Projektierungstechniker/Projektierungstechnikerin (Elektro)
Über den Beruf
Projektierungstechniker/innen für Elektrotechnik entwickeln elektrische Anlagen vom digitalen Datennetz bis zur Brandmeldezentrale. Sie nehmen die Anforderungen der Kundschaft auf, wählen passende Bauteile aus und erstellen Materiallisten sowie detaillierte Zeit- und Kostenpläne. Auf Basis dieser Vorgaben entstehen mit CAD präzise Stromlauf- und Montagepläne für Steuerungen, Sicherheitsleitzentralen oder heizungs-, lüftungs- und klimatechnische Anlagen. Nach der Auftragsvergabe koordinieren sie Fertigung und Montage, unterweisen beteiligte Abteilungen und kontrollieren jede Projektphase. Vor der Abnahme prüfen sie Funktion, Sicherheit und Dokumentation der Systeme, führen letzte Einstellungen vor Ort aus und übergeben die betriebsbereiten Anlagen an die Kundschaft. Dabei achten sie auf effiziente Energieverteilung und halten Normen der Mess-, Steuer- und Regeltechnik ein.
Ausbildung & Zugang
Zugang zum Beruf
Für den Zugang wird oft eine technische Weiterbildung im Bereich Elektrotechnik vorausgesetzt.
Zugangswege
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Karriere & Weiterbildung
Häufige Fragen
Was verdient man als Projektierungstechniker/in?
Projektierungstechniker/innen in der Elektrotechnik verdienen typischerweise 5.392 € brutto im Monat, je nach Erfahrung und Region zwischen 4.309 € und 6.712 €. Tarifvertrag, Branche und Führungsverantwortung können das Einkommen zusätzlich beeinflussen.
Wie sind die Berufsaussichten als Projektierungstechniker/in?
Die Berufsaussichten als Projektierungstechniker/in für Elektrotechnik sind gut. Der Fachkräftemangel ist hoch – offene Stellen sind schwer zu besetzen, das spielt Bewerbern in die Karten. Die Konkurrenz unter Bewerbern sinkt bis 2040, Arbeitgeber suchen also länger nach passenden Kräften. Viele Altersabgänge werden erwartet und schaffen weitere Jobchancen, auch wenn die Gesamtbeschäftigung bis 2040 leicht zurückgeht.
Wie sind die Arbeitsbedingungen als Projektierungstechniker/in?
Projektierungstechniker/innen arbeiten meist im Team, haben aber auch intensiven Kundenkontakt. Neben häufiger Bildschirmarbeit wechseln sie zwischen Büro, Fertigungshalle und Außendienst, wodurch es zu längeren Dienstreisen und Abwesenheiten vom Wohnort kommen kann. Die Mischung aus Schreibtisch- und Vor-Ort-Terminen sorgt für Abwechslung, erfordert aber Flexibilität bei Arbeitszeiten und Einsatzorten.
Womit arbeitet man als Projektierungstechniker/in?
Zum Arbeitsalltag gehören CAD-Software, CAM-Systeme und Büro-IT ebenso wie Brandmeldeanlagen, HLK-Steuerungen oder komplette Telekommunikationsnetze. Außerdem arbeiten Projektierungstechniker/innen mit Stromlaufplänen, Bauteillisten, Montageunterlagen und Normensammlungen, um Projekte präzise zu planen und zu dokumentieren.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Projektierungstechniker/in?
Für den fachlichen Feinschliff stehen Lehrgänge zu elektrischer Energie- und Anlagentechnik, Gebäudesystemtechnik, CAD oder Mess-, Steuer- und Regelungstechnik offen. Auch Kurse zu Normen sowie Sicherheits- und Prüfbestimmungen helfen dir, auf dem neuesten Stand zu bleiben.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Projektierungstechniker/in?
Ein Sprung auf die nächste Karrierestufe gelingt häufig über die Weiterbildung zum/zur Technischen Betriebswirt/in, mit der du Führungs- und Managementaufgaben übernehmen kannst. Wer stärker in Entwicklung oder Projektleitung einsteigen möchte, kann ein Bachelor- oder Masterstudium in Elektrotechnik, Energietechnik oder Automatisierungstechnik anschließen.
