger ebenso zurück wie auf Wechselrichter, Zähler und Pumpen. Für Tests und Fehlersuche nutzen sie Multimeter sowie weitere Messgeräte, unterstützt von Bauplänen und technischen Dokumentationen. Die Mischung aus schweren Bauteilen und präziser Messtechnik verlangt sowohl körperliche Fitness als auch technisches Know-how.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Solarmonteur/in?
Weiterbildungen in Photovoltaik oder Solarthermie halten dein Fachwissen auf dem neuesten Stand. Seminare zu elektrischer Mess-, Steuerungs- und Regeltechnik sowie zu Wartung und Instandhaltung qualifizieren dich für komplexere Serviceeinsätze und können dein Gehalt verbessern.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Solarmonteur/in?
Mit einigen Jahren Praxis ist eine Aufstiegsweiterbildung zum/zur Elektroanlagenmonteur/in oder zum/zur Technischen Assistent/in für regenerative Energietechnik und Energiemanagement möglich. Wer die Hochschulzugangsberechtigung erfüllt, kann ein Bachelor- oder Masterstudium in Erneuerbare Energien anschließen und so in Planung, Projektleitung oder technische Beratung wechseln.
